Brustkrebs mit 37 – ein Erfahrungsbericht

Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Die Brustkrebsforschung entwickelt sich stetig weiter. Heute sind die Therapien oft gezielter und weniger belastbar, die Überlebenschancen haben sich deutlich verbessert. Marie, 40 Jahre erzählt von ihrer Krebsdiagnose und ihren Umgang damit.

Ein lautes Warum?

Ich bekam die Diagnose Brustkrebs 2018. Mit gerade mal 37 Jahren. 37! Mein erster Aufschrei “Warum?”, “Warum ich?”

Danach drehte sich ein wildes Gedankenkarussell in meinem Kopf. Der Ärztin hörte ich gar nicht mehr zu. Ich machte mir Sorgen darüber, wie ich meinem Kind erklären soll, dass Mami krank ist, wie ich Kind, Krankheit, Beruf unter einen Hut bekomme, wie ich Zeit und Ruhe zum Gesund werden finden sollte – war mein Alltag als alleinerziehende Mutter sowie schon völlig hektisch. Obendrein lebte ich mehr als 400 km von meiner Familie entfernt. Ich fühlte mich in diesem Moment unglaublich hilflos und verdammt allein.

Ich muss wohl nicht extra erwähnen, dass ich mich weder mit der Thematik Krebs noch mit finanziellen Vorsorgemöglichkeiten auseinandergesetzt habe, geschweige denn überhaupt wusste was auf mich zukam. Dazu später mehr.

Der finanzielle Druck wuchs, dazu noch die Angst vor den Nebenwirkungen.

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Erst die OP, dann die Chemo

Zuerst kam die OP. Ich hoffte inständig, den Tumor damit ein für alle mal loszuwerden. Die OP verlief gut, der Tumor konnte entfernt werden. Allerdings war die Tortur damit nicht beendet. Meine zweite Hürde war die Chemotherapie. Mein Glaube schnell wieder arbeiten gehen zu können, verließ mich. Der finanzielle Druck wuchs, dazu noch die Angst vor den Nebenwirkungen.

„Nicht jede Krebspatientin und jeder -patient hat dieselben Nebenwirkungen.“ Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ)

Ich ging in dieser Zeit nicht arbeiten, weil ich es schlicht und ergreifend nicht konnte. Die Kotzerei danach, die Müdigkeit, die Antriebslosigkeit, die körperliche Schwere und die Angst es vielleicht doch nicht zu schaffen, ließen es nicht zu. All das musste ich hinter mir lassen, wenn ich die Wohnungstür aufschloss und mein Kind mir entgegen rannte.

Das Geld war knapp, meine Fixkosten liefen weiter

In dieser Zeit bezog ich Krankengeld, 70% von meinem bisherigen Bruttogehalt. Dies war natürlich sehr einschneidend, da Miete, Strom, Essen, Klamotten fürs Kind, Kitakosten, Lebensmittel weiterhin bezahlt werden wollten. Die Zuzahlungen für Medikamente summierten sich, in späterer Folge wurde ich von diesen befreit. Aufgrund der Chemotherapie häuften sich allerdings die Kosten für Medikamente gegen Übelkeit, Verstopfungen, hochdosierte Vitamine, Gele und Mundspülungen.

Monat­liche Ein­kommens­einbußen bei Krebs

Krebsversicherung - Einkommenseinbussen von Krebspatienten sind als Tortendiagramm dargestellt

*Quelle: Natio­nales Centrum für Tumor­erkran­kungen (NCT) Heidel­berg, 2019

Ich war ich kaum noch in der Lage mein Kind in dem Maße zu betreuen, wie es nötig gewesen wäre. Den Haushalt möchte ich an dieser Stelle unerwähnt lassen. Glücklicherweise studierte meine Schwester zu dieser Zeit, unterbrach ihr Studium und zog zu mir. Ich weiß bis heute nicht, was ich ohne ihre Unterstützung gemacht hätte – unglaubliche Dankbarkeit dafür. Meine Krankenkasse bot mir eine Kinderbetreuung für maximal vier Wochen an, allerdings war zu diesem Zeitpunkt bereits absehbar, dass meine Genesung länger andauern würde.

Das ein oder andere Tief und meine erste Perücke

Ich hatte so einige Tiefs, wo ich ans Aufgeben dachte. Es war ein Auf und Ab. Ängste und Sorgen fuhren Achterbahn und klatschten untereinander ab. Natürlich googelte ich auch nach den Heilungschancen meiner Krebsdiagnose und stieß dabei auf mehrere Erfahrungsberichte. Mein Rat – lasst es. Hoffnung und Glaube kann schnell genommen werden. Es ist nicht eure Geschichte, nicht euer mögliches Schicksal. Bleibt bei euch, vertraut auf euch und euren Überlebenswillen. Trotz der Zweifel wusste ich tief in mir drinnen, dass ich es schaffen werde.

Ein positives Selbstwertgefühl ist so unglaublich wichtig für den Heilungsprozess.

Ich habe oft an das Danach gedacht. Was werde ich als erstes tun, wenn alles überstanden ist? Welches Gefühl werde ich haben und mit welchen Emotionen werde ich zukünftig durchs Leben gehen? Ich spürte pure Euphorie und Lebensfreude, während ich darüber sinnierte. Daran hielt ich fest, auch als mir die Haare ausfielen. Ich beschloss relativ schnell, mir eine Perücke zu kaufen. Natürlich hatte ich gar keine Ahnung von dieser Thematik, ging in ein Fachgeschäft und ließ mich beraten. Ich wollte mich weiterhin schön fühlen. Wollte nicht, dass man mir meine Krankheit ansah. Ihr könnt euch nicht vorstellen, was das für einen Unterschied macht. Ein positives Selbstwertgefühl ist so unglaublich wichtig für den Heilungsprozess. Meine Krankenkasse übernahm 380 EUR der Kosten, meine Zuzahlung lag nochmals bei 500 EUR. Meine Eltern übernahmen die zusätzlichen Kosten.

Wie sinnvoll ist eine Krebsversicherung?

2019 hörte ich zum ersten Mal von einer Krebsversicherung. Sabine, die ich bei der Chemo kennenlernte, erzählte mir davon. Wir saßen im gleichen Boot – Brustkrebs. Im ersten Moment klang es surreal für mich, allein schon aufgrund der Namensgebung. Diese Versicherungsform gibt es bereits seit 1993 auf den deutschen Markt, wurde aber bis dato nur von wenigen Versicherern angeboten. Sabine besaß eine Krebsversicherung. Die Versicherungssumme wurde ihr nach ihrer Diagnose schnell ausgezahlt.

Es ist beruhigend, im Fall einer schweren Erkrankung sofort Geld zur Verfügung zu haben – gerade für Frauen, die weniger vermögend sind.” test.de

Ihre Erleichterung darüber konnte ich nachvollziehen. Sicherlich… das Geld heilt nicht, ist aber eine unglaubliche Stütze in dieser ohnehin schon schwierigen Situation. Ich glaube jeder, der solch eine Situation erfahren musste, versteht meine Ausführungen. Im Nachgang einer Krebserkrankung war die Versicherung verständlicherweise nicht mehr abschließbar. Ich hatte viel Glück, meine Eltern konnten mich finanziell unterstützen, dennoch ist das nicht die Regel.

Einmal mehr wurde mir klar, dass ich mit meinen finanziellen Sorgen nicht allein war.

In meiner Chemotherapie-Zeit und auch bei den Selbsthilfegruppen hörte ich unterschiedlichste Schicksale über finanzielle Drucksituationen, Hausverkäufe, Kredite, die nicht mehr bedient werden konnten, langanhaltende und stark körperlich beeinträchtigende Nebenwirkungen aufgrund der Chemotherapie bis hin zur absoluten Arbeitsunfähigkeit. Einmal mehr wurde mir klar, dass ich mit meinen finanziellen Sorgen nicht allein war. Finanzielle Vorsorge, Einkommensschutz ist wichtig – sehr wichtig. Mit der Krebsversicherung von Getsurance ist solch eine finanzielle Vorsorge möglich. Die Versicherung zahlt bei Krebsdiagnose eine finanzielle Soforthilfe. Die Höhe der Versicherungssumme kann je nach Bedarf individuell gewählt werden. Diese bewegen sich zwischen 10.000 EUR und 100.000 EUR. Gut ist, dass das Geld an keine bestimmte Ausgabe, wie beispielsweise an einer bestimmten Behandlungsmethode oder an einem bestimmten Medikament geknüpft ist.

“Genau dafür gibt es inzwischen spezielle Krebsversicherungen, die bei entsprechender Diagnose schnell und unkompliziert die vorher vereinbarte Summe auszahlen.” Focus Money

Focus Money verglich sechs Krebsversicherungen auf dem deutschen Markt miteinander und kürte die Krebsversicherung von Getsurance zum Testsieger. Getsurance punktete dabei mit preiswerten Beiträgen, die auch über die Laufzeit hinweg stabil bleiben, mit einfachen und fairen Versicherungsbedingungen, sowie mit einer schnellen Auszahlung der Versicherungssumme, da der Leistungsfall online abgewickelt wird. Jetzt Beitrag beim Testsieger berechnen.

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Ebenso macht es Sinn über eine langfristige Absicherung der Arbeitskraft mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung nachzudenken. Die Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt eine monatliche Rente, wenn der zuletzt ausgeübte Beruf aufgrund gesundheitlicher Beeinträchtigungen nicht mehr ausgeübt werden kann. Empfehlenswert ist es, diese so gesund wie möglich und so früh wie möglich abzuschließen. Die Kosten für eine Berufsunfähigkeitsversicherung kannst du hier berechnen.

„Jeder Fünfte schafft es laut der Deutschen Ren­ten­ver­si­che­rung nicht, bis zur Altersrente zu arbeiten, sondern bezieht Er­werbs­min­de­rungs­ren­te.“ finanztip

Tumorfrei

13 Monate sind vergangen und ich habe den Krebs besiegt. Ich weiß noch genau wie ich die Arztpraxis verließ, nicht wusste wohin mit all meinen Gefühlen und Emotionen. Pures Glück und tiefe Dankbarkeit durchströmten meinen Körper. Der Sommer begann. Ich atmete tief ein, die Luft roch nach Sonnencreme. Willkommen Neuanfang!

Die staatliche Absicherung für Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr arbeiten können, reicht für den Lebensunterhalt selten aus.” finanztip

Die Krebs-Versicherung zahlt eine einmalige finanzielle Soforthilfe zur freien Verfügung aus. Ausgezahlt wird binnen weniger Tage nach Krebsdiagnose. Die wählbaren Versicherungssummen liegen zwischen 10.000 EUR und 100.000 EUR. Hier günstigen Beitrag zur Krebsversicherung berechnen. 

Eine langfristige Einkommensabsicherung bietet die Berufsunfähigkeitsversicherung. Das maximal wählbare Endalter liegt bei 67 Jahren. Solltest du also nicht mehr in deinem Beruf arbeiten können, wird dir eine monatliche Rente ausgezahlt. Mehr Informationen zur Versicherung sowie zur Beitragsberechnung findest du hier. 

Eine günstige Alternative zur Berufsunfähigkeitsversicherung bietet die Arbeitsausfall-Versicherung. Auch diese zahlt eine monatliche Rente, wenn du 3 Monate oder länger krankgeschrieben bist, für maximal 2 Jahre. Mehr Informationen zur Versicherung sowie zur Beitragsberechnung findest du hier. 

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