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Grundfähig­keitsver­sicherung – wann ist sie nützlich?

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Hast du schon mal darüber nachgedacht, was passiert, wenn dich eine Krankheit so sehr einschränkt, dass du dauerhaft nicht mehr arbeiten kannst? Eine Grund­fähigkeits­versicherung zahlt dir Geld, wenn du eine be­stimmte Fähig­keit wie Bücken oder Sehen verlierst. Aber lohnt sie sich über­haupt? Und welche besseren Alter­nativen gibt es? In diesem Rat­geber-Artikel erklären wir dir, wie genau diese Versicherung funktioniert, wann sie empfehlenswert ist und worauf du beim Abschluss achten musst.

Das musst du wissen:
  • Eine Grund­fähigkeits­versicherung zahlt dir eine monatliche Rente, wenn deine Grund­fähigkeiten wie z.B. Hören oder Sehen stark eingeschränkt sind. Somit sichert dich die Versicherung für dem Fall ab, dass du dauerhaft nicht mehr arbeiten kannst.
  • Eine Grund­fähigkeits­versicherung bietet aller­dings weniger Schutz als eine Berufs­unfähigkeits­versiche­rung (BU), die immer dann zahlt, wenn du dei­nem Beruf nicht mehr nach­gehen kannst – egal, was die Ur­sachen dafür sind.
  • Eine Grund­fähigkeits­versicherung ist unter anderem dann sinnvoll, wenn du bereits Erkrankungen hast oder aus anderen Gründen keine Berufs­unfähigkeits­versiche­rung bekommen kannst.

Was ist eine Grund­fähigkeits­versicherung?

Die Grund­fähigkeits­versicherung – oder auch Grund­fähig­keiten­ver­siche­rung genannt – zahlt dir dann monat­lich Geld aus, wenn du in deinen Grund­fähigkeiten eingeschränkt bist und z.B. nicht mehr sitzen oder Treppen steigen kannst. Dies passiert oft aufgrund einer schweren Krankheit oder eines Unfalls. Die monatliche Rente aus der Grund­fähigkeits­versicherung ermöglicht es dir, deine Ausgaben zu bezahlen, auch wenn du wegen der Ein­schrän­kung nicht mehr arbei­ten kannst. Hierzu zählen zum Beispiel deine Miete oder die Kosten für einen Pflegedienst, den du brauchst, wenn du wegen einer Krankheit pflegebedürftig bist. Eine Grund­fähigkeits­versicherung zahlt auch dann, wenn du die Pflegestufe 1 erreichst.

Beispiel: Aufgrund einer schweren Krankheit entzünden sich Konrads Handgelenke, sodass er seine Hände nicht mehr gebrauchen kann. Der Arzt schreibt ihn für 7 Monate krank. Glücklicherweise hat Konrad letztes Jahr eine Grund­fähigkeits­versicherung abgeschlossen und erhält somit eine monatliche Rente von der Versicherung. Damit kann er seine Miete und seine Rechnungen bezahlen. Die 1500 € im Monat kann er sehr gut gebrauchen, denn arbeiten gehen kann er die nächste Zeit erstmal nicht mehr. Und die Erwerbs­minderungs­rente der gesetzlichen Renten­versicherung ist zu niedrig, als dass Konrad davon leben könnte.

Die Grund­fähigkeits­versicherung wird seit dem Jahr 2000 in Deutschland angeboten. Sie ist aller­dings gegen­über einer Berufs­unfähig­keits­ver­siche­rung (BU) die schlech­tere Wahl. Die BU zahlt nämlich immer dann eine Rente, wenn eine Person ihrer Arbeit nicht mehr nach­gehen kann. Ihre Leistung be­schränkt sich dabei nicht auf eine Liste mit be­stimm­ten Ursachen, wie dies bei der Grundfähigkeitsversicherung der Fall ist.

Was sind überhaupt Grundfähigkeiten?

Die Definition ist ganz einfach: Zu den Grundfähigkeiten des Menschen gehören alle Fähigkeiten, die dir einen reibungs­losen Tagesablauf ermöglichen. Hierzu gehören unter anderem Fähigkeiten wie Greifen, Orientieren oder Sitzen. Alle Grundfähigkeiten können durch Unfälle oder Krankheiten eingeschränkt werden und damit das Leben komplett verändern. Und genau in diesen Fällen ist es beson­ders wichtig, auf eine Versicherung zurückgreifen zu können, die einen in diesen Zeiten finanziell unterstützt.

Jeder vierte Deutsche wird vor Erreichen der Rente berufsunfähig. Aller­dings haben drei Viertel aller jungen Deutschen haben für diesen Fall nicht vorgesorgt.

Für wen ist eine Grund­fähigkeits­versicherung sinnvoll?

Da eine Grund­fähigkeits­versicherung generell nicht von einer Berufsgruppe abhängig ist, eignet sie sich prin­zi­piell für jeden. Eine Grund­­fähig­keits­­ver­siche­rung wird oft als Alter­native zur BU dar­ge­stellt, vor allem für Leute, die wegen einer Vor­erkran­kung keine BU ab­schlie­ßen können. In diesen Fällen ist es jedoch sinn­voller, zuerst eine geeig­nete BU bei anderen Anbie­tern zu suchen, als gleich auf den schwä­cheren Schutz der Grund­fähig­keits­ver­siche­rung zu setzen.

Bild: Public Domain

Der Monatsbeitrag, den ein Versicherer dir anbietet, hängt von vielen verschiedenen Punkten ab, zum Beispiel von deinem Alter, deinem Beruf, aber auch deinem Gesundheits­zustand. Um diesen zu ermitteln, musst du bei der Antragsstellung einen Fragenkatalog zu deinem Gesund­heits­zustand beantworten. Mit den Gesundheits­fragen will der Versicherer feststellen, wie hoch das Risiko ist, dich zu versichern.

Bild: Public Domain

Im Vergleich zur Berufs­unfähigkeits­versicherung kommt es bei der Preisermittlung der Grund­fähigkeits­versicherung nicht ganz so stark auf deinen aktuellen Gesundheits­zustand an. Der Fragenkatalog zum Gesundheits­zustand besteht bei vielen Grund­fähigkeits­versicherern aus weniger als 10 Fragen. Die Canada Life stellt zum Beispiel nur 7 Fragen. Der Fragenkatalog bei der Berufs­unfähigkeits­versicherung ist oft umfangreicher. Du kannst also eine Grund­fähigkeits­versicherung auch ohne umfangreiche Gesundheitsprüfung bekommen. Eine Grund­fähigkeits­versicherung ganz ohne Gesund­heits­fragen gibt es jedoch nicht.

Bild: Public Domain

Eine Grund­fähigkeits­versicherung könnte auch deswegen interessant für dich sein, weil sie günstiger als eine Berufs­unfähigkeits­versicherung ist. Kannst du dir keine BU leisten, zum Beispiel weil dein Risikozuschlag extrem hoch wäre? (So etwas kommt oft bei risikobehafteten Berufen wie Dachdecker vor.) Dann stellt die Grund­fähigkeits­versicherung eine gute und kostengünstige Alternative für dich dar.

Eine Grund­fähig­keits­ver­siche­rung wird oft als Alter­native zur BU be­schrie­ben, vor allem für Men­schen mit Risiko­berufen oder psy­chischen Vor­erkran­kungen, weil diese meist gar keine (bezahlbare) BU bekommen. In diesen Fällen ist die inno­vative Berufs­unfähig­keits­ver­siche­rung Get­surance Job jedoch die bessere Wahl. Diese können auch Men­schen mit psy­chischen Vor­erkran­kungen ab­schlie­ßen. Und sie zahlt bei allen körper­lichen Ursachen von Berufs­unfähig­keit, nicht nur einer Liste mit bestimmten Grund­fähig­keiten.

Vor- und Nachteile einer Grund­fähigkeits­versicherung im Vergleich mit der BU

Vorteile Nachteile
Eine Grund­fähigkeits­versicherung ist leichter zu bekommen als eine her­kömmli­che BU.

Eine Grund­fähigkeits­versicherung bietet dir eine verkürzte Gesundheitsprüfung.

Eine Grund­fähigkeits­versicherung ist im Vergleich zur BU günstiger.

Eine Grund­fähigkeits­versicherung zahlt oft nur dann, wenn mindestens drei Grundfähigkeiten eingeschränkt sind.

Eine Grund­fähigkeits­versicherung sichert meist nur be­stimmte körper­liche Ein­schrän­kungen und keine psychischen Krankheiten wie z.B. Depressionen ab, eine BU schon.

Eine Grund­fähigkeits­versicherung sichert deine Arbeitsfähigkeit nicht direkt ab, eine Berufs­unfähigkeits­versicherung schon.

Die Tatsache, dass eine Grund­fähigkeits­versicherung nicht direkt auf deine Berufsfähigkeit abzielt, ist ein zwei­schneidiges Schwert. Deshalb haben wir dies als Nachteil aufgeführt. Wenn du eine Grund­fähig­keit ver­lierst, musst du nicht zwin­gend berufs­unfähig sein, obwohl beides meist zu­sammen­fällt. Es kann aber auch passieren, dass du deinen Beruf nicht mehr ausüben kannst, z.B. wegen einer Depression, aber deine Grundfähigkeiten noch intakt sind. Dann hilft dir eine Grund­fähigkeits­versicherung leider nicht weiter.

Welche Risiken sichert die Grund­fähigkeits­versicherung ab?

Ein Anspruch entsteht dann, wenn du für einen festgelegten Zeitraum (z.B. 6 oder 12 Monate) in deinen Grundfähigkeiten eingeschränkt bist. Die Grundfähigkeiten werden dazu in so genannte Fähig­keiten­kataloge unterteilt. Die fol­gen­den Kata­loge stellen dabei nur ein Bei­spiel dar und können von Anbie­ter zu Anbie­ter abwei­chen:

Katalog 1: Sehen, Sprechen, Hände gebrauchen

  • Eine Fähigkeit muss für 6 oder 12 Monate beeinträchtigt sein, um die monatliche Rente zu erhalten.
  • Beispiel: Die Versicherung zahlt, wenn du nicht mehr sprechen kannst.

Katalog 2: Hören, Gehen, Sehen, Greifen, Treppen steigen, Arme bewegen, Knien und Bücken, Heben und Tragen, Sitzen, Auto fahren.

  • Mindestens drei Fähigkeiten müssen für voraussichtlich mindestens drei Jahre beeinträchtigt sein, um die monatliche Rente zu erhalten.
  • Beispiel: Die Versicherung zahlt, wenn du nicht mehr in der Lage bist, Geräusche zu hören, dich aus einer knienden/gebückten Position selbständig aufzurichten und ohne Hilfe deine Jacke nicht mehr anziehen kannst.

Katalog 3: Auffassung, Handlungsplanung, Orientierung, Konzentration/Aufmerksamkeit, Gedächtnis, Anordnung gesetzlicher Betreuung

  • Mindestens eine Fähigkeit muss für voraussichtlich mindestens drei Jahre beeinträchtigt sein, um die monatliche Rente zu erhalten.
  • Beispiel: Die Versicherung zahlt, wenn du aufgrund einer schweren psychischen Krankheit total verwirrt bist, sodass du deinen Alltag nicht mehr eigenständig planen kannst.

Welcher Tarif kommt für mich in Frage und worauf muss ich achten?

Es ist immer wichtig, die verschiedenen Tarife der Anbieter zu vergleichen, um die passende Versicherung zu finden. Hierbei können ein Grund­fähigkeits­versicherungs-Vergleich und ein Preisvergleich erste wichtige Informationen liefern (siehe die Tabelle unten). Wir haben hier ein paar Punkte für dich aufgelistet, auf die du bei der Auswahl einer Grund­fähigkeits­versicherung achten solltest:

  • Bei der Vertragsdauer ist von einer lebenslangen Rente abzuraten, da ab dem Alter von 67 Jahren die gesetzliche Altersrente und private Altersvorsorge greifen, z.B. aus einer privaten Rentenversicherung, Riester-Rente oder Rürup-Rente.
  • Du solltest monatliche Renten anstelle von Einmalzahlungen wählen, da die monatlichen Beiträge den Wegfall des Einkommens sichern sollen. Damit kriegst du die Renten­leis­tung so lange, wie du tat­säch­lich ein­ge­schränkt bist.
  • Der Vertrag sollte eine Nachversicherungsgarantie beinhalten. Das bedeutet, dass du die Beiträge und somit auch die versicherte Rente nachträglich erhöhen kannst, ohne dich einer erneuten Gesundheitsprüfung unterziehen zu müssen. Vor allem wenn du Student, Azubi oder Schüler bist, solltest du darauf zu achten, dass dir die Option zum Nachversichern eingeräumt wird.

Auch die Zeitschrift Finanztest der Stiftung Warentest betont immer wieder: Es ist super-wichtig, dass du dir die Versicherungsbedingungen aufmerksam durchliest, bevor du eine Grund­fähigkeits­versicherung abschließt. Hierbei solltest du besonders darauf achtgeben, ob Bedingungen aufgeführt werden, die zum Wegfall einer Zahlung führen könnten. Du soll­test auch über­legen, ob eine BU nicht doch die bes­sere Wahl für dich ist.

Was kostet eine Grund­fähigkeits­versicherung?

In den folgenden Tabellen haben wir Beiträge für zwei Modell­kunden berechnet, damit du eine Vorstellung davon bekommst, was eine Grund­fähigkeits­versicherung kostet. Wir haben mehrere Anbieter und Tarife aufgeführt, um dir einen Vergleich zu ermöglichen. In den Tabellen findest du außerdem die Tarifbewertungen der Rating-Agentur Franke und Bornberg. Bei den mit „hervorragend“ gekennzeichneten Tarifen kannst du bedenkenlos zugreifen, denn die unabhängigen Experten von Franke und Bornberg legen in ihren Tests sehr strenge Maßstäbe an. Sie empfehlen nur Tarife, die wirklich gut sind.

Modell­kundin 1: Anne ist 20 Jahre alt und Studentin der Betriebswirtschaftslehre. Sie möchte eine Grund­fähigkeits­versicherung abschließen, die ihr eine monatliche Rate von 1000€ gewährt. Die Versicherung soll mit dem 67. Lebensjahr enden. Anne ist Nichtraucherin und keinen beruflichen Gefahren ausgesetzt.

Preise berechnet für Modell­kundin 1: Anne, 20 Jahre alt, Studentin

Anbieter Tarif monatlicher Bruttobeitrag (Beitragsobergrenze) monatlicher Nettobeitrag (Zahlbeitrag) Rating Franke und Bornberg
Canada Life Premium Grundfähigkeitsschutz 34,44 € 34,44 € hervorragend
Swiss Life Vitalschutz 51,44 € 41,15 € hervorragend
Swiss Life Vitalschutz Premium Baustein Anschluss-Option Baustein care plus 82,30 € 65,32 € hervorragend
WWK Grund­fähigkeits­versicherung (BioRisk) 43,54 € 26,56 € gut
WWK Grund­fähigkeits­versicherung (BioRisk), Kapitalleistung bei erster Rente 79,55 € 48,52 € gut
Canada Life Grund­fähigkeits­versicherung 26,58 € 26,58 € befriedigend

Quelle: Ratings von Franke und Bornberg

Modell­kunde 2: Paul ist 40 Jahre alt und Dachdecker von Beruf. Er möchte eine Grund­fähigkeits­versicherung abschließen, die ihm eine monatliche Rate von 2000€ gewährt. Die Versicherung soll mit dem 67. Lebensjahr enden. Paul ist Raucher und beruflichen Gefahren ausgesetzt.

Preise berechnet für Modell­kunde 2: Paul, 40 Jahre alt, Dachdecker

Anbieter Tarif monatlicher Bruttobeitrag (Beitragsobergrenze) monatlicher Nettobeitrag (Zahlbeitrag) Rating Franke und Bornberg
Swiss Life Vitalschutz 226,04 € 180,83 € hervorragend
Canada Life Premium Grundfähigkeitsschutz 226,94 226,94 € hervorragend
WWK Grund­fähigkeits­versicherung (BioRisk) 291,78 € 177,99 € gut
WWK Grund­fähigkeits­versicherung (BioRisk) Kapitalleistung bei erster Rente 303,14 € 184,92 € gut
Swiss Life Vitalschutz Premium 734,65 € 448,13 € gut
Canada Life Grund­fähigkeits­versicherung 166,07 € 166,07 € befriedigend

Quelle: Ratings von Franke und Bornberg

Hinweis: In den Tabellen haben wir natürlich nicht alle Anbieter von Grund­fähigkeits­versicherungen aufgeführt, nur die günstigsten in unserem Preisvergleich. Weitere Anbieter von Grund­fähigkeits­versicherungen sind zum Beispiel AXA, Janitos, Zurich, Volkswohl Bund, Generali und die Nürnberger.

Unsere Tabelle zeigt, dass jeder Anbieter verschiedene Tarife in seinem Portfolio führt. Auffallend ist, dass verschiedene Tarife einer Versicherung unterschiedlich bewertet werden können. Während z.B. die Premium-Grund­fähigkeits­versicherung der Canada Life mit „hervorragend“ bewertet wird, erhält der Basistarif der Canada Life nur ein „befriedigend“. Du solltest bedenken, dass der günstigste Tarif nicht unbedingt der beste ist. Bei deiner Entscheidung solltest du Preis und Leistung gegeneinander abwägen. Leider gibt es im Internet keine Versiche­rungs­rechner für die Grund­fähigkeits­versicherung.

Häufige Fragen

    • Was ist eine Grund­fähigkeits­versicherung?

      Eine Grund­fähigkeits­versicherung sichert dich ab, wenn du infolge eines Unfalls oder einer Krankheit in deinen Grundfähigkeiten (Sehen, Sprechen, Hören etc.) eingeschränkt bist. Durch die monatlichen Renten, die dir die Grund­fähigkeits­versicherung zahlt, kannst du deine finanziellen Einbußen ausgleichen.
    • Warum sollte ich mich gegen den Verlust von Grundfähigkeiten versichern?

      Du bist nur dann gegen den Verlust deiner eigenen Arbeitskraft abgesichert, wenn du zuvor eine private Absicherung abgeschlossen hast. Ursachen für finanziellen Einbüßen können Unfälle oder Krankheiten sein. Oftmals kommen diese ganz unvorhergesehen, sodass viele Menschen leider nicht ausreichend finanziell abgesichert sind. Rund 20 Prozent aller Berufstätigen werden während ihrer beruflichen Laufbahn berufsunfähig, daher sollte sich jeder angemessen absichern. Die erste Wahl hierfür ist eine Berufs­unfähigkeits­versicherung (BU), die im Ernstfall eine Berufs­unfähigkeits­rente zahlt. Eine Grund­fähig­keits­ver­siche­rung ist ledig­lich die zweite Wahl, weil sie nur bei be­stimm­ten, körper­lichen Ein­schrän­kungen zahlt.
    • Welche ist die beste Grund­fähigkeits­versicherung?

      Welche die beste Versicherung für dich ist, hängt von deinem Alter, deinem Gesundheits­zustand, deinem Beruf und deinen Wünschen ab. Nutze unsere obigen Vergleichstabellen als Orientierung. Optional kannst du an alle Anbieter eine Anfrage schicken und dich dann im Vergleich für das beste Angebot entscheiden. Wichtig ist, mehrere Grund­fähigkeits­versicherungen zu vergleichen.
    • Wie kann ich meine Grund­fähigkeits­versicherung von der Steuer absetzen?

      Die Beiträge zu deiner Grund­fähigkeits­versicherung kannst du von der Steuer absetzen, wenn du sie in deiner Steuererklärung angibst. Sie werden als Sonderausgaben für Vorsorge­aufwen­dungen nach §10 EStG deklariert und werden somit wie eine Lebens­versicherung oder Risiko­lebens­versicherung behandelt. Tritt ein Leistungsfall ein, wird die monatliche Rente, die du erhältst, mit dem sogenannten Ertragsanteil besteuert.
    • Kann ich meine Grund­fähigkeits­versicherung kündigen?

      In der Regel ist deine Grund­fähigkeits­versicherung zu be­stimmten Zeit­punkten kündbar. Jedoch solltest du im Hinterkopf behalten, dass eine Kündigung zur Folge hat, dass dir keine Renten ausgezahlt werden und du somit ohne Schutz bist.
1 Kommentar
  1. Hans Joachim sagt

    Sehr informativ. Wann kommen die Beispiel Tarife?

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