Unfallver­sicherung im Test: Die besten Tarife

Quelle: Stockphotosecrets, ING_19047_01264
0
Unfallver­sicherung im Test: Die besten Tarife
11 Bewertungen

Bist du auf der Suche nach einer passenden Unfallver­siche­rung? Ein Test und ein Vergleich der Angebote können dir dabei helfen. Denn es gibt eine große Auswahl auf dem Markt, die einen wahren Tarif-Dschungel bildet. Damit du in diesem Dickicht den Über­blick behältst, haben wir für dich die aktuellen Tests unter die Lupe genommen und zeigen dir die besten Tarife.

Das musst du wissen:
  • Eine private Unfallver­siche­rung zahlt, wenn du bei der Arbeit oder in deiner Freizeit einen Unfall mit dauer­haften gesund­heit­lichen Folgen erleidest.
  • Es gibt aktuelle Tests, die dir einen Überblick über die Leistun­gen und die Preise der Versiche­rer geben.
  • Zu den besten Unfall­versiche­rungen gehören – der Stiftung Waren­test zufolge – Tarife von Interrisk, Swiss Life und von SHB.

Das ist eine Unfallver­sicherung

Es kann so schnell gehen. Beim Motorrad­fahren schwer gestürzt und mit Kopfver­letzungen ins Kranken­haus. Dann zahlen Unfall­versiche­rungen unter bestimmten Voraus­setzungen. Schauen wir mal, was bei den Versiche­rungen überhaupt als Unfall gilt. In den Muster­bedingun­gen des Gesamt­verbandes der Deutschen Versiche­rungswirt­schaft (GDV) wird ein Unfall so beschrieben: “Ein Unfall liegt vor, wenn die versicherte Person durch ein plötzlich von außen auf ihren Körper wirkendes Ereignis (Unfall­ereignis) unfrei­willig eine Gesund­heitsschä­digung erleidet” (Absatz 1.3). Außer­dem muss die Beeinträch­tigung, auch Invalidität genannt, “dauer­haft” vorliegen und das bedeutet bei den meisten Versiche­rungen “länger als drei Jahre” (GDV, Muster­bedingungen, Absatz 2.1.1.1). Ein privater Unfall­schutz zahlt also nur, wenn ein Unfall eine lang anhaltende Beeinträch­tigung zur Folge hat. Etwa dann, wenn dein Knie nach einem Sturz auf Dauer steif bleibt.

Etwas anderes ist die gesetz­liche Unfall­versiche­rung. Sie zahlt, wenn du einen Arbeits­unfall hast. Sie zahlt aber auch, wenn du auf dem Weg zur Arbeit oder von der Arbeit nach Hause einen Unfall (Wegeunfall) erleidest. Und sie springt ein, wenn du wegen einer Berufs­krankheit deiner Arbeit nicht mehr nach­gehen kannst. Der gesetz­liche Unfall­schutz kommt für die Kosten der notwendigen Behand­lungen auf. Und sie zahlt dir zum Beispiel eine Unfall­rente, wenn du länger als 26 Wochen nicht arbeiten kannst. Die Höhe der Zahlungen richtet sich nach deinem bisherigen Einkommen.

Was zahlt die Versicherung bei einem Unfall?

Beim privaten Unfall­schutz spielt es keine Rolle, ob ein Unfall bei der Arbeit oder in der Frei­zeit geschehen ist. Der Versicherte erhält einen bestimmten Anteil an der zuvor verein­barten Versicherungs­summe, welcher sich danach richtet, wie stark der Körper beeinträch­tigt ist. Diese Beeinträch­tigung wird mit dem sogenannten Invaliditäts­grad ausgedrückt, der je nach betroffenen Körper­teilen unter­schied­lich hoch ausfallen kann. Die Glieder­taxe bestimmt dabei, wie stark es sich auf den Invaliditäts­grad auswirkt, wenn ein bestimmter Körper­teil betroffen ist. Ein Beispiel: Der Zeige­finger hat eine Gliedertaxe von 10 Prozent. Das heißt: Kannst du einen deiner Zeige­finger nach dem Unfall dauer­haft gar nicht mehr bewegen, dann hast du einen Inva­lidi­täts­grad von 10 Prozent und erhältst damit 10 Prozent der Versiche­rungs­summe.

Unfallver­sicherung im Test: Überblick

Im Jahr passieren in Deutschland knapp zehn Millionen Unfälle mit Ver­letzungs­folgen, rund drei Viertel davon in der Frei­zeit oder im Haus­halt. Da ist es kein Wunder, dass sich viele Menschen für eine private Versiche­rung für Unfälle inte­res­sieren und es viele verschie­dene Tarife dafür gibt. In den vergangenen beiden Jahren haben mehrere unab­hängige Institutionen die Anbieter der Unfall­versiche­rungen einem Test unterzogen. Vielleicht willst du wissen: Welche Aspekte einer Unfall­versiche­rung können im Test ver­glichen werden?

Es geht in einigen Tests in erster Linie um den Preis der Produkte, also um das Geld, das du zahlen musst. In anderen Tests stehen die Leistun­gen der Versicherer im Mittel­punkt. Oder es spielt die Kunden­freundlich­keit der Antrags­formulare eine Rolle. Je nach den Schwer­punkten beim Ver­gleich der Unfallver­siche­rung kamen verschie­dene Ergebnisse heraus. Wir haben für dich die besten Tests ausgewählt und zeigen dir in diesem Artikel die jeweiligen Test­sieger.

Die ausgewählten Tests

Hier erst einmal ein Überblick über die vorgestellten Tests:

  • Stiftung Waren­test hat das Preis-Leistungs-Verhältnis von 124 ausgewählten Tarifen der Unfall­versiche­rung in ihrem Test 2015 unter die Lupe genommen. Die beste Unfall­versiche­rung im Test war mit der Note 1,3 der Anbieter Interrisk mit dem Tarif P 500 (XXL MaxiTaxe).
  • Das Analyse­haus Morgen & Morgen hat 2016 einen Test mit einem besonderen Blick auf die Kunden­freundlich­keit der Versiche­rungsbedin­gungen vorgelegt. Zusätz­lich ging es um die Qualität der in den Versiche­rungsbedin­gungen fest­gelegten Leistungen. Hier haben 44 Tarife die Best­note mit fünf Sternen erhalten. Dazu zählen die Aachen­Münchener (Tarif UNFALL Aktiv-Schutz), die Gothaer (UnfallTop 2014) und wieder die Interrisk (Unfall XXL + Standard-Taxe).
  • Die Ratingagentur Franke und Bornberg hat die Versiche­rungsbedin­gungen der Anbieter genau analysiert. Dabei ging es unter anderem um die Leis­tungen und Angebote der Ver­siche­rer mit Blick auf ausge­wählte Kunden­interessen. Zu den besten Tarifen mit der Bewertung “aus­ge­zeich­net” gehören ARAG (Unfall-Schutz­brief), HUK (Unfallver­sicherung Basis) und TRIAS (Komfort­schutz).
  • Die Zeit­schrift Ökotest hat sich mit dem Thema Unfall­schutz mit Beitrags­rückgewähr beschäftigt. Die Frage, welche Unfallver­sicherung nach diesem Test der Test­sieger ist, kann nicht beantwortet werden: Es gibt keinen. Aus Sicht von Ökotest waren alle getesteten Tarife mangel­haft.

Unfallver­sicherung im Test: Das sagt Stiftung Waren­test

Stiftung Waren­test hat im Jahr 2015 viele Unfallver­siche­rungen im Test untersucht und die Ergebnisse in der Zeit­schrift “Finanztest” veröffent­licht. Aus über 1.000 Angeboten wurden 124 Tarife heraus­gesucht. Die ausge­wählten Versiche­rungen wurden dann nach einem Modell ver­glichen, bei dem von einer Leistungs­zahlung schon ab einem Prozent Invalidität ausgegangen wurde. Außerdem musste die Zahlung bei Vollin­validität mindestens 500.000 Euro (Grundin­validitäts­summe) betragen. In das Urteil gingen folgende Bewertun­gen ein:

  • mit 50 Prozent: Die Kapitalzahlung, also die Höhe der Leistung bei verschie­denen Graden der Invali­dität.
  • mit 40 Prozent: Die Ver­braucher­freund­lichkeit der Ver­siche­rungs­bedin­gungen (z.B. mussten gesund­heit­liche Folgen eines Zecken­bisses von der Ver­siche­rung abge­deckt sein).
  • mit 10 Prozent: Die Qualität und die Ver­ständ­lichkeit der Anträge (die Fragen mussten klar und deutlich formuliert sein).

Welche Unfallver­sicherung ist im Test die beste? Folgende Tabelle zeigt die Test­sieger mit den Angaben zu den Jahresbei­trägen für Erwachsene mit ungefähr­lichen Berufen (niedrige Gefahren­gruppe).

Überblick Test­sieger bei Stif­tung Waren­test

Anbieter Tarif Beitrag niedrige Gefahrengruppe Note
Interrisk P 500 (XXL MaxiTaxe) 266 Euro pro Jahr 1,3
Swiss LIfe P 350 (Primus Plus) 243 Euro pro Jahr 1,4
SHB P 500 (Komfort) 192 Euro pro Jahr 1,5
Asstel P 300 (Komfort) 191 Euro pro Jahr 1,6
Janitos P 350 (Best Selection Gliedertaxe Hand) 309 Euro pro Jahr 1,6

*Quelle: Finanztest 10/2015

Test der Unfall­versiche­rungen auf Kunden­freundlich­keit

Das Analyse­haus Morgen & Morgen hat in seinem Test der Unfall­versiche­rungen 2016 einen besonderen Blick auf die Kunden­freundlich­keit der Versiche­rungsbedin­gungen gelegt. Dabei ging es unter anderem darum, ob die Aussagen klar und deutlich formuliert sind oder wie Leistungs­einschrän­kungen dargestellt werden. Außerdem wurde die Qualität der Leistun­gen der Versiche­rer unter­sucht. Unerheb­lich für die Beurtei­lung waren die Preise für die Ver­sicherungs­scheine (auch Policen genannt), die Höhe vom Ver­sicherungs­schutz und die Bewertung von Invalidität in den Glieder­taxen der Anbieter. Im Ergebnis der Unfall­versiche­rung im Test wurden ein bis fünf Sterne vergeben. Dabei sind fünf Sterne das beste Ergebnis und stehen für “ausge­zeichnet”. Es haben 44 Tarife mit dieser Best­note abge­schnitten. Am anderen Ende der Skala gab es nur fünf Tarife, die lediglich einen Stern erhalten haben. Folgende Auswahl gibt einen Über­blick über die Test­sieger-Tarife der Unfall­versicherung im Vergleich von Morgen & Morgen, in alphabe­tischer Folge:

  • AachenMünchener: UNFALL Aktiv-Schutz
  • Barmenia: Premium-Schutz
  • DEMA: Family Protect Top Basler
  • Gothaer: UnfallTop 2014
  • HanseMerkur: Top-Schutz
  • Helvetia: Komfort
  • Interrisk: Unfall XXL + Standard-Taxe
  • SHB: SHB-Komfort-Schutz
  • Swiss Life Partner: Primus Plus
  • Volkswohl Bund: Unfall Easy KomfortPlus-Schutz + L-Taxe

Test der Unfall­versicherung auf Leistungen

Eine weitere umfassende Berechnung für die private Unfall­versiche­rung hat im Test 2016 die Rating­agentur Franke und Bornberg durchgeführt. Zu den Bewer­tungs­kriterien gehörte in diesem Fall eine genaue Analyse der Versiche­rungsbedin­gungen. Es wurde gefragt: Was bieten die Versicherer? Dabei wurde auf spezielle Verbraucher­wünsche und -interessen Bezug genommen. Beispiels­weise zum Punkt des Rehabili­tations­managements: Was unter­nehmen die Versicherer, um die Versicherten so schnell wie möglich nach einem Unfall wieder in das beruf­liche und soziale Umfeld zurückzu­bringen? Für die abschließende Bewertung bei diesem Test für die private Unfall­versiche­rung wurden vier Produkt­gruppen gebildet:

  • Leistungs­starker Versicherungs­schutz: Topschutz mit Gesundheits­fragen
  • Leistungs­starker Versicherungs­schutz: Topschutz ohne Gesundheits­fragen
  • Preis­bewusste Grundab­sicherung: Grund­schutz mit Gesundheits­fragen
  • Preisbe­wusste Grundab­sicherung: Grund­schutz ohne Gesundheits­fragen

Zum einen gab es in der Unfall­versiche­rung bei diesem Vergleich also eine Unter­scheidung zwischen einem besonders umfassenden Schutz und einer Basisab­sicherung. Zum anderen wurden Tarife mit und ohne Gesundheits­fragen getrennt gewertet. Mit diesen Gesund­heits­fragen schätzt eine Versiche­rung ab, ob du aufgrund von Vorer­krankungen ein erhöhtes Risiko hast, einen Unfall zu erleiden.

Das sind die Testsieger

Die anschließende Über­sicht zeigt die neun besten Tarife in der “Grundab­sicherung mit Gesund­heits­fragen” mit der Wertung FFF (hervorragend). Diese Kategorie ist für dich geeignet, wenn du eine günstige Basis­absicherung ohne Zusatz­leistungen suchst.

  • ARAG: Basis
  • ARAG: Unfall-Schutzbrief
  • Bruderhilfe: Unfallversicherung Basis
  • HUK 24: Unfallversicherung Basis
  • HUK: Unfallversicherung Basis
  • Mannheimer: Top-Schutz
  • neue leben Unfallversicherung: unfallplus
  • TRIAS: Komfortschutz mit Beitragsbefreiung bei Arbeitslosigkeit
  • TRIAS: Komfortschutz

Andere Versicherer wie etwa Allianz und Debeka landeten mit ihren Produkten in der Bewertung weiter hinten.

Unfallver­sicherung mit Beitrags­rück­gewähr im Test

Mit einem Spezial­fall hat sich die Zeit­schrift Ökotest 2016 befasst. Bei diesem Test zur Unfall­versiche­rung ging es um Versiche­rungen, die eine Beitrags­rück­gewähr bieten. Diese Form des Unfall­schutzes kombiniert den Unfall­schutz mit der Möglich­keit zu sparen. Ein Groß­teil des einge­zahlten Beitrages wird also für den Versicherten ange­spart, der am Ende der Vertrags­laufzeit einen bestimmten Betrag ausge­zahlt bekommt. Ökotest hat dieser speziellen Form der Unfall­versiche­rung mittels einem Vergleich einem Test unterzogen.

Dabei wurde genau nach der Verzinsung und nach möglichen Über­schüssen geschaut, die dem Versicherten ausgezahlt werden. Das Ergebnis war alles andere als befriedigend. Alle unter­suchten Angebote schnitten schlecht ab. Daher wurden bei diesem Test auch keine Noten für die Versicherer vergeben. Diese speziellen Unfallver­siche­rungen im Test lassen aus unserer Sicht nur das Urteil zu: Hände weg von diesen Kombi­produkten mit Beitrags­rückgewähr. Es gibt sehr viel bessere Möglich­keiten für dich, dein Geld günstig anzulegen und damit für spätere Zeiten etwas anzusparen.

 

So finde ich die beste Unfallver­sicherung – 7 Tipps

Eine private Versiche­rung für Unfälle ist für dich nur unter bestimmten Voraus­setzungen zu empfehlen. Wenn du ein risiko­reiches Hobby wie Mountain­biking hast, dann ist ein zusätz­licher Schutz angesagt. Oder wenn du frei­beruf­lich arbeitest, also kein festes Anstellungs­verhältnis hast. Dann bist du nicht immer automatisch über die gesetz­liche Unfall­versiche­rung versichert. Falls du vorhast, den Verlust deiner Arbeits­kraft abzu­sichern, dann sind aber andere Versiche­rungen besser geeignet. Zum Beispiel die Berufsun­fähigkeits­versiche­rung (BU). Sie zahlt nicht nur nach einem Unfall, sondern auch, wenn dich eine Krank­heit zur Aufgabe deines Jobs zwingt.

Worauf du beim Abschluss einer Unfallver­sicherung achten solltest:

  1. In dem Vertrag sollte festgelegt sein, dass die Versicherung schon ab einem Prozent Invalidität zahlt. Es gibt nämlich Versicherungen, die erst ab 20 Prozent Invalidität oder noch später zahlen – das ist nicht gut für dich.
  2. Eine verbesserte Gliedertaxe sorgt dafür, dass du mehr Geld ausbezahlt bekommst, wenn du bestimmte Gliedmaßen verletzt. Das kann dann sinnvoll sein, wenn du bei deinem Beruf besonders auf deine Hände angewiesen bist. Allerdings zahlst du dafür auch höhere Beiträge.
  3. Der Vertrag sollte eine weltweite Geltung haben. Dann kannst du beruhigt ins Ausland reisen, denn auch wenn dir dort etwas passiert, zahlt die Versicherung.
  4. Eine Progression verbessert deinen Ver­siche­rungs­schutz. Progres­sion bedeutet, dass du bei einer besonders schweren Verletzung auch eine besonders hohe Summe erhältst. Angenommen, du hast eine Ver­siche­rung, bei der du bei 25 Prozent Invali­dität 25.000 Euro bekommst. Hast du eine Progression vereinbart, dann bekommst du bei einer Invalidität von 50 Prozent aber schon 100.000 Euro, wenn du eine Ver­siche­rungs­summe von 100.000 Euro vereinbart hast.
  5. Achte darauf, dass jede Art von Unfall versichert ist. Es gibt Tarife, die bestimmte Unfälle ausschließen. Wenn du zum Beispiel gerne tauchst, macht es keinen Sinn, dass die Versicherung Tauch­unfälle ausschließt.
  6. Bist du schon ver­heiratet und hast Kinder, solltest du dich gleich über eine Unfall­versiche­rung für die Familie in einem Test informieren. Sie hat Vorteile, weil dann mehrere Verträge in einem gebündelt sind und dadurch die Kosten geringer werden können.

Häufige Fragen

  • Wo gibt es für die Unfall­versiche­rung einen aktuellen Test von 2016?

    Es gibt mehrere aktuelle Tests aus dem Jahr 2016. Du kannst zum Beispiel die Tester­gebnisse der Rating­agentur Franke und Bornberg nach­lesen. Oder auch den umfang­reichen Test vom Analyse­haus Morgen & Morgen. Dort findest du jeweils ausführ­liche Details zu den Tests und den Ergebnissen. Einen guten Über­blick über diese Tests erhältst du aber auch in diesem Artikel weiter oben.
  • Gibt es auch für die Kinder­unfallver­sicherung einen Test?

    Ja, auch Anbieter der Unfall­versiche­rung mit Kinder­tarif wurde im Test untersucht. Die Zeit­schrift Focus Money nahm gemeinsam mit der Rating­agentur Franke und Bornberg Kinder­tarife unter die Lupe. Dabei wurden die finanziellen Leistun­gen der Versiche­rer und das Preis-Leistungs-Verhältnis der Tarife bewertet. Die Ergebnisse zum Test der Unfall­versiche­rung für ein Kind kannst du bei Focus Money nachlesen. Stiftung Waren­test hat auch die Unfall­ver­siche­rung für Senioren einem Test unterzogen. Dabei wurden fünf Tarife als empfehlens­wert bewertet.
  • Sind die Beiträge zum privaten Unfall­schutz steuerlich absetzbar?

    Ja. Du kannst deine Beiträge zur Unfall­versicherung in deiner Steuerer­klärung angeben. Sie werden unter “Vorsorge­aufwen­dungen” eingetragen. Das gleiche gilt für andere private Versiche­rungen, die deiner Vorsorge dienen. Dazu gehören auch die Kranken- und die Berufsun­fähigkeits­versiche­rung. Die jährliche absetz­bare Höchst­grenze der Vor­sorgeauf­wen­dungen beträgt für Arbeit­nehmer 1.900 Euro und für Selbst­stän­dige 2.800 Euro.

Hinterlasse einen Kommentar

Deine Email-Adresse wird nicht veröffentlicht.