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Berufsunfähigkeits­­versicherung

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(Anna Wiese, 28, Designerin)
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Wir erklären dir jetzt alles
zur Berufs­unfähigkeits­versicherung

  • Das Wichtigste auf einen Blick
    Das musst du wissen:
    • Mindestens 25 Prozent aller Berufstätigen werden im Laufe ihres Berufslebens berufsunfähig.
    • Die häufigsten Ursachen für eine Berufsunfähigkeit sind Nervenkrankheiten und psychische Erkrankungen.
    • Die Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt, wenn du deinen erlernten Beruf aufgrund einer Krankheit oder eines Unfalls dauerhaft nicht mehr ausüben kannst.
    • Jeder Berufsanfänger sollte eine BU-Versicherung abschließen.
    • Die Beitragshöhe für eine BU-Versicherung hängt von dem Risikoprofil deines Berufes, deinem Alter und Gesundheitszustand ab. Körperlich Arbeitende zahlen höhere Beiträge als Kopfarbeiter.
    • Im Antrag auf eine Berufsunfähigkeitsversicherung musst du eine schriftliche Gesundheitsprüfung zu deinen Vorerkrankungen durchlaufen; hier musst du ehrliche Antworten geben.
    • Bei den Gesundheitsfragen musst du alle Vorerkrankungen der letzten fünf Jahre angeben.
    • Unter bestimmten Voraussetzungen kannst du bei einem kleinen Einkommen die Beiträge der BU-Versicherung von der Steuer absetzen.
    • Die Stiftung Warentest hat 2015 zuletzt 70 BU-Versicherungspolicen getestet und etwas mehr als die Hälfte mit „Sehr gut“ bewertet.

    Unabhängige Experten sind sich einig: Die private Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) ist die wichtigste Versicherung. Du solltest sie spätestens als junger Berufsanfänger abschließen. Die Gründe liegen auf der Hand. Auf die staatliche Rentenversicherung kannst du nicht vertrauen, wenn du vor deinem Rentenbeginn mit 67 Jahren berufs- oder sogar erwerbsunfähig wirst. Deshalb brauchst du als zusätzliche Absicherung eine private BU-Rente, wenn du deinen Beruf wegen Erkrankungen oder eines Unfalls nicht mehr ausüben kannst. Manche sprechen auch von einer Arbeitsunfähigkeitsversicherung, gemeint ist aber die Berufsunfähigkeit. Und dann ist von der BU-Versicherung noch die Erwerbsunfähigkeitsversicherung zu unterscheiden. Die Unterschiede erklären wir dir in diesem Beitrag. Außerdem erfährst du alles über die BU-Rente, wie sie funktioniert und wie du das richtige Produkt für dich findest.

  • Was ist Berufsunfähigkeit, Erwerbsunfähigkeit, Arbeitsunfähigkeit?

    Auch wenn sie sich für dich ähnlich anhören: Diese drei Begriffe beinhalten juristisch verschiedene Sachverhalte. Im Sprachgebrauch werden sie gerne synonym verwendet, beschreiben sie doch zunächst, dass jemand nicht arbeiten kann. Entscheidend unterscheiden sie sich über die Dauer einer Erkrankung und den Schweregrad einer Behinderung.

    • Arbeitsunfähig bist du, wenn du eine vorübergehende leichte Erkrankung hast, die du innerhalb von maximal sechs Monaten vollständig auskurieren kannst. Eine eigenständige Arbeitsunfähigkeitsversicherung gibt es nicht, weil bei Arbeitsunfähigkeit ab der siebten Woche zunächst die Krankenkasse Krankengeld zahlt. Allerdings zahlt dir die Krankenkasse nur 70 Prozent deines bisherigen Bruttogehaltes, wobei du dann weiterhin Steuern und Sozialabgaben davon zahlen musst. Eine sinnvolle Ergänzung ist dann eine Krankentagegeldversicherung.
    • Berufsunfähig bist du, wenn du deinen erlernten Beruf aufgrund einer körperlichen oder seelischen Beeinträchtigung dauerhaft nicht mehr ausüben kannst.
    • Erwerbsunfähig bist du, wenn du aufgrund einer chronischen Erkrankung oder eines körperlichen oder geistigen Gebrechens nicht mehr als drei Stunden am Tag arbeiten kannst. Für diesen Fall gibt es das eigenständige Versicherungsprodukt Erwerbsunfähigkeitsversicherung. Wir kommen weiter unten wieder darauf zurück.

    Viele Berufe setzen bestimmte körperliche und geistige Fähigkeiten voraus, die du durch eine Krankheit dauerhaft verlieren kannst. Nimm das Beispiel eines Dachdeckers, der vom Gerüst fällt und sich Knie und Hüfte so schwer verletzt, dass er nicht mehr auf einem Dach stehen kann. Zunächst ist er während seiner Operationen im Krankenhaus arbeitsunfähig. In der Rehabilitation stellt sich heraus, dass er Knie und Hüfte auch in Zukunft nur noch eingeschränkt belasten darf. Deshalb kann er seinen Beruf nicht mehr ausüben. Er ist nun also berufsunfähig. Sein Arbeitgeber entlässt ihn. Allerdings ist er nicht erwerbsunfähig. Denn nach der Reha kann er in einem anderen Beruf wieder Vollzeit arbeiten. In so einem Fall bezahlt die Arbeitsagentur eine Weiterbildung oder Umschulung und trägt auch die Unterhaltskosten in Höhe von 60 Prozent des letzten Nettoeinkommens mit dem Arbeitslosengeld I.

  • Wie oft kommt es vor, dass Menschen wegen ihrer Gesundheit nicht arbeiten können?

    Viel öfter als du denkst. Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung meldete im Jahr 2015 rund 865.500 Arbeitsunfälle. Noch vor 30 Jahren waren es über 1,3 Millionen. Eine dauerhafte Berufsunfähigkeit hat aber öfter andere Gründe. Nach einer Erhebung des Analysehaus MORGEN & MORGEN aus dem Jahr 2013 ist die häufigste Ursache mit rund 29 Prozent ein Nervenleiden oder eine psychische Erkrankung wie Depressionen. Danach folgen mit 22,65 Prozent Erkrankungen des Skelett- und Bewegungsapparates. Unfälle machen nur 10,14 Prozent aus.

    psychische Erkrankungen häufigste Ursache

    Im Jahr 2007 waren 6 Prozent der 20 bis 35-jährigen Arbeitnehmer berufsunfähig, bei den 36 bis 45-Jährigen waren es 20 Prozent. Die Wahrscheinlichkeit, dass du einmal in deinem Leben berufsunfähig wirst, ist höher, als du es dir vorstellst. Nach einer Studie der Deutschen Aktuarvereinigung kommen Versicherungsmathematiker zu dem Ergebnis, dass ein Viertel der Deutschen vor dem offiziellen Rentenbeginn berufsunfähig werden. Bei den 20-Jährigen liegt diese Wahrscheinlichkeit sogar bei 43 Prozent.

  • Welcher Beruf birgt die größten Risiken, berufsunfähig zu werden?

    Generell haben alle Berufsgruppen, die überwiegend körperlich arbeiten, viel mit anderen Menschen zu tun haben und viel unterwegs sind, ein höheres Risiko, als Angestellte, die jeden Tag nur ins Büro fahren und mit ihrem Kopf arbeiten. Die BU-Versicherer haben alle Berufe in Risikogruppen eingeordnet.

    Berufsgruppen Tätigkeiten
    Gruppe 1 Hochqualifizierte Berufe mit geringen Risiken: Dazu zählen beispielsweise Betriebs- und Volkswirte, Ärzte und Apotheker, Richter, Anwälte und Notare, Ingenieure, Pfarrer
    (geringes BU-Risiko)
    Gruppe 2 Kaufmännische Berufe mit verwaltenden Aufgaben einer Bürotätigkeit sowie wenig körperlicher Arbeit: Bank-, Büro-, Einzelhandelskaufleute, Chemiker, Controller, Sekretäre, Geologen, Heilpraktiker, IT-Experten, Zahnärzte
    (mittleres BU-Risiko)
    Gruppe 3 Berufe mit körperlicher Arbeit: Handelsvertreter, Immobilienmakler, Verkäufer, Bautechniker, Autoverkäufer, Erzieherinnen, Friseure, Journalisten, Lehrer, Techniker
    (mittleres BU-Risiko)
    Gruppe 4 Berufe mit schwerer körperlicher Arbeit sowie höherem Gefahrenpotential: Zugführer, Köche, Metzger, Alten- und Krankenpfleger, Bauarbeiter, Zeitsoldaten, Drucker, Elektriker, Feinmechaniker, Installateure, Maler, Schreiner, Bäcker, Taxifahrer
    (hohes BU-Risiko)
    Gruppe 5 Berufe mit schwerer körperlicher Arbeit und hohem Gefahrenpotential wie Gerüstbauer und Dachdecker
    (sehr hohes BU-Risiko)
    Gruppe 6 Berufe mit höchstem Gefahrenpotenzial: Gerichtsvollzieher, Detektive, Fitnesstrainer, Kameraleute, fliegendes Personal, Fotografen, Musiker, Schauspieler, Tanzlehrer, Taucher und Croupiers.
    (höchstes BU-Risiko)

    Oftmals fassen die Versicherer die Berufsgruppen 5 und 6 in eine zusammen. Manche BU-Versicherer haben sogar nur vier Berufsgruppen. Auf die Berufsgruppeneinteilung kommen wir gleich nochmal zurück. Denn die Einordnung spielt eine entscheidende Rolle für die Beitragshöhe einer BU-Versicherung. Den geringsten Risikoaufschlag hat Gruppe 1. Den höchsten Gruppe 6.

  • Wie funktioniert die private Berufsunfähigkeits­versicherung?

    Wenn du vor deiner Rente aufgrund einer Erkrankung oder eines Unfalls eine körperliche oder seelische Beeinträchtigung erleidest, kannst du deinen erlernten Beruf nicht mehr ausüben. Das bedeutet in der Regel, dass du enorme Einkommenseinbußen hinnehmen musst. Und mit deutlich weniger monatlichen Einnahmen, kannst du meistens deinen gewohnten Lebensstandard nicht mehr halten. Nimm einfach einmal an, du bist 30 Jahre alt und arbeitest seit fünf Jahren als Industriemechaniker. Du verdienst schon ganz gut, steigst regelmäßig ein kleines Stückchen die Karriereleiter rauf. Plötzlich erkrankst du. Du setzt zwei Jahre aus und kannst danach nicht mehr in deinem Beruf arbeiten. Bis zur Rente hast du noch 37 Jahre und wer zahlt bis dahin deinen Lebensunterhalt? Hier zahlt dir dein BU-Versicherer bis zur Rente eine Berufsunfähigkeitsrente. Und zwar so viel, wie du in deinem Vertrag mit dem Versicherungsunternehmen vereinbart hast. Allerdings gibt es nach Vertragsabschluss eine Wartezeit, bevor du einen Antrag auf deine Berufsunfähigkeitsrente stellen kannst. Diese Karenzzeit beträgt bei den meisten BU-Versicherungen in der Regel sechs Monate.

  • Zahlt die gesetzliche Rentenversicherung bei einer Berufsunfähigkeit?

    Radio Eriwan würde antworten: „Im Prinzip ja – aber es ist zu wenig zum Leben und zu viel zum Sterben.“ Für alle Arbeiter und Angestellte in der gesetzlichen Rentenversicherung, die nach dem 2. Januar 1961 geboren wurden, haben die verschiedenen Rentenreformen alle Leistungen bei Berufsunfähigkeit gestrichen. Nur noch bei einer Erwerbsunfähigkeit zahlt die Rentenversicherung. Bei fast allen Menschen, die eine sogenannte Erwerbsminderungsrente in Deutschland beziehen, liegt diese unterhalb des Sozialhilfeniveaus. Aktuell liegt der Durchschnitt der von der Rentenkasse gezahlten Erwerbsminderungsrente bei 719 Euro. Das bedeutet bei den meisten Betroffenen, dass sie zusätzlich auf Hartz IV oder Grundsicherung angewiesen sind. Aber auch diese Rente erhältst du erst dann, wenn du mindestens fünf Jahre vor Beginn der Erwerbsminderung mindestens drei volle Jahre in die Rente eingezahlt hast.

  • Wer sollte eine BU-Rente abschließen?

    Die kurze Antwort lautet: Alle berufstätigen Menschen. Wie du weiter oben bereits gelesen hast, ist die Wahrscheinlichkeit, berufsunfähig zu werden, statistisch recht groß. Und selbst wenn du nach einem Unfall oder einer schweren Erkrankung nach der Genesung wieder arbeiten kannst, bedeutet dies nicht automatisch, dass du in deinen alten Beruf zurückkehren kannst. Denn häufig bleiben dauerhafte Beeinträchtigungen zurück, welche die in deinem Beruf geforderten Fähigkeiten einschränken oder nicht mehr zulassen. Und das bedeutet dann in der Regel, dass du große Einkommensverluste hinnehmen musst. Du kannst dann deinen Lebensstandard nicht mehr ausreichend sichern. Besonders wichtig ist eine BU-Rente daher auch, wenn du eine Familie hast.

  • Worauf müssen Beamte bei einer Berufsunfähigkeitsversicherung Wert legen?

    Beamte haben aufgrund der Beamtengesetze des Bundes und der Länder anders als normale Angestellte höhere Ansprüche, wenn sie nicht mehr in ihrem Beruf arbeiten können. Sie erhalten mit ihrem Dienstantritt als Beamtenanwärter neben ihren Bezügen (Gehalt) die Beihilfe. Damit übernimmt ihr Dienstherr einen Teil der Krankheitskosten. Soldaten beziehen einen Sold und erhalten die freie Heilfürsorge. Diese übernimmt die gesamte gesundheitliche Versorgung der Truppe. Werden ein Beamter oder ein Soldat dauerhaft unfähig, ihren Dienst zu verrichten, bedeutet dies, dass sie dienstunfähig sind. Dann wird ein Beamter auf Lebenszeit und auch Soldaten, die bereits mindestens fünf Jahre im Dienst waren, in den Ruhestand versetzt und erhalten bis zum Lebensende mindestens 66,67 Prozent ihrer letzten Bezüge. Deshalb ist das Thema Berufsunfähigkeitsversicherung aber auch für Beamte wichtig, die beispielsweise eine Familie ernähren. Für sie gibt es die spezielle „Dienstunfähigkeitsversicherung“.

  • Worauf muss ich als Student oder Azubi bei der BU-Versicherung achten?

    Je früher du mit der Beitragszahlung einer BU-Versicherung beginnst, desto günstiger ist deine monatliche Belastung. Denn ein früher Versicherungsbeginn bedeutet auch eine längere Versicherungsdauer bis zum Renteneintritt. Das hat zur Folge, dass du länger Beiträge zahlst. Du wirst weiter unten noch lesen, wie sich Versicherungsbeginn und Dauer auf die Prämienhöhe auswirken. Für Studenten und Auszubildende bieten einige Versicherungsunternehmen Einstiegstarife an. Hier versicherst du zunächst nur eine geringere Rentenhöhe und entsprechend niedrig ist der Jahresbeitrag. Später, wenn du im Beruf stehst und mehr verdienst, kannst du die Versicherungshöhe dynamisch anpassen. Bei der Suche nach einer BU-Versicherung solltest du darauf achten, dass du die Beitragshöhe dynamisch mit deinem Gehalt anpassen kannst.

  • Wie berechnet sich der Beitrag zu einer Berufsunfähigkeitsversicherung?

    Grundsätzlich ermitteln Versicherungsmathematiker dein individuelles Risiko und die statistische Wahrscheinlichkeit, dass du berufsunfähig werden könntest. Dafür verfügen sie über zahlreiche Statistiken und Daten, aus denen sie dich anhand vergleichbarer Fälle einordnen. Dabei verwenden sie im Fall der BU-Versicherung folgende Parameter: Geschlecht, Alter, Beruf, Gesundheitszustand, gewünschte BU-Rentenhöhe sowie die Versicherungsdauer. Aus diesen Fakten berechnet das Versicherungsunternehmen dein Risikoprofil. Und daraus wiederum ergibt sich die jährliche Beitragshöhe.

  • Was bedeutet der Begriff „abstrakte Verweisung“?

    Bei jedem Versicherungsprodukt musst du auf das sogenannte „Kleingedruckte“ achten. Nicht jede Versicherung ist alleine schon deshalb gut, weil sie günstiger ist. Ob eine BU-Versicherungspolice gut ist, ergibt sich immer aus den Leistungen, die sie dir zusagt für den Fall, dass du sie in Anspruch nehmen möchtest. Ein wichtiger Begriff, auf den du bei Abschluss einer BU-Versicherung achten musst, ist die sogenannte „Abstrakte Verweisung“. Sie darf zwar nicht kleingedruckt sein, aber sie steht auch nicht unbedingt an einer auffälligen Stelle. Mit einer abstrakten Verweisung können die Versicherer dich auf eine möglicherweise ähnliche berufliche Tätigkeit verweisen, die ihre Leistung dann ausschließen würde. Im Falle unseres Dachdeckers mit dem steifen Bein, der nicht mehr auf ein Gerüst oder Dach steigen kann, kann das unmittelbare Auswirkungen haben. So stellen sich Versicherer mit einer Klausel zur abstrakten Verweisung auf den Standpunkt, dass der Dachdecker auch im Verkauf, in der Beratung oder im Kundendienst eines Dachdeckerunternehmens arbeiten könnte. Besser ist also immer, wenn du einen BU-Vertrag auswählst, der auf die abstrakte Verweisung ausdrücklich verzichtet. Diese sind dann in der Regel bei der Beitragshöhe nicht mehr die günstigsten. Aber sie bieten auch mehr Sicherheit.

  • Worauf muss ich bei der Antragstellung einer BU-Rente aufpassen?

    Die BU-Versicherung ist komplexer, als sie auf den ersten Blick erscheint. Dein individuelles Risiko prüfen die Versicherer sehr intensiv und wollen im Antragsformular vor dem Abschluss sehr viel von dir wissen. Das geht bis in den privaten Bereich. Heikel sind die Fragen zu Vorerkrankungen. Hier musst du einerseits absolut ehrlich antworten, andererseits musst du dir aber auch nicht alles gefallen lassen. Besonders wichtig ist auch die Einstufung deiner beruflichen Tätigkeit in die Berufsrisikogruppen. Denn alle Jobs haben ganz unterschiedliche Risiken, die die Versicherer möglichst zu ihren Gunsten interpretieren. Entscheidend ist dies bei körperlichen Arbeiten. Am Beispiel der Berufsgruppen 3 und 4 (siehe die Tabelle oben) wollen wir das verdeutlichen. Du bist beispielsweise im Vertrieb tätig und arbeitest überwiegend im Innendienst. Hier könnte der Versicherer argumentieren, dass du in Gruppe 4 mit einem höheren Risikoaufschlag eingruppiert wirst. In einem solchen Fall solltest du mit dem Anbieter darüber verhandeln, dass du in Gruppe 3 mit dem niedrigeren Risikoaufschlag eingeordnet wirst. Dann wird der Versicherer genau nachfragen und vielleicht sogar einen Nachweis fordern, wie ein Arbeitsmonat bei dir aussieht und wie häufig du Kundenkontakt hast oder unterwegs bist.

  • Worauf muss ich achtgeben bei der Gesundheitsprüfung?

    Wenn du bereits eine chronische Krankheit wie Diabetes oder eine Behinderung hast, ist es sehr schwer, noch einen BU-Versicherer zu finden. Auch starke Raucher haben es schwerer, eine BU-Versicherung abzuschließen. Denn die Wahrscheinlichkeit, bis zur Rente arbeiten zu können, sinkt für eine BU-Versicherung zu stark. Wir werden gleich noch auf die möglichen Alternativversicherungen zurückkommen, die Chroniker abschließen könnten. Bei der Gesundheitsprüfung wird zudem nach allen Vorerkrankungen gefragt. Hier gibt es große Unterschiede bei den BU-Anbietern. Du solltest einen Anbieter wählen, der nur die ausgeheilten Vorerkrankungen in den letzten fünf Jahren wissen möchte. Denn es gibt Vorerkrankungen, die wie bei einer chronischen Erkrankung und bei einer Behinderung zum Ausschluss führen können. Dazu gehören beispielsweise Krebs, schwere Unfälle und Operationen. Liegen diese länger als fünf Jahre zurück und sind sie völlig auskuriert, musst du sie bei einer Gesundheitsprüfung nicht mehr angeben. Richtig heikel sind seelische Vorerkrankungen. Hier sind die BU-Versicherer besonders kritisch. Wenn du beispielsweise eine oft empfehlenswerte Psychotherapie wegen Depressionen absolviert hast, kann auch dies zum Ausschluss aus einer BU-Versicherung führen.

    Viele Versicherer fordern bei einer Vorerkrankung von dir zudem, dass du deine Ärzte von ihrer Schweigepflicht gegenüber der Versicherung entbinden sollst. Sie fragen dann direkt bei deinem Arzt nach, ob du völlig geheilt bist. Bleiben hier auch nur die geringsten Zweifel, kann dies ebenfalls zum Ausschluss führen. Du kannst aber darauf bestehen, dass die Ärzte ihre Stellungnahme zu deinen Befunden schriftlich abgeben und nicht direkt an deine Versicherung senden, bei der du einen Antrag auf BU-Versicherung gestellt hast. So bleibt es in deiner Hand, bei einer zweifelhaften Stellungnahme deines Arztes noch einmal über dessen Formulierungen zu diskutieren. Allerdings ist der Arzt genauso dazu verpflichtet, ehrlich zu antworten. Im Zweifelfall helfen wir dir bei der Beantwortung der Gesundheitsprüfung, die passenden Formulierungen zu wählen.

    Tipps für deine Versicherung

    Wenn du einmal einen Antrag bei einem Versicherer eingereicht hast und dieser aufgrund einer Vorerkrankung abgelehnt wurde, wird dich kein anderer Versicherer mehr aufnehmen. Die BU-Versicherer unterhalten nämlich eine gemeinsame Datenbank, in der erfolglose Anträge gespeichert werden. Daher solltest du einen Antrag immer erst dann einreichen, wenn du dir sicher bist, dass er Aussicht auf Erfolg hat. Wenn du deine BU bei uns beantragst, stellen wir für dich eine unverbindliche Risikovoranfrage bei mehreren Versicherern, anstatt gleich deinen Antrag einzureichen. So kannst du sicher sein, dass dein Antrag nicht abgelehnt wird.

  • Was passiert, wenn ich bei der Gesundheitsprüfung geschummelt habe?

    Wenn du berufsunfähig wirst, prüft dein BU-Versicherer die genauen Umstände, bevor er dir die BU-Rente auszahlt. Hierbei kann er auch die Ärzte um Gutachten bitten. Die Ärzte müssen diese wahrheitsgemäß erstellen. Viele Gerichtsverfahren drehen sich um Fälle, in denen möglicherweise eine Vorerkrankung verschwiegen wurde. Wenn das Gericht zu der Auffassung kommt, dass du deiner Informationenpflicht vor Vertragsabschluss nicht ehrlich nachgekommen bist, kann dies dazu führen, dass der BU-Versicherer nicht zahlen muss. Die rechtliche Grundlage für diese Anzeigepflicht als Versicherungsnehmer ergibt sich aus §19 Versicherungsvertragsgesetz (VVG). Allerdings gibt es auch Versicherer, die in ihren Versicherungsbedingungen einen Verzicht auf §19 VVG erklären, wenn du deine Anzeigepflicht unverschuldet verletzt hast. Ein Beispiel soll das verdeutlichen: Es gibt Infektionen, an denen du zunächst nicht erkranken musst; nur ein Arzt könnte diese mit einer Blutuntersuchung feststellen. Wenn du also nichts von einer Infektion weißt, der BU-Versicherer auch keine speziellen aktuellen Tests von dir haben möchte, kannst du auch nichts dazu angeben. Aber weil wir gerade dabei sind: Einige BU-Anbieter verlangen mittlerweile einen aktuellen HIV-Test, der selbstverständlich negativ ausfallen muss.

  • Ist der Beitrag zur Berufsunfähigkeits­versicherung steuerlich absetzbar?

    Die Beiträge zu einer BU-Versicherung sind grundsätzlich von deiner Steuer abziehbar. Es gibt dafür aber eine Einschränkung. Die Beiträge zur BU sind nur dann absetzbar, wenn deine jährlichen Beiträge für die Kranken- und gesetzliche Pflegeversicherung unter 1.900 Euro bei Angestellten und unter 2.800 Euro bei Selbstständigen liegen. Diese Beträge zahlst du schon, wenn dein Bruttogehalt über 20.000 Euro jährlich liegt. Daher ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung meist nicht mehr steuerlich absetzbar. Wenn du verheiratet und der Familienernährer bist, liegt die Grenze je nach Kinderanzahl bei rund 40.000 Euro. Die Beiträge zur Berufsunfähigkeitsversicherung kannst du in deiner Steuererklärung auch nicht als Werbungskosten absetzen, auch wenn dies immer wieder vermutet wird. Frage am besten einen Steuerberater, was für dich gilt.

  • Wie wirkt sich eine BU-Rente im Leistungsfall steuerlich aus?

    Die BU-Rente wird wie ein Arbeitseinkommen behandelt. Das bedeutet, dass sie deinem gesamten zu versteuernden Einkommen hinzugerechnet wird und zu deinem individuellen Steuersatz versteuert werden muss. Dies in der Praxis immer dann relevant, wenn du noch andere Einkunftsarten hast, beispielsweise aus Miete oder Pacht. Oder du arbeitest in einem anderen Beruf und verdienst ein wenig dazu. Je nach Höhe deines Gesamteinkommens musst du eventuell auch noch Sozialabgaben auf den Einkommensbestandteil aus der BU-Rente zahlen.

  • Wie lange wird die BU-Rente ausbezahlt?

    Die BU-Versicherung ersetzt keine normale Altersvorsorge, die in der Regel bis zum Tod zahlt. Sie deckt nur die Lücke, die zwischen dem Beginn einer Berufsunfähigkeit und dem normalen Renteneintritt entstehen kann. Die Leistungsdauer der BU-Rente endet also, wenn du in die reguläre Rente mit 67 Jahren gehst.

  • Wie finde ich die richtige Versicherung gegen Berufsunfähigkeit?

    Es gibt viele wichtige Klauseln und Zusätze, auf die man bei der Berufsunfähigkeits­versicherung achten sollte. Wir helfen dir dabei, den richtigen Tarif für dich zu finden. Dabei achten wir unter anderem auf folgende Kriterien:

    • Verzicht auf abstrakte Verweisung.
    • Nur eine Sechs-Monats-Prognose der Ärzte für die Dauer der Berufsunfähigkeit.
    • Rückwirkende Leistung mindestens drei Jahre, wenn deine Berufsunfähigkeit anerkannt ist. Dies ist wichtig, wenn die Klärung länger dauert.
    • Nachversicherungsgarantie, wenn sich dein Einkommen erhöht oder du ein höheres Risiko abdecken möchtest, weil du beispielweise eine Familie gegründet hast.
    • Garantierte Dynamik: deine BU-Rente erhöht sich regelmäßig um einen festen Prozentsatz.
    • Stundungsrecht: nach Antragstellung auf die Leistung der BU-Rente stundet der Versicherer die Beitragszahlungen zinslos.
    • Weltweite Gültigkeit: Deine BU-Versicherung besteht auch dann fort, wenn du im Ausland arbeitest und dort berufsunfähig wirst
    • Die Versicherung gegen Berufsunfähigkeit besteht auch fort und wird eventuell angepasst, wenn du einen Berufswechsel oder einen Jobwechsel vornimmst.
  • Lohnt es sich, eine Berufsunfähigkeits­zusatzversicherung abzuschließen?

    Eine Berufsunfähigkeitszusatzversicherung ist eine Variante der klassischen BU-Versicherung, die an eine andere Versicherung gekoppelt werden kann. So besteht beispielsweise bei einigen Versicherern die Möglichkeit, eine BU mit einer Risikolebensversicherung oder einer Altersvorsorge wie der Riester- oder Rürup-Rente zu verbinden. Bei solchen Kombiprodukten bestehen im Einzelfall steuerliche Vorteile, die du aber sehr genau prüfen solltest. Denn nur bestimmte Kombiprodukte mit überwiegendem Altersvorsorgecharakter können auch bei höherem Einkommen bei der Steuer abgesetzt werden. Ein Nachteil von Kombiprodukten ist, dass sie weniger flexibel sind als separate Verträge. Oft kannst du nur den ganzen Kombivertrag auf einmal kündigen. Du solltest dir also gut überlegen, ob du deine Berufsunfähigkeitsversicherung wirklich an einen anderen Vertrag koppeln willst.

  • Welche Alternativen gibt es zur BU-Rente für Risikogruppen?

    Wenn du aufgrund einer Erkrankung keine BU-Versicherung bekommst, gibt es die Möglichkeit, die allgemeinen Lebensrisiken durch andere Versicherungsprodukte abzusichern. Zu diesen Produkten gehören:

    • Dread Disease Versicherung: Diese sichert Vermögensnachteile ab, die durch eine schwere Krankheit entstehen wie Krebs, Herzinfarkt, Schlaganfall. Meistens wird bei einer solchen Erkrankung eine Einmalzahlung vereinbart.
    • Erwerbsunfähigkeitsversicherung: Diese ist meistens etwas günstiger als eine BU; auch Menschen mit Vorerkrankungen haben eine Chance zur Aufnahme.
    • Multi-Risk-Versicherung: Hier kombinieren die Versicherungsanbieter verschiedene Invaliditätsrisiken und sichern bei deren Eintritt eine einmalige oder zeitlich befristete Rentenzahlung zu. Ausgeschlossen sind in der Regel psychische und orthopädische Erkrankungen, die zur Invalidität führen.
    • Unfallversicherung: Diese Versicherung ist sinnvoll, weil die Gesetzliche Unfallversicherung für Arbeitnehmer nicht alle Kosten übernimmt, die nach einem Arbeitsunfall entstehen können.
    • Krankentagegeldversicherung: Diese Versicherung zahlt dir für jeden Tag einer ärztlich bescheinigten Erkrankung ein Krankentagegeld.
    • Grundfähigkeitsversicherung: Diese sichert dich ab, wenn du beispielsweise nicht mehr Gehen oder Tragen kannst und damit nicht einmal mehr einer einfachen Aushilfstätigkeit nachgehen kannst.

    Alle oben genannten Produkte sind kein vollwertiger Ersatz für die Berufsunfähigkeitsversicherung. Greife lieber zum Original - es sei denn, du bist gesundheitlich vorbelastet und kannst aus Risikogründen keine BU bekommen. Allerdings bieten einige Versicherer im Rahmen ihrer Marketingaktionen manchmal zeitlich begrenzt eine Berufsunfähigkeitsversicherung ohne Gesundheitsfragen an. Solche Gelegenheiten solltest du dann nutzen.

  • Wie urteilt die Stiftung Warentest über Berufsunfähigkeits­versicherungen?

    Die Stiftung Warentest untersuchte im Juni 2015 zuletzt 70 Berufsunfähigkeitsversicherungen. Über die Hälfte bewerteten die Tester mit einem „Sehr gut“; einen eindeutigen Testsieger haben sie nicht bestimmt. Dafür sind der Schutz und der Leistungsumfang sowie die individuellen Kriterien der BU-Versicherten zu unterschiedlich. Stiftung Warentest bat die BU-Versicherer, für drei typische Kunden die Netto- und die Bruttobeiträge sowie die Konditionen mitzuteilen. Fast alle Anbieter folgten der Bitte und legten ihre Preise offen und teilten ihre Leistungen mit. In unserer nachfolgenden Tabelle siehst du für ausgewählte Anbieter die Netto- und die Brutto-Beiträge. Dazu musst du wissen, dass der Netto-Beitrag die gegenwärtige und der Brutto-Beitrag die Prämienhöhe meint, bis zu welcher der jährliche Betrag steigen kann. Dies ist abhängig davon, wie viele Überschüsse die Versicherer erwirtschaften. Hat der Versicherungsgeber höhere Kosten durch mehr Kunden, die berufsunfähig werden, steigen deine Beiträge an.

    Dazu musst du wissen:
    • Versicherungen stellen auch bei kommerziellen Anbietern eine Solidargemeinschaft dar, in der sich die Versicherten untereinander verpflichten. Wenn die Kosten der Gemeinschaft steigen, müssen alle nachschießen. So kann es passieren, dass du in schlechten Zeiten den Bruttobetrag zahlst.

    Doch zunächst beschreiben wir dir die Musterkunden, die alle Nichtraucher und zum Vertragsabschluss gesund sind sowie keine Vorerkrankungen in den letzten fünf Jahren hatten:

    • Kunde A: Diplomkaufmann, Alter bei Versicherungsbeginn 30, Laufzeit bis zur Vollendung des 67. Lebensjahres. Leistung bei einer Berufsunfähigkeit: 2.000 Euro monatlich.
    • Kunde B: Industriemechaniker mit einem Kind, 25 Jahre alt bei Versicherungsbeginn, Laufzeit bis zur Vollendung des 65. Lebensjahres. Leistung bei einer Berufsunfähigkeit: 1.500 Euro monatlich.
    • Kunde C: Arzthelferin, 25 Jahre, Laufzeit bis zur Vollendung des 65. Lebensjahres. Leistung bei einer Berufsunfähigkeit: 1.000 Euro monatlich.

    Die siehst bei den Musterkunden bereits, dass sie unterschiedliche BU-Rentenhöhen vereinbaren. Achte bei der Interpretation darauf, wie sich dies auf die Beitragshöhe auswirkt.

    Berufsunfähigkeitsversicherer im Vergleich

    Versicherer Versicherungsart Dipl. Kaufleute Industriemechaniker Arzthelferin Bewertung
    jährliche Kosten BU / BUZ Netto Brutto Netto Brutto Netto Brutto
    Allianz BU 997 € 1,187 € 1,478 € 1,760 € 700 € 833 € Sehr gut
    Zurich BU 1,119 € 1,749 € 1,336 € 1,965 € 427 € 668 € Gut
    Huk, BUZ 886 € 2,188 € 945 € 1,726 € 497 € 1,097 € Sehr gut
    Huk 24 BUZ 867 € 2,162 € 933 € 1,707 € 488 € 1,084 € Sehr gut
    Alte Leipziger BU 1,057 € 1,468 € 1,390 € 1,930 € 682 € 947 € Sehr gut
    Axa BU 906 € 1,352 € 986 € 1,629 € 803 € 1,433 € Sehr gut
    Barmenia BU 986 € 1,408 € 1,103 € 1,576 € 673 € 961 € Sehr gut
    Canada Life BU 967 € 1,256 € 1,411 € 1,833 € 849 € 1,102 € Sehr gut
    Cosmos BUZ 900 € 2,282 € 795 € 2,014 € 530 € 1,343 € Sehr gut
    Gothaer BU 916 € 1,333 € 929 € 1,504 € 698 € 1,013 € Sehr gut
    Hannoversche BUZ 797 € 1,529 € 1,199 € 2,281 € 510 € 978 € Sehr gut
    Quelle: Stiftung Warentest, Stand: Juli 2015, finanztest.de

    Es gibt BU-Versicherungsanbieter, die einen Basis- und einen Komforttarif anbieten. Diese unterscheiden sich durch einzelne Leistungsbestandteile wie zum Beispiel die abstrakte Verweisung, die wir weiter oben schon erläutert haben. Hier in unserer Tabelle stehen nur Tarife ohne abstrakte Verweisung. Einige haben nur Tarife für eine Berufsunfähigkeitszusatzversicherung (BUZ), die mit einem Altersvorsorgeprodukt gekoppelt ist.

  • Die beste Berufsunfähigkeitsversicherung ermitteln regelmäßig Rating-Agenturen

    Neben Stiftung Warentest prüfen auch Rating-Agenturen BU-Versicherungen. Bei diesen regelmäßigen Rankings fließen in die Bewertung neben den einzelnen BU-Produkten auch Kriterien wie Finanzkraft des Versicherers und seine Kundenfreundlichkeit ein. So prüfen die Rating-Agenturen Morgen & Morgen sowie Franke und Bornberg regelmäßig die BU-Versicherer und ihre unterschiedlichen Tarife. Sie veröffentlichen diese in der Regel einmal auf ihren Webseiten.

    Tipp: In unseren Tarifvergleichen empfehlen wir dir nur Tarife, die von den Rating-Agenturen für gut oder sehr gut befunden wurden.
  • Erstelle deinen individuellen Preisvergleich mit unserem Versicherungsrechner

    Die beste Berufsunfähigkeitsversicherung ist immer die, die zu dir und deinen Risikofaktoren passt. Um deinen ganz persönlichen Testsieger zu finden, musst du die Preise und die Leistungen vergleichen. Am schnellsten gelingt dir das mit unserem Versicherungsvergleich. Wir vergleichen für dich, wie deine Beitragshöhe bei den verschiedenen BU-Anbietern ausfallen würde. Bei unseren Tests achten wir auch immer auf die Leistungen und nicht alleine auf den Preis, damit du in jedem Fall gut abgesichert bist. Unsere Versicherungsexperten prüfen sorgfältig die Versicherungsbedingungen aller Tarife, damit du es nicht selbst tun musst. Das Besondere an unserem Vergleichsrechner für die Berufsunfähigkeitsversicherung ist, dass er dir nur Tarife vorschlägt, die wir gründlich geprüft haben.

  • Kann ich eine Berufsunfähigkeitsversicherung auch kündigen?

    Die BU-Rente wird wie ein Arbeitseinkommen behandelt. Das bedeutet, dass sie deinem gesamten zu versteuernden Einkommen hinzugerechnet wird und zu deinem individuellen Steuersatz versteuert werden muss. Dies in der Praxis immer dann relevant, wenn du noch andere Einkunftsarten hast, beispielsweise aus Miete oder Pacht. Oder du arbeitest in einem anderen Beruf und verdienst ein wenig dazu. Je nach Höhe deines Gesamteinkommens musst du eventuell auch noch Sozialabgaben auf den Einkommensbestandteil aus der BU-Rente zahlen.

  • Ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung für mich sinnvoll?

    Die Berufsunfähigkeitsversicherung ist heute für alle Arbeitnehmer und noch mehr für Selbstständige und Freiberufler sinnvoll. Ich würde sogar so weit gehen zu sagen, dass für alle jungen Leute die BU-Versicherung die wichtigste Versicherung ist, die du abschließen solltest. Wenn du dir unsicher bist, chatte mit uns, schreibe uns eine E-Mail oder ruf uns an! Wir helfen dir gerne.

Alles klar? Finde die Versicherung,
die wirklich zu dir passt.

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