Burnout Versicherung

Getsurance Burnout-Versicherung

Getsurance Burnout-Versicherung

Dein Partner für die schnelle Genesung

Burnout Versicherung

Das bietet Getsurance in der Burnout-Versicherung

Unterstützung bei der Suche nach einem Therapieplatz

Unterstützung bei der Suche nach einem Therapieplatz

Getsurance bietet den Versicherten den Service, geeignete Therapeut:innen in ihrer Nähe zu finden. Dies ist besonders sinnvoll, wenn Erkrankten die Kraft dazu fehlt.

Zusatzfinanzierung für einen Platz in der privaten Psychotherapie

Zusatzfinanzierung für einen Platz in der privaten Psychotherapie

Therapieplätze haben eine sehr lange Wartezeit, insbesondere wenn sie von der Krankenkasse bezahlt werden. Wir unterstützen Burnout Patient:innen bei der Finanzierung von privaten Therapiestunden. Denn je schneller die Therapie begonnen werden kann, umso besser sind die Erfolgsaussichten.

Präventionskurs zur Vermeidung von Stress

Präventionskurs zur Vermeidung von Stress

Mit der Versicherung erhältst du Zugang zu einem Onlinekurs zum Thema Burnout-Prävention und Umgang mit Stress. Denn im besten Fall kannst du so die Anzeichen erkennen und das Burnout-Risiko verringern.

Kostenübernahme für berufliche Neuorientierung

Kostenübernahme für berufliche Neuorientierung

In manchen Fällen kann es sinnvoll sein, den Beruf komplett zu wechseln. Dafür gibt es spezielle Programme und Coaches. Mit der Getsurance Burnout-Versicherung werden die Kosten hierfür übernommen.

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Was ist Burnout?

Das Burnout-Syndrom: Körperliche und emotionale Erschöpfung

Der Begriff Burnout ist aus der modernen Zeit kaum wegzudenken. Prominente haben es, Manager, Pflegekräfte. Allerdings ist es bis zur Feststellung des Syndroms“Burnout” oft ein langer, schleichender Prozess, welchen die Betroffenen durchleben. Burnout-Patient:innen fühlen sich körperlich, geistig und emotional erschöpft. Sie waren stets engagiert, pflichtbewusst und voller Tatendrang. Doch mit einem Burnout spüren sie nur eine tiefe Leere. Sie fühlen sich ausgebrannt.


Die WHO beschreibt Burnout als "ein Syndrom, das als Folge von chronischem Stress am Arbeitsplatz verstanden wird, der nicht erfolgreich bewältigt wurde". Seit 2019 gibt es den eigenen WHO Schlüssel ICD-11: Code QD 85. Das hilft Ärzt:innen, um Burnout zum Beispiel von einer Depression abzugrenzen und bessere Behandlungsmöglichkeiten zu identifizieren.


Definition Burnout

Wer ist von Burnout betroffen?

Grundsätzlich kann Burnout jede Berufsgruppe treffen, egal ob Pflegeberuf, Hausfrau oder Manager. Besonders sind aber Beschäftigte in sozialen Berufen betroffen - von Lehrer:innen bis zu Sozialarbeiter:innen. Frauen sind zudem häufiger betroffen als Männer.


Das hat mehrere Gründe: Erstens arbeiten Frauen häufiger in sozialen Berufen. Und zweitens sind Rollenverteilungen immer noch klassisch: Frauen versuchen den ständigen Spagat zwischen Beruf und Privatleben perfekt zu meistern und haben daher wenig Zeit für Pausen. Zudem pflegen sie häufig Angehörige und sorgen sich um Kinder.

Burnout Betroffene

Welche Symptome bei Burnout?

Burnout verläuft in Phasen

Ein Burnout bringt psychische und körperliche Symptome mit sich. Grundsätzlich lassen sich die Beschwerden in drei Bereiche gliedern.


1) Gefühle von Energiemangel oder Erschöpfung: 

Sich ausgelaugt, niedergeschlagen und emotional erschöpft fühlen, stetige Überforderung, andauernde Müdigkeit

Körperliche Beschwerden wie Magen-Darm-Probleme, Schmerzen, Schwindel, Herzrasen, Schlafstörungen, erhöhte Anfälligkeit für Infekte, Gewichtsschwankungen


2) zunehmende mentale Distanz zur Arbeit oder Gefühle von Negativismus oder Zynismus in Bezug auf die Arbeit

Betroffene finden ihre Arbeit belastend und frustrierend. Häufig entwickeln sie eine zynische Haltung gegenüber ihren Arbeitsbedingungen und Kollegen bis hin zur Abstumpfung.


3) verminderte berufliche Effizienz

Aufgrund der negativen Einstellung sowie Müdigkeit verringert sich auch die Leistungsfähigkeit. Betroffene sind unkonzentriert, lustlos und machen vermehrt Fehler.

Phasen von Burnout

Weitere Symptome

Dabei ist es individuell verschieden, wie intensiv sich die Burnout-Symptome zeigen. Zudem verläuft ein Burnout in Phasen und die Symptome ändern sich im Verlauf. 


Auch ein Urlaub kann keine Linderung der Symptome mehr bringen. Denn ein frühes Anzeichen von Burnout ist, dass das Abschalten schwer fällt und damit keine Erholung möglich ist. Die Gedanken kreisen weiterhin um die Arbeit. Durch die fehlenden Pausen sinkt die Leistungsfähigkeit. Daher benötigen Betroffene mehr Kraft für ihre Aufgaben. Und so beginnt der Burnout-Teufelskreis.


Ablauf eines Burnouts

Burnout am Arbeitsplatz – 

Diverse Ursachen

Äußere und innere Ursachen

Laut einer YouGov-Umfrage von 2021 kennen 39 Prozent der Befragten eine Person mit Burnout am Arbeitsplatz. Das ist gar nicht mal so wenig. Aber warum ist das so?


Langfristiger Stress ist der häufigste Auslöser des Burnouts. Dabei wird dieser durch äußere Umstände, aber auch durch die individuelle Persönlichkeitsstruktur ausgelöst  Jeder Mensch geht anders mit beruflichem oder privatem Stress um. 


Selbstüberforderung, Perfektionismus, Wunsch nach Anerkennung, das Problem “Nein” zu sagen bzw. Grenzen zu setzen gehören zu den gängigsten persönlichen Ursachen. Äußere Faktoren wie Zeitdruck, Mangel an Autonomie oder Kontrolle und fehlende Gerechtigkeit am Arbeitsplatz gehören zu den äußeren Faktoren.

Statistik Burnout Fälle am Arbeitsplatz 2022

Ursachen für Burnout am Arbeitsplatz:

  • Arbeitsstress und Überlastung: Zeitdruck, hohe Verantwortung

  • Chaotische Arbeit: unklare Erwartungen und Ziele, undefinierte Rolle, ständige Unterbrechungen, bürokratische Hindernisse, wenig Feedback

  • Konflikte mit Kolleg:innen oder Vorgesetzten: mangelnde Unterstützung, fehlende Anerkennung, ungerechte Behandlung, ungenügende Belohnung, belastende Arbeitsatmosphäre, wenig Transparenz

  • Monotone Arbeit, Routinearbeiten, Mangel an Kontrolle und Autonomie

  • Angst vor Arbeitsplatzverlust

  • Ungleichgewicht zwischen Arbeit und Privatleben, ständige Erreichbarkeit

  • Konflikt zwischen den eigenen Werten und Überzeugungen und den beruflichen Anforderungen

  • Problembeladene Kund:innen, Patient:innen oder Klient:innen

Burnout am arbeitsplatz

Burnout-Diagnose und Krankschreibung

Erste Diagnose häufig bei Hausärtz:innen

Häufig gehen Betroffene aufgrund von körperlichen Beschwerden und der andauernden Müdigkeit zum Arzt. Hausärtz:innen können dann mittels spezieller Fragebögen und unter  Ausschluss anderer Erkrankungen das Burnout-Syndrom diagnostizieren. In diesen Fällen werden die Patient:innen an eine/n Psychotherapeuten/-in verwiesen. Außerdem stellen Ärzt:innen eine Krankschreibung aus, die in den meisten Fällen verlängert wird, abhängig von den Symptomen. Ziel ist es, dass die Patient:innen sich erholen und Abstand von der Arbeit gewinnen.

Je früher ein Burnout-Syndrom erkannt wird, desto größer sind die Heilungschancen. Eine Selbstdiagnose über Internetfragebögen ist nicht zu empfehlen.


Wir haben ein paar Tipps zusammengestellt zum Thema: Burnout - Was kann ich dem Arzt sagen?

Wie lange ist man bei Burnout krankgeschrieben?

Je nach Diagnose, Burnout-Phase, Persönlichkeit und Behandlung ist das sehr individuell. In der Regel schreiben die Ärzt:innen die Betroffenen zunächst für ein paar Wochen krank und dann wird individuell entschieden. In den letzten Jahren in die Krankschreibungsdauer aufgrund von Burnout gestiegen.


Betroffene erhalten 45 Tage ihr volles Gehalt bei der Krankschreibung. Danach zahlt die Krankenkasse das Krankengeld, welches 70% des Bruttoverdienstes entspricht. Das Krankengeld wird insgesamt 72 Wochen ausgezahlt.

Was tun bei Burnout?

Burnout-Behandlung und Therapie

Je nach Phase des Burnouts und der persönlichen Eigenschaften erhalten die Betroffenen eine Überweisung zur  Psychotherapie. Grundvoraussetzung für den Erfolg der Therapie ist dabei, dass die Patient:innen ihre Lage selbst erkennen und einsehen, dass sie ausgebrannt sind. Erst dann ist eine Verhaltensänderung möglich.


Dabei gibt es verschiedene Therapieformen: tiefenpsychologische Verfahren, Psychoanalyse und Verhaltenstherapie. Diese finden entweder in einer psychotherapeutischen Praxis oder in einer Klinik statt.

Therapie bei Burnout

Wie erhalte ich einen Therapieplatz bei Burnout?

Zunächst ist zu unterscheiden, dass es von der Krankenkasse bezahlte Therapieplätze (Kassen-Therapeuten) gibt sowie private zu zahlende Therapiestunden - je nachdem, was der eigene Geldbeutel hergibt. Außerdem gibt es die Möglichkeit ambulant oder in einer Tagesklinik eine Therapie zu besuchen. In den meisten Fällen wird eine Therapie von Hausärzt:innen verschrieben, wenn diese Burnout diagnostizieren.

Je nachdem, wo die Patient:innen wohnen, gibt es sehr lange Wartezeiten für die Therapie. So sind Städte zumeist besser versorgt als ländliche Gegenden, aber auch nicht alle Ballungszentren sind gleich gut ausgestattet. Somit ist bekannt, dass es z.B. in Nordrhein-Westfalen eine große Versorgungslücke gibt.

In der Regel kann es so bis zu einem halben Jahr dauern bis eine kassenärztliche Therapie überhaupt begonnen werden kann. Das ist bei einer aktiven Diagnose eine sehr lange Zeit, da Hilfe schnell notwendig ist, sodass bestimmte Leiden nicht chronisch werden.


Seit 2017 gibt es die Regel, dass jedem Patienten ein Erstgespräch mit einer Therapeutin innerhalb von 4 Wochen angeboten werden muss. Um das zu erhalten, muss man sich bei der Terminservice-Stelle melden. Im Erstgespräch wird ermittelt, ob es zu einer Zusammenarbeit kommen soll. Danach beginnt das Warten auf die eigentlichen Sitzungen und das bis zu 6 Monaten.

Burnout therapieplatz finden

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Burnout-Prävention

Burnout-Prävention

Am besten sollte es gar nicht erst zu einem Burnout kommen. Deshalb ist das Thema Burnout Prävention am Arbeitsplatz so wichtig.


Wir haben dir 10 Tipps zusammengestellt, wie du gegen den Burnout vorgehen kannst.


Zudem erhältst du mit unserer Burnout-Versicherung kostenlosen Zugang zu einer Achtsamkeits-App.

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Getsurance ist Teil der Nürnberger Versicherung. Mit mehr als 130 Jahren Kompetenz in Versicherungen gehört die Nürnberger zu den führenden Lebensversicherern in Deutschland. Sie legt sehr viel Wert auf Nachhaltigkeit und unterstützt viele Initiativen, z.B. die Kinderhospizarbeit und den Umweltschutz.

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