Die Berufs­unfähig­keits­versicherung in der Steuer­erklärung absetzen – so geht’s

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Die Berufs­unfähig­keits­versicherung in der Steuer­erklärung absetzen – so geht’s
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Das Finanzamt beteiligt sich an den Kosten deiner Berufs­unfähig­keits­versiche­rung, denn es erkennt die gezahlten Beiträge als Vorsorge­aufwendungen an, die dein steuerpflichtiges Brutto­einkommen mindern. In welcher Höhe deine Berufs­unfähig­keits­versiche­rung steuerlich absetzbar ist, hängt davon ab, ob es sich um einen eigen­ständigen Vertrag handelt oder um eine BU-Zusatzversicherung in Kombination mit einer Rürup-Rente (auch: Basisrente). Je nach Variante gelten unterschiedliche Spielregeln.

Das musst du wissen:
  • Du kannst deine Beiträge zur Berufs­unfähig­keits­versiche­rung (BU) steuerlich absetzen, wenn du sie in der „Anlage Vorsorge­aufwand“ deiner Steuer­erklärung angibst.
  • Die Rente im Fall der Berufs­unfähig­keit zählt zum Einkommen und muss versteuert werden.
  • Der Grundfreibetrag von 8.652 Euro bleibt immer steuerfrei. Eine Rente von 721 Euro pro Monat – egal ob eigenständige BU oder BUZ – bleibt unversteuert.

Eigenständige Berufs­unfähig­keits­versicherung (BU)

Die Kosten einer eigenständigen Berufs­unfähig­keits­versicherung zählen aus Steuersicht zu den sonstigen Vorsorge­aufwendungen, die das Finanzamt nur bis zu relativ geringen Höchstgrenzen anerkennt. Zu den sonstigen Vorsorge­aufwendungen gehören Beiträge zu folgenden Versicherungen:

  • Kranken- und Pflege­pflicht­versicherung (Arbeitnehmer­anteil)
  • Arbeitslosenversicherung (Arbeitnehmeranteil)
  • freiwillige Unfall- und Haftpflichtversicherungen
  • freiwillige Risiko­lebens­versicherungen
  • freiwillige Erwerbs­unfähigkeits- und Berufs­unfähig­keits­versiche­rungen

Wichtig: Für Arbeitnehmer (Angestellte und Beamte) liegt der insgesamt abzugs­fähige Höchst­betrag für sonstige Vorsorge­aufwendungen bei 1.900 Euro im Jahr, für beruflich Selbstständige bei 2.800 Euro (Stand 2016).

Achtung: In der Praxis übersteigen oft schon deine Aufwendungen für Kranken- und Pflege­versicherung diesen Höchst­betrag. Nur wenn der Kranken- und Pflege­versicherungs­beitrag geringer ist als die Höchst­grenze, bleibt dir noch Spielraum zum Absetzen anderer Versicherungen wie der Berufs­unfähig­keits­versiche­rung.
Sonstige Vorsorgebeiträge (Beispiel)* Arbeitnehmer, 25 Jahre, Jahresgehalt 30.000 Euro Selbstständiger, 25 Jahre, Jahreseinkommen 45.000 Euro
Kranken- und Pflege­versicherung 2.450 Euro 1.920 Euro
+ Arbeitslosenversicherung 450 Euro 0 Euro
+ Private Haftpflichtversicherung 54 Euro 54 Euro
+ Kfz-Haftpflichtversicherung 352 Euro 384 Euro
+ Berufs­unfähig­keits­versicherung 420 Euro 420 Euro
= Sonstige Vorsorge­aufwendungen insgesamt 3.306 Euro 2.778 Euro
Steuerlich anrechenbare sonstige Vorsorge­aufwendungen 1.900 Euro 2.800 Euro

*Zirka-Werte

Im Beispiel schöpft der Arbeitnehmer die abzugs­fähigen sonstigen Vorsorge­aufwendungen bereits durch die Kranken- und Pflege­versicherung aus, die Beiträge zu seiner Berufs­unfähig­keits­versiche­rung verringern die zu zahlende Lohnsteuer nicht zusätzlich. Der Selbstständige bleibt dagegen unter dem Höchstbetrag, so dass sich seine BU-Versicherung voll steuermindernd auswirken kann.

Mein Tipp: Falls du nicht sicher bist, gib die Kosten deiner Berufs­unfähig­keits­versiche­rung einfach in der Einkommen­steuer­erklärung an. Das Finanzamt berechnet dann automatisch den maximal anrechnungsfähigen Betrag.

 

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Berufs­unfähig­keits-Zusatz­versicherung (BUZ)

Höhere Steuervorteile während der Einzahlphase bieten sich, wenn du deinen Berufs­unfähig­keits­schutz als Zusatz­versicherung zu einer Rürup-Rente abschließt. In diesem Fall profitierst du von den hohen Abzugs­möglichkeiten, die das Alters­einkünfte­gesetz für die private Alters­vorsorge vorsieht.

Höherer Steuervorteil

Mit einem Kombivertrag aus Rürup-Rente und BUZ kannst du Beiträge bis zu 22.172 Euro im Jahr als Sonderausgaben in der Steuer­erklärung geltend machen. Ab­zugs­fähig sind zurzeit 82 % der entrich­teten Beiträge. Dieser Prozentsatz steigt jährlich um 2 %, bis die Beiträge im Jahr 2025 zu 100 % absetzbar sind.

Beispiel: Du zahlst 1.800 Euro jährlich in einen Kombivertrag aus BUZ und Rürup-Rente ein, dein persönlicher Steuersatz liegt bei 25 %.

Steuerersparnis durch Kombivertrag aus BUZ und Rürup-Rente
Steuerjahr 2016 2017 2018 2024 2025
Abzugsfähiger Anteil 82% 84% 86% 98% 100%
Abzugsfähiger Betrag* 1.476€ 1.512€ 1.548€ 1.764€ 1.800€
Steuerersparnis* 369 € 378 € 387 € 441 € 450 €

*Zirka-Werte

Wichtig: Die höhere Steuerersparnis für Beiträge zu Kombi-Policen aus BUZ und Rürup-Rente gewährt dir das Finanzamt nur, wenn dein Vertrag folgende Anforderungen erfüllt:

  • Die Auszahlung der Leistung muss als laufende Monatsrente erfolgen,
  • die Beiträge müssen zu mindes­tens 50 % in die Altersrente fließen,
  • die Altersrente darf frühestens ab dem 62. Lebensjahr beginnen,
  • Ansprüche aus dem Vertrag sind nicht vererbbar, beleihbar oder veräußerbar.
Tipps für deine Versicherung

Vor Abschluss eines Kombi-Vertrags aus BUZ und Rürup-Rente solltest du unbedingt prüfen, ob diese Anfor­derungen erfüllt sind. Andernfalls kannst du die erhöhte Steuerersparnis nach dem Alterseinkünftegesetz nicht nutzen.

Wie wird die ausgezahlte Berufs­unfähig­keits­rente besteuert?

Falls du tatsächlich berufsunfähig wirst, zahlt der Versicherer dir eine feste Monatsrente. Dieses Geld zählt zum Einkommen, du musst es grundsätzlich versteuern. Die Höhe der Besteuerung hängt auch in der Rentenbezugsphase davon ab, ob du eine eigenständige Berufs­unfähig­keits­versicherung abgeschlossen hast oder eine BUZ mit Rürup-Rente.

Eigenständige Berufs­unfähigkeits­versiche­rung

Wenn du Rente aus einer separaten Berufs­unfähig­keits­versiche­rung beziehst, wird davon nur der so genannte Ertrags­anteil besteuert. Der Ertrags­anteil richtet sich nach der Laufzeit der Rente, also nach dem Zeitraum zwischen der ersten Rentenzahlung und dem Vertragsende.

Je kürzer die Laufzeit der Rente, desto niedriger ist der Ertrags­anteil, auf den Einkommensteuer fällig wird. Eine Tabelle der nach Laufzeit gestaffelten Ertrags­anteile findest du hier.

Beispiel: Der 34jährige Björn erkrankt und wird berufsunfähig, der Versicherer zahlt ihm die vereinbarte Rente von 1.200 Euro im Monat. Björns BU-Vertrag endet mit dem 63. Lebensjahr, die Laufzeit der Rente ist also auf 29 Jahre beschränkt. Der Ertrags­anteil liegt in diesem Fall bei 30 Prozent, damit sind 360 Euro der BU-Rente steuerpflichtig. Angenommen, Björn hat einen persönlichen Steuersatz von 15 %, dann zahlt er für seine BU-Rente monatlich 54 Euro Einkommensteuer.

Berufs­unfähig­keits-Zusatz­versiche­rung

Die Berufsunfähigkeitsrente aus einem Kombivertrag BUZ/Rürup-Rente wird – wie schon die gezahlten Beiträge – nach den Sonderregeln des Alterseinkünftegesetzes besteuert. Danach gilt: Der steuerpflichtige Anteil steigt bis zum Jahr 2020 in 2-%-Schritten, danach jährlich um 1 %, so dass ab 2040 volle Steuerpflicht besteht.

Steuerpflichtiger Anteil der Rente aus einem Kombivertrag BUZ/Rürup
Jahr Zu versteuernder Anteil der BUZ-Rente
2016 72%
2017 74%
2018 76%
2019 78%
2020 80%
2021 81%
2022 82%
2039 99%
2040 100%
Wichtig: Der zu versteuernde Anteil berechnet sich dann über die gesamte Laufzeit der BU-Rente nach dem Prozentsatz des Kalenderjahres, in dem die Rentenzahlung vom Versicherer bewilligt wird.

Beispiel: Ina Schmidt wird aus gesundheitlichen Gründen berufsunfähig, ab Dezember 2017 bekommt sie eine BUZ-Rente von 1.000 Euro im Monat aus ihrem Kombivertrag Rürup/BUZ. Solange die Rente gezahlt wird, muss Ina 74 % davon versteuern, also 740 Euro. Angenommen, Ina hat einen persönlichen Steuersatz von 12 %, dann zahlt sie für ihre BU-Rente monatlich 86,40 Euro an Einkommensteuer.

Grundfreibetrag ist immer steuerfrei

Damit dein Existenzminimum gesichert bleibt, sind Einkünfte unterhalb des Grundfreibetrags von jährlich 8.652 Euro in jedem Fall steuerfrei. Steuerpflichtig ist nur der Teil deines Einkommens, der diesen Grundfreibetrag überschreitet. Falls du keine sonstigen Einkünfte hast, bleibt also eine BU-Rente von 721 Euro im Monat komplett unbesteuert – egal ob es sich um eine eigenständige BU oder um eine BUZ handelt.

Was passt zu mir – die eigenständige BU oder eine BU-Zusatz­versicherung?

Eine eigenständige Berufs­unfähig­keits­versicherung ist sinnvoll, wenn du dich gezielt und ausschließlich gegen Berufs­unfähigkeit absichern willst. Der gesamte Beitrag fließt dann in den Berufs­unfähig­keits­schutz und kommt im Versiche­rungs­fall deiner BU-Rente zugute. Die Ersparnis an Lohnsteuer während der Einzahlphase ist zwar gering, dafür wird die Rentenleistung vergleichsweise niedrig besteuert.

Die Kombination von Rürup-Rente und BU-Zusatzversicherung lohnt sich aus steuerlicher Sicht, wenn du gut verdienst, einen hohen Steuersatz hast und ohnehin noch fürs Alter vorsorgen willst – zum Beispiel als Selbstständiger ohne Anspruch auf gesetzliche Rente oder als Angestellter mit überdurchschnittlichem Gehalt. Die Steuerersparnis eines Kombivertrags ist während der Einzahlphase deutlich größer als bei einer eigenständigen BU, dafür werden die Rentenzahlungen höher besteuert.

Achtung: Mit Rürup-Rente plus BUZ bist du an beide Komponenten fest gebunden. Um jederzeit Leistungs­anspruch bei Berufs­unfähig­keit zu haben, musst du auch den Beitrags­anteil für die Rürup-Rente über die gesamte Laufzeit zuverlässig zahlen.

Wie finde ich die richtige Versicherung für Berufs­unfähig­keit?

Wenn du eine Berufs­unfähig­keits­versicherung suchst, solltest du die Angebote in Ruhe prüfen. Je jünger und gesünder du bist, umso günstiger sind die Tarife. Das gilt nicht nur für den Preis­vergleich, sondern auch für die Leistungen.

Häufige Fragen

Hier beantworten wir die häufigsten Fragen zum Thema Arbeits­unfähig­keits­versiche­rung und Steuererklärung:

  • Wo kann ich die Berufs­unfähig­keits­versiche­rung in meiner Steuererklärung eintragen?

    Um die Steuervorteile zu nutzen, musst du die Beiträge zu deiner Versicherung für Berufs­unfähigkeit in der Einkommen­steuer­erklärung angeben. Nimm die Beitragsrechnung als Beleg zur Hand und übertrage den Jahresbeitrag in Zeile 49 der Anlage Vorsorgeaufwand. Das Formular findest du hier.

    Mein Tipp: Mithilfe von Elster, der elektronischen Steuererklärung – kannst du deine Steuer­angelegen­heiten bequem am eigenen Computer erledigen und per Mausklick an das Finanzamt übermitteln.
  • Wie unterscheiden sich Berufs­unfähig­keits­versiche­rung und Erwerbs­unfähig­keits­versiche­rung?

    Die gesetzliche Kranken­versicherung kommt im Ernstfall nur für die direkten Krankheitskosten auf. Eine Berufs­unfähig­keitsversiche­rung zahlt dir die vereinbarte Rente, wenn du aus Gesundheitsgründen dauerhaft nicht mehr in deinem erlernten oder im aktuellen ausgeübten Beruf arbeiten kannst. Der Versicherer darf die Leistung nicht verweigern, nur weil du theoretisch noch in einer anderen Tätigkeit einsetzbar wärst. Mit einer Erwerbs­unfähig­keits­versiche­rung hast du erst dann Anspruch auf Erwerbs­minderungs­rente, wenn du keine Art von Arbeit mehr ausüben kannst. Das ist in der Praxis allerdings nicht immer gleich der Fall. Beispiel: Du kannst nach einem Unfall nicht mehr in deinem Job als Handwerker arbeiten, wärst aber laut ärztlichem Gutachten noch in der Lage, eine Bürotätigkeit auszuüben. Eine echte Berufs­unfähig­keits­versiche­rung zahlt auch in diesem Fall, eine Erwerbs­unfähig­keits­versiche­rung nicht.

    Mein Tipp: Entscheide dich am besten für einen vollwertigen Berufs­unfähig­keits­schutz. Eine Erwerbs­unfähig­keits­versiche­rung mit ihren eingeschränkten Leistungen ist nur dann sinnvoll, wenn du wegen eines risikoreichen Berufs oder wegen bestehender Erkrankungen keine Berufs­unfähig­keits­versiche­rung bekommst.
  • Ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung mit Rückzahlung sinnvoll?

    Bei manchen Versicherern bekommst du eine Berufs­unfähig­keits­versiche­rung mit Rückzahlung. Das Modell: Wenn der Versicherer während deiner Vertragslaufzeit gewinnbringend wirtschaftet, wird dir am Laufzeit-Ende eine Überschussbeteiligung ausgezahlt, sofern der Leistungsfall nicht eingetreten ist. Die Höhe der Überschussbeteiligung ist nicht garantiert, in Zeiten dauerhaft niedriger Marktzinsen fällt sie oft gering aus. Sinnvoller ist eine Berufs­unfähig­keits­versiche­rung mit Beitragsverrechnung. Mögliche Überschüsse verwendet der Versicherer dann sofort, um die laufenden Beiträge zu senken – so profitierst du schon bei der nächsten fälligen Beitragsrechnung, wenn dein Versicherer erfolgreich wirtschaftet und Überschüsse erzielt.
  • Was ist eine kapitalbildende Berufs­unfähig­keits­versicherung?

    Darunter versteht man eine Kapital­lebens­versiche­rung in Kombination mit einer BU-Zusatz­versicherung. Diese Konstruktion ist jedoch nicht zu empfehlen, denn Kapital-Lebens­versicherungen erzielen heute kaum noch Rendite, bieten wenig Steuervorteile und binden dein Geld für viele Jahre. Den Beitragsanteil für die BUZ kannst du steuerlich nur im Rahmen der sonstigen Vorsorge­aufwendungen absetzen, die meist schon durch den Beitrag zur Kranken- und Pflege­versiche­rung ausgeschöpft sind.

    Achtung: Der Rückkaufswert einer Kapital-Lebens­versicherung liegt oft unter der Summe der eingezahlten Beiträge, wenn du den Vertrag vorzeitig kündigst – außerdem erlischt in diesem Fall dein BU-Schutz.
  • Wie hoch ist der Rückkaufswert einer Lebensversicherung?

    Wenn du eine Kapital-Lebens­versicherung vorzeitig beenden willst, muss der Versicherer dir den Rückkauf anbieten, das schreibt der Gesetzgeber so vor. Der Rückkaufswert der Lebensversicherung hängt von den bisher geleisteten Beiträgen ab und davon, welche Kosten der Versicherer beim Rückkauf verrechnet. Den aktuellen Rückkaufswert einer Lebens­versicherung rechnet der Versicherer für dich aus. In den ersten Jahren der Laufzeit ist der Rück­kaufs­wert oft niedriger als die Summe der gezahlten Beiträge, weil mit den Beiträgen zunächst die bei Vertragsabschluss angefallenen Kosten und Gebühren beglichen werden müssen.
  • Was muss ich zum Thema Lebens­versiche­rung und Steuer wissen?

    Beiträge zu einer Risiko-Lebens­versicherung sind steuerlich als Vorsorge­aufwendungen absetzbar. Der Steuervorteil einer Kapital-Lebens­versicherung greift dagegen am Ende der Laufzeit: Wenn dir eine Kapital-Lebens­versicherung ausgezahlt wird, musst du nur den so genannten Ertragsanteil versteuern – also den Überschuss der Auszahlung über die Summe der Sparbeiträge, die du während der Laufzeit eingezahlt hast.Die Hälfte dieses Ertragsanteils ist außerdem steuerfrei, wenn bei Auszahlung der Versicherung folgende Bedingungen erfüllt sind:

    • Der Vertrag hatte eine Laufzeit von mindestens zwölf Jahren,
    • die Ablaufleistung wird in einer Summe ausgezahlt,
    • die Auszahlung erfolgt nicht vor Vollendung des 62. Lebensjahrs,
    • der Todesfallschutz umfasst mindestens 50 Prozent der Beitragssumme.
  • Welche Versicherungen sind noch steuerlich absetzbar?

    In deiner Steuererklärung kannst du alle Versicherungen geltend machen, die der Vorsorge dienen, also der Sicherung von Gesundheit und Vermögen. Dazu zählen neben dem Berufs­unfähigkeits­schutz auch Kranken­versicherung, Unfall­versicherung, Altersvorsorge, Risiko-Lebens­versicherung oder Haftpflicht­policen wie Privathaft­pflicht, Kfz-Haftpflicht oder Tierhalter-Haftpflicht­versicherung.Nicht von der Steuer absetzen kannst du dagegen private Sach­versiche­rungen wie Hausrat­versiche­rung, Kfz-Kasko, Reisegepäck­versicherung oder Gebäude­versicherung.

    Wichtig: Falls du eine Rechtsschutz­versicherung besitzt, kannst du den Teil des Beitrags steuerlich geltend machen, der auf den Berufs-Rechtsschutz entfällt, denn hier handelt es sich um beruflich veranlasste Werbungskosten.

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