Warum macht Krebs arm?

Kaum vorstellbar, dass Krebs das Armutsrisiko erhöht. Geld sei in solch einer Situation völlig nebensächlich, lautet es überwiegend. Aber ist dem so? Diese Frage können Betroffene eindeutig besser beantworten. Erste Studien zeigen, das Armutsrisiko ist real.

Hauptgrund ist die Arbeitsunfähigkeit. In den meisten Fällen beginnt diese bereits mit der Krebsdiagnose. Die gesetzliche Krankenkasse zahlt für maximal 78 Wochen Krankengeld. Die Höhe des Krankengelds ist gesetzlich vorgeschrieben und richtet sich nach dem regelmäßigen Einkommen. Es beträgt 70 Prozent des Bruttogehalts. Anspruch auf Krankengeld haben in der Regel Arbeitnehmer, Auszubildende und Bezieher von Arbeitslosengeld I. Selbstständig Tätige dagegen müssen sich um eine eigene Absicherung kümmern.

Laut der Deutschen Krebshilfe erkranken 40% aller Krebspatienten im erwerbsfähigen Alter

78 Wochen klingt zunächst lang, ist allerdings für die viele Betroffene kein ausreichender Therapiezeitraum.

Kann der Beruf nach der Krebserkrankung nur noch teilweise oder gar nicht mehr ausgeübt werden, bleibt der Antrag auf Erwerbsminderungsrente, sofern die Voraussetzungen für eine Bewilligung gegeben sind. Diese beträgt oft nur noch die Hälfte oder ein Drittel des Netto­ein­kommens. Der schlechteste Fall ist der Bezug von Arbeitslosengeld II (Hartz 4) und damit ein Leben am Existenzminimum.

Das neue Tabu heißt Armut, nicht Tod. Viele Krebskranke überleben heute ihre Tumore, doch was kommt dann? Oft Frühverrentung und finanzielles Elend.

aus DER TAGESSPIEGEL, 26.05.2015

Das Armutsrisiko ist real

Diese Erfahrung musste auch Melanie machen. Mit gerade mal 22 Jahren wurde ein Hirntumor diagnostiziert. Beruflich war sie noch in ihren Anfängen und hatte keine finanzielle Rücklagen. Nach Op, Chemotherapie und Reha lebt sie heute von einer Erwerbsminderungsrente. Sie wurde 10 Monate nach ihrer Krebsdiagnose als arbeitsunfähig eingestuft und frühverrentet, da sie aufgrund der Spätfolgen nicht mehr in der Lage war mehr als 3 Stunden täglich zu arbeiten. Monatlich erhält sie eine Rente von 761 Euro. Davon bezahlt sie ihre Miete sowie weitere Fixkosten. Ohne die finanzielle Unterstützung ihrer Mutter käme sie nicht über die Runden.

Mit 900€ Erwerbsminderungsrente kann ich gerade einmal meinen Hauskredit bedienen, da bleibt nichts zum Leben

Mathias‘ Geschichte ist ähnlich, 35 Jahre, tätig in der IT Branche. Er und seine Frau haben eine zweijährige Tochter und gerade ein Haus gebaut, als er seine Krebsdiagnose erhielt. Da er Hauptverdiener ist, ist der finanzielle Druck besonders hoch. Trotz seiner Krebserkrankung jongliert er zwischen Krankschreibungen, Chemotherapie und Arbeit. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung besitzt er nicht.

Eine Krebsversicherung zahlt eine vorher festgelegte Summe im Falle einer Krebsdiagnose aus. Das Geld steht zur freien Verfügung und kann z.B. für zusätzliche Therapien, Kinderbetreuung oder zur Regeneration eingesetzt werden.

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Anstatt mich auf das Gesundwerden zu konzentrieren, hatte ich ständig mit Existenzängsten zu tun.

Katharinas Erlebnisse sind ein weiteres Beispiel dafür, dass das Armutsrisiko bei Krebs real ist. Sie erhielt ihre Brustkrebsdiagnose völlig unerwartet mit 42 Jahren. Katharina ist alleinerziehend, hat zwei Kinder und arbeitet als Bürokauffrau in einem kleinen mittelständischen Unternehmen. Unmittelbar nach ihrer Krebsdiagnose fiel sie in die Arbeitsunfähigkeit. Die Chemotherapie wurde schnell anberaumt, arbeiten war aufgrund dessen nicht mehr möglich. In dieser Zeit erhielt sie Krankengeld. Die finanziellen Einschnitte waren groß, da das Einkommen entsprechend sank, die Ausgaben aufgrund der Krankheit stiegen. Es fielen Zuzahlungen für Krankenhausaufenthalte, Medikamente, Nahrungsergänzungsmittel, Vitamine, Verbandsmaterial und Mundspülungen an. Die monatlichen Mehrausgaben lagen im Schnitt bei 280 Euro. Heute ist sie vom Krebs geheilt und arbeitet wieder Vollzeit in ihrem Job als Bürokauffrau.

Die Scham ist groß

Viele Betroffene schämen sich für ihre Geldsorgen. Laut Deutscher Krebshilfe ist in etwa jeder zehnte Anrufer von finanziellen Nöten bis hin zur Armut betroffen. Gesprochen wird über diese Thematik in der Öffentlichkeit viel zu wenig, Studien dazu gibt es kaum. Erste Ergebnisse zeigen jedoch, dass das Armutsrisiko real ist. Im Kern kommen die bisherigen durchgeführten Studien zu folgenden Ergebnis:  

Die Studie „Krebs und Armut“ der HFH Hamburger Fern-Hochschule kam zu dem Ergebnis, dass ein Drittel der erwerbsfähigen Krebspatienten 3 Jahre nach ihrer Krebserkrankung nicht mehr berufstätig waren. Bei den weiterhin berufstätigen Krebspatienten verringerte sich das monatliche Einkommen. Hauptgrund dafür ist die Minderung der Leistungsfähigkeit. Befragt wurden 322 Krebspatienten sowie 3272 Routinedaten von erkrankten Versicherten der AOK Nordost ausgewertet. Des Weiteren gaben 57 Prozent der Studienteilnehmer an, nicht ausreichend informiert zu sein, über Leistungen die ihnen gesetzlich zustehen.

Deutschlands führende Krebsversicherung bietet eine finanzielle Absicherung schon ab 5,98 EUR pro Monat (NR, 30 Jahre, €25.000, bis 2052).

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In einer weiteren Studie des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen in Heidelberg (NCT) mit 274 Krebspatienten, gaben ein Drittel der Befragten Einkommenseinbußen von bis zu 1200 Euro an. Die durchschnittlichen Zuzahlungen für Medikamente und Fahrten zum Tumorzentrum lagen bei 200 Euro pro Monat.

Was muss sich ändern?

Zunächst einmal ist die Dauer des Krankengeldbezugs im Hinblick auf notwendige Therapien zu kurz. Dies bestätigte auch der Sozialdienst des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen in Heidelberg (NTC). Viele Patienten haben nach überstandener Krebserkrankung Schwierigkeiten ihren Beruf wieder in vollem Umfang auszuüben. An dieser Stelle macht es durchaus Sinn, die derzeit beruflichen Rehabilitationsangebote flexibler zu gestalten. Betroffene frühzeitig in die Erwerbsminderung zu drängen, ist nicht der richtige Weg.

Der Ausbau flächendeckender Anlaufstellen hinsichtlich Beratung und Unterstützung bei der Bürokratie, die im Zuge der Erkrankung kaum oder gar nicht zu bewältigen ist, ist ebenfalls notwendig. Viele Krebspatienten wissen nicht, wohin sie sich mit ihren Fragen wenden können bzw. auf welche finanziellen Mittel sie überhaupt Anspruch haben.

Wie also am besten finanziell vorsorgen?

Generell gilt: Die finanzielle Absicherung der Arbeitskraft sollte wichtigste Priorität in Sachen Einkommensschutz sein.

Krebsversicherungen zahlen bei Krebsdiagnose eine finanzielle Soforthilfe, die zur freien Verfügung steht. Die wählbaren Versicherungssummen bewegen sich zwischen 10.000 EUR und 100.000 EUR. Aufgrund digitaler Abwicklung wird schnell ausgezahlt, die Versicherungsbedingungen sind verständlich und fair. Focus Money kürte die Krebsversicherung von Getsurance zum Testsieger. Im Folgenden kannst du in nur 2 Minuten deinen individuellen Beitrag berechnen. 

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Das sagen die Kunden auf Trustpilot:

Bewertet mit 5 von 5 Sternen am 6. Januar 2022

Sehr guter Versicherer!

Ich habe die Versicherung 2019 unter dem Eindruck einer Krebserkrankung meiner Stieftochter online abgeschlossen. Im darauffolgenden Jahr bin ich selber erkrankt und habe den Leistungsfall bei Getsurance angemeldet. Der Fall wurde geprüft und es wurde relativ zeitnah gezahlt. Es gab keine Verzögerungen bzw. „auf Zeit gespielt“. Dafür bin ich Getsurance sehr dankbar, weil die Krankheit doch sehr viel Kraft gekostet hat. Ich hätte liebend gerne auf den Versicherungsfall verzichtet, bin aber vom Zeitpunkt der Antragstellung bis zum Leistungsfall und auch noch danach überaus zufrieden mit der Getsurance! Mehr geht nicht!

Bewertet mit 5 von 5 Sternen am 5. Januar 2022
5 Sterne für Freundlichkeit und Abwicklung

Ganz toller lieber Kontakt mit der Kundenberaterin.
Die Abwicklung und Prüfung des Leistungsantrages war problemlos und relativ unbürokratisch.
Jederzeit zu empfehlen !

Bewertet mit 5 von 5 Sternen am 19. November 2021
Sehr freundliche und wertschätzende…

Sehr freundliche und wertschätzende Kundenbetreuung! Herzlichen Dank, liebe Frau Pyka!

Bewertet mit 5 von 5 Sternen am 9. November 2021
Einfacher, freundlicher und problemloser geht es nicht

Ich war 8,5 Monate krank und kann nur beste Noten verteilen. Freundlicher und sehr hilfsbereiter Kontakt. Schnelle und vor allem problemlose Bearbeitung meines Versicherungsfalles… Danke nochmal an Dominique und Wolfdietrich. Ich kann die Getsurance zu 100% weiterempfehlen.

Bewertet mit 5 von 5 Sternen am 2. September 2021
Top Kundenbetreuung und beruhigende, einfach abzuschließende Versicherung!

Nicht nur durch die Krebsversicherung, die mir im Falle einer Erkrankung die Freiheit für die Bezahlung der bestmöglichen Behandlung bietet, sondern auch wegen der freundlichen und kompetenten Kundenbetreuung, bin ich sehr beruhigt mit dem Abschluss dieser Versicherung! Ein herzliches DANKE! HEIDI K.

Viele weitere Kundenbewertungen zu Getsurance findest du hier.

Eine langfristige Einkommensabsicherung bietet die Berufsunfähigkeitsversicherung. Solltest du also nicht mehr in deinem Beruf arbeiten können, wird dir eine monatliche Rente ausgezahlt. Die BU sollte so früh wie möglich und so gesund wie möglich abgeschlossen werden.

Eine Schutz gegen Berufsunfähigkeit muß nicht teuer sein. Einen guten Schutz gibt es schon ab 23,99 EUR pro Monat für eine 30 Jahre alte Person mit überwiegend Büroarbeit. Im Leistungsfall erhält man eine monatliche Rente von 1000 EUR bis zum 67. Lebensjahr.

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