Krebs-Symptome: Anzeichen rechtzeitig erkennen

Die ersten Krebs-Symptome sind oft eher unspezifisch. Das liegt unter anderem auch daran, dass es sehr viele verschiedene Krebserkrankungen gibt, die unterschiedliche Beschwerden auslösen. Dennoch gibt es für Krebs Anzeichen, denen du besondere Beachtung schenken solltest. Manche Symptome gehen auch mit anderen, weniger gefährlichen Erkrankungen einher. Es ist aber grundsätzlich ratsam, die Ursache abklären zu lassen.

Die ersten Symptome und Anzeichen bei einer Krebserkrankung

Die Liste der möglichen frühen Krebs-Symptome ist lang und vielfältig. Das ist der Tatsache geschuldet, dass die Erkrankung in verschiedenen Teilen des Körpers auftreten kann.  – sie kann Organe, Gewebe, Blut und Knochen befallen. Die Krebs-Anzeichen unterscheiden sich, je nachdem, um welche Erkrankung es sich handelt. Im Folgenden siehst du eine Liste mit möglichen Krebs-Symptomen.

„Möglich“ bedeutet in diesem Zusammenhang, dass diese Beschwerden einzeln für sich genommen immer auch andere Ursachen als Krebs haben können. Das bedeutet, dass es kein Grund zur Panik ist, wenn du eines oder mehrere dieser Symptome hast. Du solltest nur einen Arzt aufsuchen, um die Ursache abklären zu lassen.

Symptome und Anzeichen, die auf eine Krebserkrankung hindeuten können:    

  • rascher Gewichtsverlust (> 5 kg), ohne dass du eine Ursache erkennen kannst
  • Fieber
  • Erschöpfung und Müdigkeit
  • Nachtschweiß
  • Übelkeit und Erbrechen
  • Schluckstörungen, Appetitlosigkeit, Bauchschmerzen
  • Störungen des Verdauungssystems (langanhaltender Durchfall, bleibende Verstopfung, Stuhlveränderungen)
  • kleine Knoten oder Verdickungen, die sich ertasten lassen – in der Brust, aber auch an anderen Körperstellen
  • Hautveränderungen (neue Muttermale, Veränderungen bestehender Muttermale in Größe, Oberfläche, Farbe oder Umriss, blutende Knötchen)
  • gelbe Verfärbung der Haut und/oder der Augen
  • hartnäckiger Husten und/oder Heiserkeit
  • Schmerzen beim Wasserlassen
  • Veränderungen des Gewebes im Mund, Geschwüre, Schmerzen, Taubheitsgefühl oder oft auftretende/ langanhaltende Blutungen
  • plötzlich auftretende Blutungen (etwa Blut im Stuhl oder im Urin, Blutungen aus der Scheide, die nicht zur Periode gehören, Blut im Sputum)
  • neu auftretende und bleibende Schmerzen, für die du keine Ursache erkennen kannst (in allen Körperteilen inklusive des Kopfes möglich)
  • neurologische Störungen wie beispielsweise Lähmungserscheinungen, plötzliche Koordinationsprobleme, Sehstörungen oder auch Sprachstörungen

Jedes einzelne dieser Symptome kann zwar auf Krebs hindeuten, allerdings auch auf eine andere Erkrankung oder Beeinträchtigung. In den meisten Fällen handelt es sich nicht um Krebs, daher solltest du dir zunächst nicht allzu viele Sorgen machen. Ein Arztbesuch bringt dir Klarheit. Je früher du die Ursache für deine Beschwerden kennst, desto schneller kann die richtige Behandlung vorgenommen werden.

Info: Geht man regelmäßig zur Vorsorge, sinkt die Wahrscheinlichkeit an Krebs zu erkranken gravierend. Sollte man leider doch an Krebs erkranken, kann man nun zumindest finanziell dagegen vorsorgen. Denn bei einer Krebserkrankung kommen häufig ungeahnte Kosten auf einen zu. Die Krebsversicherung zahlt einem Geld, damit man diese Kosten tragen kann.

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Die fünf häufigsten Krebsarten und ihre Anzeichen

Die fünf häufigsten Krebsarten weltweit sind (nach Anzahl der Erkrankungen im Jahr 2020):

  • Brustkrebs (11,7 %)
  • Lungenkrebs (11,4 %)
  • Darmkrebs (10,0 %)
  • Prostatakrebs (7,3 %)
  • Magenkrebs (5,6 %)

Es gibt bestimmte Anzeichen, bei denen du sofort zum Arzt gehen solltest, weil es sich um mögliche Krebs-Symptome dieser speziellen Erkrankungen handelt:

  • Brustkrebs – ertastbare Knoten an der Brustdrüse oder an den Lymphknoten, Verformung oder Vergrößerung der Brust, Hautveränderungen an Brustwarze oder Brust (schuppen, nässen, jucken, Wölbung nach innen, Verdickung, Wellen, vergrößerte Poren), Ausfluss aus der Brustwarze (klar oder blutig) Entzündungsanzeichen der Brust  (Achtung, das gilt auch für Männer! Sie bekommen zwar weit seltener Brustkrebs als Frauen, aber er wird meist auch erst spät diagnostiziert, weil viele Menschen gar nicht an diese Möglichkeit denken)
  • Lungenkrebs – langanhaltender Husten (evtl. mit blutigem Auswurf), Luftnot, Brustschmerzen, Gewichtsverlust, Knochenschmerzen, Fieber, Verdickung der Fingerspitzen (nicht alle Symptome müssen gleichzeitig auftreten)
  • Darmkrebs – veränderte Stuhlgewohnheiten (Verstopfung, Durchfall, dünner Stuhl wegen Verengungen im Darm, Blut oder Schleim im Stuhl), starke, wiederkehrende Blähungen, häufige Übelkeit (im frühen Stadium von Darmkrebs treten häufig keine Symptome auf, daher solltest du möglichst rasch zum Arzt gehen, wenn du eines der möglichen Krebs-Anzeichen erkennst)
  • Prostatakrebs – Harnverhalt (Blase kann nicht ohne Probleme entleert werden), Beschwerden beim Wasserlassen, Einschränkungen beim Geschlechtsverkehr, Blut im Urin oder in der Samenflüssigkeit (Achtung: auch beim Prostatakrebs gibt es in der Frühphase kaum erkennbare Symptome, daher solltest du alle auftretenden Beschwerden möglichst schnell untersuchen lassen) 
  • Magenkrebs – langanhaltende Schmerzen und Druckgefühl im Oberbauch (oft auch während oder nach dem Essen), Schluckbeschwerden, oft Übelkeit und Erbrechen, anhaltender Appetitmangel, unerklärlicher Gewichtsverlust, Teerstuhl (dunkler Stuhl, der auf Blutungen im Magen hindeuten kann)

Weitere Symptome, mit denen du zum Arzt gehen solltest

Die fünf genannten Krebsarten treten am häufigsten auf. Allerdings gibt es viele unterschiedliche Ausprägungen dieser Krankheit und damit auch deutlich vielfältige Krebs-Symptome, auf die du achten solltest. 

 

Allgemeine Beeinträchtigungen der Gesundheit, die Anzeichen für Krebs sein könnte, sind etwa

  • langanhaltende Abgeschlagenheit 
  • plötzliches starkes Schwitzen (vor allem auch nachts)    
  • Fieber oder Schmerzen ohne erkennbare Ursachen
  • plötzlicher und unerklärlicher Gewichtsverlust

Es gibt aber auch mögliche Krebs-Symptome, die zu bestimmten Krebsarten gehören.

Haut- oder Lymphdrüsenkrebs

Falls du eines oder mehrere der folgenden Anzeichen aufweist, solltest du einen Arzt aufsuchen, der dich auf Haut- oder Lymphdrüsenkrebs untersucht:

  • offene Wunden, die nicht heilen
  • dunkle Flecken oder Muttermale von asymmetrischer Form ohne klare Umrandung und von unterschiedlichen Farbtönen
  • eine Veränderung der Hautfarbe hin zu starker Blässe (Hinweis auf Anämie)
  • Lymphknotenvergrößerung in der Leistengegend, am Hals oder in den Achselhöhlen
  • Schwellungen, Knoten oder Verhärtungen, die tastbar oder sichtbar sind

Mund- oder Speiseröhrenkrebs

Hinweise auf diese Krebsarten sind etwa

  • Appetitlosigkeit
  • Schluckbeschwerden
  • Atemnot
  • chronische Heiserkeit
  • blutiger Auswurf beim Husten

Gehirntumor oder die Nerven betreffende Krebsarten

Bei Veränderungen der Sinne und/oder der Motorik kann eventuell ein Gehirntumor oder eine andere Krebsart vorliegen, die die Nerven betrifft. Dies sind mögliche Krebs-Anzeichen in diesem Bereich:

  • Krampfanfälle
  • plötzliche Störungen in Sprache und Koordination
  • Lähmungserscheinungen
  • Sehstörungen
  • Tinnitus und Gehörverlust
  • neue und langanhaltende Kopfschmerzen
  • Schwindel

Auch Persönlichkeitsveränderungen können Krebs-Symptome sein.

Wann Frauen aufpassen sollten

Neben Brustkrebs kann bei Frauen auch Krebs an der Gebärmutter oder den Eierstöcken auftreten. Zu möglichen Krebs-Symptomen zählen hier:

  • ein ungewöhnlicher Ausfluss, der etwa bräunlich aussehen und Schleim, Eiter oder Blut enthalten kann
  • Gewichtsverlust, während dennoch die Kleidergröße steigt (ein Anzeichen für Eierstockkrebs)
  • Blutungen, die nichts mit der Regelblutung gemein haben (Schmierblutung zwischen den Regelblutungen, Blutungen nach dem Geschlechtsverkehr oder nach den Wechseljahren) 

Auch hier gilt wieder: keine Panik! Ausfluss und Zwischenblutungen können viele verschiedene Ursachen haben – es ist nicht gesagt, dass es sich um Krebs handelt.

Wann Männer aufpassen sollten

  • Neben Prostatakrebs tritt gerade unter jüngeren Männern auch Hodenkrebs auf. Zu den Anzeichen für diese Krebsart gehören:
  • Flüssigkeitsansammlungen und ein Schweregefühl in den Hoden
  • einseitiges Ziehen in der Leistengegend oder im Hoden 
  • Schmerzen im Hoden
  • eine spürbare Verhärtung im Hoden oder an seiner Oberfläche

Auch Schmerzen in der Brust, die auf eine Vergrößerung der Brustdrüse zurückgehen, können auf Hodenkrebs hindeuten.

Finanzielle Krebsvorsorge durch die passende Versicherung

Wer sich einer Krebstherapie unterzieht, braucht dafür seine ganze Kraft. Dies sollte nicht der Moment sein, in dem du dir Gedanken über Geld machst. Trotzdem ist das bei vielen Betroffenen der Fall, weil mehrere Punkte zusammenspielen: 

  • Nach der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall durch den Arbeitgeber zahlt die Krankenkasse Krankengeld – allerdings höchstens für 78 Wochen. Was zunächst viel klingt, reicht oft nicht: Die Therapie bzw. Krankheit kann länger dauern, die Arbeitsunfähigkeit sogar für immer.
  • Das Krankengeld beträgt nur 70 Prozent des Bruttogehalts.
  • Die Zuzahlungen zu Medikamenten, zu Fahrten zur Therapie und für Unterstützung im Haushalt oder Kinderbetreuung fallen oft höher aus als gedacht.
  • In einigen Fällen sind bei einer Krebserkrankung alternative begleitende Therapien sinnvoll, deren Kosten nicht von allen Krankenkassen erstattet werden.
  • Bist du in einem Minijob tätig, bekommst du kein Krankengeld.
  • Selbstständige verlieren oft durch die Krankheit ihr komplettes Einkommen. 

Eine Krebsversicherung bietet ein finanzielles Sicherheitsnetz. Getsurance ist ein mehrfach ausgezeichneter Anbieter der Krebsversicherung. Du kannst hier deine Versicherung unkompliziert online abschließen, und falls bei dir nach Abschluss der Versicherung eine Krebserkrankung auftritt, erhältst du innerhalb dreier Werktage die vereinbarte Summe ausgezahlt. So kannst dich ganz auf das Gesundwerden konzentrieren.

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Häufige Fragen zu Symptomen und Anzeichen bei Krebs

Wo tut es weh, wenn man Krebs hat?

In 20 bis 40 Prozent aller Krebsfälle treten Tumorschmerzen auf: Das umliegende Gewebe um den Tumor herum wird von diesem weggedrückt. Dadurch kommt es nicht nur an der entsprechenden Stelle zu Schmerzen, sondern auch zu Veränderungen im Körper. Letzteres kann auch dazu führen, dass die Nerven in der Region beeinträchtigt werden – es treten sogenannte neuropathische Schmerzen auf, die sich mit normalen Schmerzmitteln nicht bekämpfen lassen und die nicht so leicht zu lokalisieren sind.

Wie lässt sich Krebs bemerken?

Bei gesundheitlichen Beschwerden – unerklärlichen und langanhaltenden Schmerzen, Verdauungsstörungen, Haut- oder Gewebeveränderungen, Blutungen etc. – solltest du einen Arzt aufsuchen. Es kann sich dabei um Anzeichen für viele verschiedene Krankheiten handeln, unter anderem auch um Krebs-Symptome. Je schneller du die Ursache herausfindest, desto größer sind die Heilungschancen. Zudem solltest du grundsätzlich auch die kostenlosen Angebote zur Krebsvorsorge in Anspruch nehmen. 

Bei welchem Krebs nimmt man zu?

Die meisten Krebserkrankungen führen eher zu einem Gewichtsverlust als zu einer -zunahme. Allerdings gibt es Ausnahmen: Wer etwa vor der Erkrankung sehr agil und fit gewesen ist und sich wegen der Erkrankung weniger bewegt, hat einen geringeren Umsatz und nimmt meist zu. Weiterhin gibt es Tumorerkrankungen speziell im Bauchraum (etwa Leberkrebs, Tumore im Magen oder Darm, Eierstockkrebs oder Gebärmutterkrebs), die zu einer Wassereinlagerung im Bauch (Aszites) führen. Der Bauch wirkt aufgedunsen, das Gewicht steigt.

Wie fühlt sich der Schmerz bei Krebs an?

Es gibt zahlreiche unterschiedliche Schmerzen bei einer Krebserkrankung, daher lässt sich diese Frage nicht pauschal beantworten. Zunächst gibt es die Tumorschmerzen: Das veränderte Gewebe drückt auf Nervenbahnen und löst Schmerz aus. Behandlungen wie eine Operation oder durch den Krebs begünstigte Infektionen können weitere Schmerzen hervorrufen. Auch durch die Beeinträchtigung der Psyche wegen der Krankheit können physische Schmerzen entstehen. Wichtig ist, dass du mit deinen behandelnden Ärzt:innen darüber sprichst – in den meisten Fällen gibt es wirksame Mittel gegen die Schmerzen bei Krebs. 

Wie kann ich testen, ob ich Krebs habe?

Es gibt bislang keinen allgemein zugänglichen Test zur Krebsdiagnose. Einige Unternehmen arbeiten an der Entwicklung eines solchen Tests, der über eine Blutanalyse feststellen soll, ob eine Krebserkrankung vorliegt, allerdings gibt es in Europa bislang keine Zulassung dafür. Willst du selbst im Auge behalten, ob du eine Krebserkrankung hast, solltest du bei unerklärlichen Beschwerden grundsätzlich zum Arzt gehen, um die Ursache finden zu lassen. Auch die kostenlosen Vorsorgeuntersuchungen zur Krebsvorbeugung solltest du regelmäßig durchführen lassen.

Warum ist es sinnvoll, eine Krebsversicherung abzuschließen?

Du zahlst monatlich einen relativ kleinen Beitrag und bekommst im Krankheitsfall sofort die vereinbarte Summe ausgezahlt – so musst du dir um Geld in dieser anstrengenden Situation keine Gedanken machen. 

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