Berufs­unfähigkeits­versicherung zahlt nicht: Das musst du wissen

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Berufs­unfähigkeits­versicherung zahlt nicht: Das musst du wissen
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So wichtig die Berufs­unfähig­keits­versiche­rung (BU) auch ist, erst wenn es zum Schadens­fall kommt, zeigt sich, was sie wirklich kann. Und zwar sehr viel, sie ersetzt dir ja dein Einkommen. Nur in einigen wenigen Fällen kann es zu Aus­einander­setzun­gen zwischen Versiche­rer und Ver­sicherungs­nehmer kommen. Wie du das aber ganz einfach vermeiden kannst und – im Fall der Fälle – eine BU-Rente ausge­zahlt bekommst, erfährst du hier.

Das musst du wissen:
  • Der häufigste Grund für die Verwei­gerung von Leistun­gen sind fehler­hafte Angaben in der Antrags­stellung.
  • Auch dein Arzt gibt nicht immer alles an. Du musst also aktiv mit­helfen, den Antrag korrekt auszu­füllen.
  • Die Klage­quote sagt viel über die Zahlungs­moral der Versiche­rer aus.

Bis vor 15 Jahren war die Welt noch mehr oder weniger in Ordnung. Wer erwerbs­unfähig wurde, konnte sich darauf ver­lassen, durch das Netz des Staates aufge­fangen zu werden. Doch das ist längst Geschichte. Für alle, die später als 1960 geboren sind, gibt es heute nur noch dürftigen Schutz. Nur wenn du aus gesund­heit­lichen Gründen weniger als drei Stunden pro Tag arbeiten kannst, hast du Chancen auf ein bisschen Geld vom Staat. Und das reicht bei weitem nicht aus. Eine private Berufs­unfähig­keitsver­sicherung (BU) ist also unbedingt not­wendig. Aller­dings muss sie auch zahlen, wenn es hart auf hart kommt.

Die Berufsun­fähigkeits­versiche­rung zahlt nicht: Warum eigent­lich nicht?

Drei von vier Anträgen auf Berufs­unfähig­keit werden von den Ver­siche­rungen bewilligt – eine gute Quote. Sie zeigt, dass die Ver­siche­rer sich ihrer Verant­wortung stellen und den Groß­teil der Leistungs­anträge bewilligen. Es kommt also nur bei einem Viertel aller Anträge zu Pro­blemen, eine BU-Rente ausge­zahlt zu bekommen. Wenn du eine BU-Rente beantragst, guckt sich der Versicherer deinen Ver­siche­rungs­vertrag natür­lich genau an und prüft alle Angaben, die du gemacht hast. Du unter­liegst ja einer “vorver­trag­lichen Anzeige­pflicht” und musst im Antrag alle Fragen wahr­heits­gemäß beant­worten. Wenn diese Angaben jedoch unwahr oder unvoll­ständig waren, kann der Versiche­rer dir später Leistun­gen verweigern.

Es kann auch vorkommen, wenn du wegen Berufs­unfähig­keit bereits eine Rente von deinem Versicherer ausge­zahlt bekommst, dass dieser irgend­wann die Zahlungen einstellt. Das passiert, wenn keine Berufs­unfähig­keit mehr vorliegt oder sich die Voraus­setzungen verändert haben.

 

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Wie kommen falsche Anga­ben im Antrag zu­stande?

Die drei häufigsten Gründe für fehler­hafte Anträge sind:

  1. Wenn du bestimmte Vorer­krankun­gen nicht für wichtig hältst und sie deswegen bei der Gesund­heits­prüfung im Antrag nicht angibst, kann es später zu Problemen kommen. Denn der Versiche­rer versucht dann womöglich, einen Zusammen­hang zwischen deinen fehlenden Angaben im Antrag und der Berufs­unfähig­keit herzustellen. Ob das gelingt oder nicht, ent­scheiden im Zweifels­fall Gerichte. Sollte das Gericht dem Versicherer recht geben, bekommst du keine BU-Rente.
  2. Wenn du vergisst, Krank­heiten im Antrag anzugeben. Sowohl Gerichte als auch Versicherer gehen in diesem Fall nämlich von arg­listiger Täuschung aus. Erst 10 Jahre nach Ver­sicherungs­beginn ist die Gefahr der arg­listigen Täuschung gebannt.
  3. Wenn der Vertrag mit einem Ver­mittler aufgenommen wird, solltest du genau darauf achten, welche Angaben er für dich bei den Gesund­heits­fragen macht. Ein guter Vermittler führt alles wahrheits­gemäß auf und berät dich entsprechend. Leider gibt es aber auch solche, die dir empfehlen, das eine oder andere “Wehweh­chen” nicht anzugeben, weil es ja “nicht so wild” sei. Das kann dann später zu einem großen Problem für dich werden.
Tipp: Bestehe darauf, dass wirklich jede Krank­heit im Antrag aufge­nommen wird. Was wichtig oder nicht wichtig ist, kannst du sonst erst einschätzen, wenn es zu spät ist.

Ganz wichtig: Sprich mit deinem Arzt!

Kann es sein, dass dein Arzt mehr über dich weiß als du selbst? Ja, das ist durch­aus möglich. Er kann nämlich bei­spiels­weise einen etwas erhöhten Blut­druck oder eine leichte Stoff­wechsel­störung in seinen Akten notieren. Wenn er keinen akuten Behand­lungs­bedarf sieht, sagt er dir das aber nicht unbedingt. Wirst du nun aber später berufs­unfähig, hat deine BU-Versiche­rung das Recht, sämt­liche Daten deines Arztes einzusehen. Stößt sie dabei auf Vorer­krankun­gen, die im Antrag nicht genannt wurden, kann sie dir die Zahlung der BU-Rente verweigern. Auch hier gilt also: Kleinig­keiten gibt es nicht. Selbst wenn eine Erkrankung nicht mit deiner Berufsun­fähig­keit zusammenhängt, könnte der Versicherer sich weigern, Zahlungen zu bewil­ligen. Daher gilt: Immer alles angeben!

Psychische Erkrankun­gen sind die häufigste Ursache für Berufs­unfähig­keit. Hast du also einmal mit psychischen Proble­men zu kämpfen gehabt, zum Beispiel eine Psycho­therapie (auch nur eine Stunde) besucht, muss dies unbedingt bei Antrag­stellung angegeben werden. Das kann dann leider dazu führen, dass Versiche­rer dich ablehnen oder dir nur eine BU anbieten, bei der psychische Erkran­kungen als Grund der Berufs­unfähig­keit ausge­schlossen sind. Wenn psychische Erkran­kungen ein Thema bei dir sind, empfehlen wir, bei mehreren Versiche­rern anonyme Risiko­voran­fragen zu stellen, um dann eine günstige BU mit Ausschluss psychischer Erkran­kungen zu ergattern.

Was hat es mit der Klagequote auf sich?

Klagequote – klingt nicht gerade freund­lich, oder? Ist es auch nicht, aber diese Klage­quote ist wichtig für dich. Sie gibt nämlich Aus­kunft darüber, wie oft Ver­sicherungs­nehmer gegen einen Versiche­rer klagen. Je höher also die Klage­quote ist, desto größer die Gefahr, dass du im Leistungs­fall nichts bekommst oder mit einem langen Klage­weg leben musst.

In unserem Artikel “Prozessquote BU” haben wir dir mal eine Liste vorbe­reitet, die die 10 Versicherer mit den niedrigsten Klage­quoten nennt. Bei denen kannst du also davon ausgehen, dass sie sich nicht groß­artig zieren, wenn du wirklich mal berufs­unfähig werden solltest. Die Versiche­rer mit den niedrigsten Klage­quoten sind:

Versicherer Klagequote in %
1. Dialog 0,00 %
2. Bayrische 0,00 %
3. Swiss Life 0,16 %
4. Stuttgarter 0,79 %
5. Continentale 0,99 %
6. Gothaer 1,17 %
7. Allianz 1,21 %
8. HDI 1,45 %
9. AXA 1,46 %
10. Alte Leipziger 1,49 %

Quelle: Getsurance, 2016

Um es gleich vorweg zu nehmen: Die Berufs­unfähig­keitsversiche­rung ist und bleibt eine der wichtigsten Absiche­rungen, die du brauchst. Der Verlust der Arbeits­kraft ist von staat­licher Seite nur minimal abgedeckt. Du stehst also nahezu komplett im Regen, wenn du nicht mehr arbeiten kannst. Aller­dings bist du besser dran, wenn du eine BU abschließt und dich absicherst. Dabei solltest du dich mit klagefreudigen Gesellschaften beschäftigen. Im Jahr 2014 wurden insgesamt 14.000 Fälle von Berufsun­fähig­keit nicht anerkannt, dem­gegen­über stehen 40.000 aner­kannte Fälle. Das sagt nicht irgend­wer, sondern der “Gesamt­verband der Deutschen Ver­sicherungs­wirtschaft”. Schau dir also am besten den oben genannten Artikel an, dann bist du auf sicheren Seite.

Worauf du schon beim Antrag achten musst

Falls du berufsun­fähig wirst und deshalb eine BU-Rente beantragst, prüft der Versicherer deinen Antrag natürlich sehr sorg­fältig. Immerhin soll er dir ja jahrelang monatlich Geld zahlen, da sollten schon alle deine Angaben stimmen. Vor großen Streitereien mit dem Versiche­rer kannst du dich schützen, indem du einfach auf Folgendes bei der Antrag­stellung achtest:

  • Lass dir von deinem Arzt eine genau Aufstellung anfertigen. Sie soll zeigen, welche ambulanten Behand­lungen du in den letzten fünf Jahren und welche stationären Aufent­halte (also z.B. im Kranken­haus) du in den letzten 10 Jahren hattest.
  • Wenn ein Vermittler mit dir zusammen den Antrag ausfüllt, achte darauf, dass er keine Vorer­krankung als “unwichtig” einstuft. Bestehe also darauf, dass jede Vorer­krankung aufge­nommen wird.
  • Wenn alles ausge­füllt ist, lass dir unbedingt ein Exemplar aushändigen und prüfe sämt­liche Angaben noch einmal. Doppelt hält eben einfach besser.

Wie gesagt: Wenn es im Antrag Fehler gibt, dann findet der Versiche­rer sie auch, zumindest wenn er beginnt, danach zu suchen. Du kannst aber schon im Vorfeld dafür sorgen, dass es gar nicht erst zu einer gericht­lichen Aus­einander­setzung mit dem Versicherer kommt. Die folgenden Punkte sollten grund­sätzlich in einer Berufsun­fähigkeits­versicherung enthalten und Bestand­teil deines Vertrags­checks sein:

Zahlungen Der Versicherer sollte bereits Leistungen auszahlen, wenn du ein halbes Jahr berufsunfähig bist.
Rückwirkung Die BU-Versicherung sollte auch rückwirkend zahlen, möglichst bis zu drei Jahre.
Prozentuale Berufsunfähigkeit Eine gute BU-Versicherung zahlt bereits, wenn du zu 50 Prozent berufsunfähig bist.
Verzicht auf abstrakte Verweisung Der Versicherer sollte keine Klausel im Antrag stehen haben, nach der du auch in einem anderen als deinem letzten Beruf arbeiten kannst (das gibt es nur noch sehr selten, achte aber dennoch darauf).
Nachversicherungs­garantie Du solltest auch nachträglich die Chance haben, deine BU-Rente ohne erneute Gesundheitsprüfung zu erhöhen. Eine Nachversicherungsgarantie sichert dir das zu.
Nachprüfung Ein guter Versicherer nimmt keine zusätzliche Prüfung der Berufsunfähigkeit vor, nachdem der Gesetzgeber die Erwerbsunfähigkeit festgestellt hat.

Wie Klagen meistens ausgehen

Wenn sich Versicherer und Ver­sicherungs­nehmer vor Gericht treffen, kommt es in der Hälfte der Fälle zu einem Ver­gleich, das heißt, sie einigen sich ohne Gerichts­urteil. Das hat die Agentur Morgen & Morgen 2011 heraus­gefunden. Bei knapp einem Drittel gewinnt der Versicherer die Klage gegen den Ver­sicherungs­nehmer, das heißt, die Versicherung war in diesem Fällen im Recht. Sie musste dann keine Berufs­unfähigkeits­rente an den Versicherten auszahlen, zum Beispiel wegen fehler­hafter Angaben oder weil der Versiche­rungs­nehmer gar nicht berufsun­fähig war. Oft sind Anträge auf Auszahlung der BU-Rente also wirklich unbegründet.

berufsunfähigkeitsversicherung klagequote
Ergebnisse der Klagen gegen Versicherer bei BerufsunfähigkeitQuelle: Morgen & Morgen, 2011

Sicher ist sicher: die zusätzliche Rechts­schutz­versicherung

Klar, nichts im Leben ist sicher. Aber du kannst zumindest den Sicher­heits­faktor erhöhen. Um im Falle des Falles nicht alleine dazustehen, ist es sinnvoll, zusätzlich zur BU-Versicherung eine Rechts­schutzver­sicherung abzuschließen. Mit der hast du einen starken Partner an deiner Seite, wenn es zu einem Streit­fall kommen sollte. Auch die Stif­tung Waren­test empfiehlt, als Ergänzung zur BU eine Rechts­schutzver­sicherung abzu­schließen. Übrigens, genau wie die BU solltest du auch deine Rechts­schutzver­sicherung so früh wie möglich abschließen.

Fazit: Sorgfalt ist das A und O beim Abschluss einer Berufsun­fähigkeits­versicherung. Wenn du auf alle Punkte achtest, die wir hier geschildert haben, zahlt deine Versiche­rung im Fall der Fälle auch. Du erhältst dann monatlich eine BU-Rente, die dein Einkommen ersetzt.

Häufige Fragen

  • Ist die Berufsunfähig­keitsver­sicherung sinnvoll für alle?

    Ein ganz klares Ja, eine Berufsun­fähigkeits­ver­sicherung ist sinnvoll. Da die gesetz­liche Berufsun­fähigkeits­rente faktisch nicht mehr existiert, ist eine private Versicherung gegen Berufs­unfähigkeit quasi Pflicht. Man kann sagen, dass es die gesetz­liche Berufsun­fähig­keit gar nicht mehr gibt, der Staat sieht dich im Fall der Fälle nur als “erwerbs­gemindert” und zahlt dir dementsprechend wenig. Du stehst also selbst in der Verant­wortung, etwas zu tun.
  • Reicht meine Unfallversicherung oder Krankenversicherung nicht aus?

    Nein, denn sie haben andere Aufgaben. Die Kranken­versiche­rung zahlt Behand­lungs­kosten und Kranken­geld, wenn du krank wirst. Die Unfall­ver­sicherung, wenn dir aufgrund eines Unfalls etwas passiert. Im Falle des Verlustes deiner Arbeits­kraft sind beide jedoch keine angemessene Absicherung.
  • Wo mache ich am besten einen Berufsunfähigkeitsversicherung-Vergleich?

    Eine gute Anlauf­stelle ist die Stiftung Waren­test bzw. Finanztest. Dort kannst du einen Preis­vergleich anstellen und heraus­finden, welche BU-Versiche­rungen günstig sind bzw. welche mehr kosten. Mit Hilfe eines Versiche­rungs­rechners kannst du die private Berufs­unfähigkeits­versicherung oder auch eine Zusatzver­sicherung kalkulieren und dir so ein gutes Bild über Auswahl­kriterium oder Risiko machen.
  • Was ist eine Risikovoranfrage?

    Eine ausgesprochen gute Sache. Nehmen wir mal an, du stellst bei zwei oder drei Versicherern einen Antrag auf eine BU. Dann werden sämt­liche deiner Anfragen gespeichert. Das hat unangenehme Auswir­kungen, denn mit jedem Antrag sinkt die Wahrschein­lichkeit, dass du angenommen wirst. Bei einer Risiko­voranfrage werden deine Daten nicht gespeichert und haben deshalb auch keinen Einfluss auf die Bewertung durch die Versicherer.
  • Was ist ein Modellkunde?

    Das kannst du dir wie einen Katalog unterschied­licher Kunden-Profile vorstellen. Modell­kunden sind typische, fiktive Kunden, die z.B. von der Stiftung Warentest herangezogen werden, um Beispiel-Beiträge zu berechnen. Versicherer hingegen arbeiten mit sogenannten Berufs­gruppen. Für sie sind Kunden eben in erster Linie potenzielle Risiken. Ein Azubi stellt aber ein anderes Risiko dar als ein Tauch­lehrer, ein Beamter ein anderes als ein Dach­decker. Zahlreiche Berufe sind also in Berufs­gruppen eingeteilt, die mit unterschied­lichen Risiko­einstufungen verbunden sind.
  • Meine Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt nicht: Wo liegen die Ursachen?

    Die Ursachen liegen normaler­weise in der Antrag­stellung. Wenn Versicherer Leistungen zahlen sollen, kommt es zu vermehrten Nach­fragen. Sie wollen natür­lich wissen, wie krank du wirklich bist und welche Erkran­kungen du schon vorher hattest und fordern ggf. Gutachten an. Wenn du bei der Beantragung einer Berufs­unfähigkeits­versicherung aber alles wahrheits­gemäßg ausgefüllt hast, wirst du kein Problem haben. Solltest du dann wirklich berufsun­fähig werden, zahlt dir der Versicherer auch eine BU-Rente.
  • Berufsunfähigkeitsversicherung und Gesundheitszustand: Wann bekomme ich keine BU?

    Das lässt sich pauschal nicht sagen. Es gibt Versicherer, die kulanter sind, andere urteilen sehr viel strenger. Aller­dings gilt für die Berufsun­fähigkeits­versicherung: Probleme tauchen immer am ehesten auf, wenn du Vorerkran­kungen mitbringst. Die “Flinte ins Korn werfen” musst du aber nicht sofort, wenn du zum Beispiel in einem Forum liest, dass deine Erkrankung zur Ablehnung führt. Denn erstens muss das bei deinem Antrag nicht ebenso sein. Und zweitens kommt womöglich für dich eine Erwerbs­unfähigkeits­versicherung in Frage. Die ist zwar nicht ganz so hoch­wertig wie die BU, aber unter Umständen eine sinn­volle Alter­native.
  • Welcher Zusammenhang besteht zwischen den Vorerkrankungen und dem Schadensfall?

    Für die Berufsun­fähigkeits­versiche­rung ist der Schadens­fall ein Grund, sehr aktiv zu werden. Das ist im Prinzip erstmal in Ordnung, denn sie muss schließlich prüfen, ob die Berufs­unfähigkeitsver­sicherung die Leistung auszahlen kann. So lange du keine Vorer­krankungen verschwiegen hast, kannst du der Prüfung recht gelassen entgegen sehen. Wer den Antrag gewissen­haft ausfüllt, hat im Leistungs­fall nichts zu befürchten.
  • Ist die BU-Versicherung steuerlich absetzbar?

    Grund­sätzlich ja. Du kannst sie in der Steuer­erklärung als Sonderaus­gaben bzw. Vorsorge­aufwen­dungen angeben. Ob die steuer­liche Absetz­barkeit in deinem konkreten Fall möglich ist, hängt von unter­schied­lichen Faktoren ab, beispiels­weise ob du verheiratet bist oder wie du deine Frei­beträge bisher genutzt hast.

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