Von der Berufs­unfähig­keitsver­sicherung abge­lehnt – das kannst du tun!

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Von der Berufs­unfähig­keitsver­sicherung abge­lehnt – das kannst du tun!
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Dein Antrag auf eine Berufsun­fähigkeits­ver­sicherung (BU) wurde abgelehnt? Das kann viele Gründe haben. Wahr­schein­lich meint die Versiche­rung, dass du ein zu hohes Risiko für sie bist. Wir zeigen dir hier, was aus der Sicht von Versiche­rungen als persön­liches Risiko zählt. Außerdem erfährst du, welche Mög­lichkeiten du nach einer Ablehnung hast und wie du trotzdem eine gute BU findest.

Deine Ablehnung bei der Berufsun­fähig­keits­ver­sicherung kann ver­schiedene Gründe haben. Vielleicht hast du bestimmte Vor­er­kran­kungen, einen gefähr­lichen Beruf oder ein riskantes Hobby.

Du kannst vor dem Antrag eine anonyme Vor­anfrage über einen Ver­sicherungs­makler stellen. Dann landen deine Daten nämlich nicht im Infor­mations­system der Versiche­rungen, auf das die meisten Versicherer zugreifen können.

Wenn dein Antrag für eine Berufsun­fähig­keitsver­sicherung doch abgelehnt wurde, musst du den Kopf nicht hängen lassen. Denn es gibt andere Möglich­keiten.

Darum brauchst du einen Berufs­unfähig­keits-Schutz

Bist du jung bist und willst gerade in deinem Beruf durch­starten? Dann machst du dir vielleicht keine Gedanken darüber, was alles schief­gehen kann. So geht es den meisten. Doch an eine Sache solltest du schon jetzt denken. Was ist, wenn du einmal einen schweren Unfall hast oder so krank bist, dass du deinen Beruf länger als sechs Monate nicht mehr ausüben kannst? Dann bist du nämlich berufs­unfähig – und verlierst dein bisheriges Ein­kommen. Um die finanziel­len Folgen auszu­gleichen, gibt es die Berufsun­fähigkeits­versicherung (BU). Sie zahlt dir Geld, wenn du deine Arbeits­kraft verlierst. Berufsun­fähig­keit trifft übrigens im Laufe eines Arbeits­lebens jeden Vierten in Deutsch­land.

Eine BU zahlt dir eine monat­liche Rente, wenn du berufs­unfähig wirst. Dafür zahlst du während der Vertrags­laufzeit einen monat­lichen Beitrag. Die Höhe der Rente legst du beim Vertrags­abschluss selbst fest. Wir empfehlen dir eine Absiche­rung von 50 Prozent deines bisherigen Netto­ver­dienstes, min­destens jedoch 1.000 Euro.

Gründe für eine Ab­lehnung der Berufs­unfähig­keits­ver­siche­rung

Bevor dir ein Versicherer einen Vertrag anbietet, wird er immer dein Risiko abschätzen. Er berechnet die Wahr­schein­­lich­keit, dass du tatsächlich berufs­unfähig wirst. Deshalb dauern die herkömm­lichen Antrags­ver­fahren auch so lange und du musst dabei meist viele Fragen beant­worten. Wenn du ein hohes Risiko hast, berufs­unfähig zu werden, dann musst du höhere Beiträge zahlen. Das ist häufig bei Risiko­berufen der Fall. Bei Vorer­krankun­gen werden oft bestimmte Krank­­heiten von den Ver­sicherungs­leistun­gen ausge­schlossen. Wenn das Risiko aus Sicht der Versicherer zu hoch ist, dann gibt es bei der Berufsun­fähigkeit­s­versiche­rung oft eine Ablehnung. Das ist meist dann der Fall, wenn du schon einmal eine psychische Erkrankung hattest.

Bei der Berufs­un­fähig­keits­­ver­siche­rung abgelehnt wegen Er­kran­kung

Wenn du einen Antrag auf eine BU stellst, musst du Gesund­heits­fragen beant­worten. Damit will der Anbieter der Berufsun­fähigkeits­versiche­rung eine Gesund­heitsprü­fung durch­führen. Auf diesem Weg kann er abschätzen, ob du ein niedriges oder hohes Risiko hast, eventuell später eine schwer­wiegende Krank­heit zu bekommen. Darum spielen deine Vor­erkran­kungen und deine aktuellen Krank­heiten eine wichtige Rolle. Hattest du zum Beispiel vor wenigen Jahren schon einmal einen Band­scheiben­vorfall, sehen die Versicherer ein höheres Risiko für weitere Rücken­probleme.

Zu­schlag, Aus­schluss oder Ab­lehnung

In den meisten Fällen (74,7 Prozent) erhalten Antrag­steller eine BU trotz Vorerkran­kungen ohne jede Einschrän­kung. Bei mehr als 11 Prozent werden be­stim­mte Krank­heiten vom Ver­sicherungs­schutz ausge­schlossen. Knapp drei Prozent der Antrag­steller erhalten nur eine BU, wenn sie bereit sind, Zuschläge zu zahlen. Und bei 4,6 Prozent werden die Anträge auf eine BU von der Versicherung ganz abgelehnt.

Auswirkungen von Vorerkrankungen auf den BU-Antrag
Was eine Vorerkrankung an Konsequenzen für eine BU mit sich bringt, zeigt dieses Diagramm.
*Quelle: Morgen & Morgen, 2016

Oftmals führt bei der Berufs­unfähig­keits­ver­siche­rung eine frühere Depression zur Ablehnung des Antrages. Denn gerade Nerven­krank­heiten und psychische Erkrankungen sind mit 31 Prozent die häufigste Ursache für Berufs­unfähig­keit. Dazu gehören De­pres­sionen, Angst­störungen, Neurosen oder Belastungs­störungen.

Bei der Berufs­­unfähig­­keits­­ver­­siche­­rung abge­lehnt wegen gefähr­lichem Beruf

Entscheidend für die Höhe deines Beitrages zur BU ist dein Beruf. Denn je nach Tätigkeit besitzt du ein un­ter­schied­lich hohes Risiko, berufsunfähig zu werden. Als Bürokaufmann oder Jurist hast du ein geringeres Risiko, als Schornsteinfeger oder Dach­decker hingegen ein deutlich höheres. Darum teilen die Versicherer Berufe in Risikogruppen ein, nach denen unterschiedlich hohe Beiträge für die Berufs­un­fähig­keits­ver­siche­rung ermittelt werden.

Hast du einen Beruf mit hohem Risiko, kann es dir passieren, dass du einen – teils erheblichen – Risikozuschlag zahlen musst. So wird deine BU vielleicht sogar unbezahlbar. Das kommt häufiger vor als eine vollständige Ablehnung deines Antrages. Es gibt aber auch wenige, bestimmte Berufe, mit denen nur sehr geringe Chancen auf Abschluss einer BU bestehen. Dazu gehören laut Stiftung Warentest Minentaucher oder Artisten.

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Bei der Berufs­unfähig­keits­ver­siche­rung abgelehnt wegen riskan­tem Hobby

Sport ist gesund. Sport kann aber auch gefährlich sein. Wenn du Risikosportarten ausübst, steigt die Wahr­schein­lich­keit für Verletzungen mit schweren Folgen. Und damit das Risiko, berufsunfähig zu werden. Zu Risikosportarten gehören Turnierreiten, Surfen und Mountainbiking. Das gleiche gilt natürlich auch für Extremsportarten wie Klippenspringen oder Höhlentauchen. Darum werden bei der Antrag­stellung der meisten Versicherungen auch deine Hobbys abgefragt – und es kann dir passieren, dass du einen Risikozuschlag zahlen musst. Auch eine Ablehnung ist bei riskanten Hobbys prinzipiell möglich.

Wo wirst du von der Berufs­­­un­­fähig­­­keits­­­ver­­­siche­­­rung nicht abge­­lehnt?

Du merkst, es kann sehr schwierig sein, eine passende BU zu finden. Besonders wenn du ein höheres Risiko hast, berufs­unfähig zu werden. Da stellst du dir vielleicht die Frage “Ich wurde von der Berufs­unfähigkeits­versiche­rung abge­lehnt. Was nun?” Wir haben in diesem Fall eine gute Nachricht. Wurde deine BU abgelehnt, kommt als Alter­native ein neues Produkt infrage.

Die Berufsun­fähigkeits­versicherung Getsurance Job ist speziell für Menschen geeignet, die anderswo nur schwer eine BU finden. Es gibt sie in drei Paketen, so dass jeder einen passenden BU-Schutz bekommen kann. Hier kannst du auch mit Vorer­krankungen und sogar mit einer Depression eine BU ab­schlie­ßen. Außerdem enthalten alle Pakete der BU Get­sur­ance Job kunden­freund­liche Klauseln, wie zum Bei­spiel welt­weiten Ver­sicherungs­schutz und eine Nach­versicherungs­garantie, die eine spätere Erhöhung der Rente möglich macht.

Das Leistungspaket Getsurance Job Comfort kannst du auch mit psychischen Vorer­krankun­gen abschließen, mit denen dich andere Ver­sicherer meistens ablehnen. Bei bestimmten, schweren körper­lichen Erkran­kungen kannst du dich mit Getsurance Job Basic absichern. Durch die drei Leistungs­pakete und ihre unter­schied­lich hohen Beiträge finden auch Menschen mit risiko­reichen Berufen einen günstigen Schutz. Und auch Risiko­sport­arten sind für Getsurance kein Grund zur Ablehnung.

Anonym checken, ob du von der Berufs­­unfähig­­keits­­ver­­siche­rung abge­­lehnt wirst

Es kann für dich sinnvoll sein, vor deinem eigent­lichen Antrag eine anonyme Risiko­voranfrage zu stellen. Du musst wissen, dass Ver­siche­rungen die Daten der Antrag­steller austauschen. Dazu gibt es das Hinweis- und Informations­system der Ver­sicherungs­wirtschaft (HIS). Dort landen deine Daten, auch wenn dein Antrag für eine BU abgelehnt wurde. Aller­dings wissen dann auch alle Ver­sicherungs­unternehmen ganz genau über dich und deine Gesund­heit Bescheid. Darum ist es oft besser, eine anonyme Risiko­voran­frage zu stellen.

So machst du diese Anfrage

  1. Zunächst musst du einen Ver­siche­rungs­makler oder -berater finden.
  2. Dieser stellt für dich Probe­anträge bei mehreren in Frage kommenden Anbietern einer BU.
  3. Er gibt dabei nur die Daten an, die zur Risiko­bewertung nötig sind, ohne persön­liche Angaben wie Name oder Adresse von dir preis­zugeben.
  4. Du erhältst Auskunft über mögliche Angebote zur BU und Ver­sicherungs­bedingungen, wie die konkrete Beitrags­höhe. Ist ein passendes Angebot dabei, kannst du einen richtigen Antrag mit persön­lichen Daten stellen. Bei der ganzen Voran­frage landen deine persön­lichen Daten nicht im HIS – auch wenn du beim Probe­antrag von einer Berufsun­fähigkeits­versicherung abgelehnt wurdest.

Übrigens: Schließt du deine BU online bei Getsurance ab, dann ist diese anonyme Risikovor­anfrage gar nicht nötig. Denn deine Angebots­anfrage bei Getsurance ist immer anonym und deine Daten gelangen auch nicht in das Sammel­system der Versicherer. Getsurance greift auch nicht selbst auf das HIS zu, so dass du dich hier auch versichern kannst, wenn du anderswo bereits abgelehnt wurdest.

Häufige Fragen

Wenn dein BU-Antrag abgelehnt wurde, kann das mehrere Gründe haben. Eventuell hast du eine Vor­erkran­kung. Vielleicht warst du schon einmal in Behand­lung wegen eines psychischen Problems. Es ist aber auch möglich, dass du einen extrem gefähr­lichen Beruf ausübst oder riskante Hobbys hast. Das sind alles mögliche Ursachen für die Ablehnung deines Antrages.

Das kann sehr gut sein. Denn psychische Erkran­kungen sind in Deutschland die häufigste Ursache für Berufsun­fähigkeit. Darum wertet die Berufsun­fähigkeits­versicherung eine frühere psychische Erkrankung als sehr hohes Risiko, dass du später noch einmal berufs­unfähig wirst – und versichert dich meist nicht.

Dann musst du nicht verzwei­feln, denn seit Juni 2017 gibt es Getsurance Job. Diese BU versichert dich auch, wenn du zuvor bei anderen Versiche­rungen abge­lehnt wurdest, zum Bei­spiel weil du früher einmal eine Depres­sion hattest.

Die Dread Disease-Versiche­rung zahlt dir eine ein­malige Summe, wenn du an einer besonders schweren Krank­heit leidest. Das kann zum Beispiel Krebs, Schlag­anfall oder ein Herzin­farkt sein. Diese und andere Versiche­rungen wie eine private Unfall­versiche­rung wurden lange Zeit als mögliche Alter­nativen zur BU bei Vorer­krankungen empfoh­len. Inzwischen bietet aber Getsurance Job Versiche­rungen für Menschen, die bei der Berufsun­fähigkeits­versiche­rung woanders eine Ablehnung erhalten haben.

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