Berufsunfähig­keitsver­sicherung und Depressionen – kann ich mich versichern?

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Berufsunfähig­keitsver­sicherung und Depressionen – kann ich mich versichern?
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Das Arbeitsleben ist hart – kein Wunder, dass auch sonst kern­gesunde Menschen schon nach einigen Berufsjahren psychisch krank und berufsunfähig durch Depres­sionen werden können. Auch private Gründe können Auslöser für psychische Leiden sein. Das kann auch dir passieren und ist keine Schande. Eine private Absicherung unterstützt dich dann zumindest finanziell, wenn du nicht mehr arbeiten kannst. In diesem Artikel erklären wir dir alles zur Berufs­unfähigkeits­versicherung und Depressionen.

Das musst du wissen:
  • Erkrankungen der Psyche, wie z.B. Depressionen, sind die häufigste Ursache für Berufsunfähigkeit – auch bei jüngeren Menschen. Wenn du aufgrund dieser Krankheit nicht mehr arbeiten kannst, hast du kein Einkommen mehr.
  • Eine private Berufsunfähigkeits­versicherung (BU) zahlt dir eine monatliche Rente, wenn du wegen Depressionen berufsunfähig wirst. Die staatliche Erwerbs­minderungs­rente ist nämlich zu niedrig, um den gewohnten Lebensstandard aufrechterhalten zu können.
  • Bist du bereits an Depres­sionen erkrankt, wirst du höchst­wahrscheinlich keine BU mehr bekommen. Dann kommen gegebenenfalls andere Alternativen für dich infrage.

Berufsunfähigkeits­versicherung Depressionen: Ein Beispiel

Unser Beispiel für einen Verlauf einer Depression ist Ben Wiegand. Der junge Programmierer stieg nach Studium und Auslandsjahr voll motiviert in seinen neuen Job ein. Stress? Kein Problem. Acht Monate hat er rund um die Uhr gearbeitet, aber irgendwann fühlte er sich zunehmend schlechter. Antriebslosigkeit, die sich im Laufe der Zeit immer weiter gesteigert hat. Das hatte Auswirkungen auf seinen ganzen Alltag: Beruf, Freundin und Freundeskreis. Es entstand ein Teufelskreis, Ben konnte überhaupt nichts Positives mehr erkennen. Ein Zustand, den er zuerst nicht akzeptieren wollte – doch dann nach einem Arztbesuch kam die Diagnose: Depressionen. Vier Monate hat ihn die Heilung von Depressionen und Panik­attacken gekostet. Seine Freundin Eve hat daraus gelernt: Sie hat frühzeitig eine private Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) für Studenten abgeschlossen. Eine BU zahlt dir später nämlich einen monatlichen Einkommensersatz (Berufsunfähigkeits­rente), wenn du wegen einer Krankheit nicht mehr arbeiten kannst.

Depressionen und andere Ursachen für Berufsun­fähigkeit

Die Erkrankung der Psyche ist längst eine Volkskrankheit. Laut Bundespsycho­therapeuten­kammer erkranken fast 20% der Deutschen mindestens einmal im Leben an einer Depression. Das kann zur Folge haben, dass depressive Menschen häufig nicht mehr arbeiten können. Wie unsere Grafik zeigt, sind die Hauptursachen für Berufsun­fähigkeit daher auch psychische Erkrankungen wie Depressionen oder Burnout (31%) – das ist fast ein Drittel aller Menschen, die nicht mehr arbeiten können! Familiäre Belastungen, Orientierungs­losigkeit, übermäßiger Stress im Studium oder Job, Trennungen – die Gründe, warum Menschen an Depres­sionen erkranken, sind vielschichtig. Unterschätzen solltest du diese Krankheit daher nicht.

Ursachen für Berufsunfähigkeit
Ursachen Berufsunfaehigkeit
Quelle: Morgen & Morgen, 04/2016

 

Damit du für den Fall, dass du wegen psychischer Leiden nicht mehr arbeiten kannst, zumindest finanziell abgesichert bist, lohnt es sich, vorher eine Berufsun­fähigkeitsver­sicherung wegen Depressionen abzuschließen. Denn die finanzielle Unterstützung vom Staat, die sog. Erwerbs­minde­rungs­rente, ist nur sehr gering und reicht zum Leben meist nicht aus. Im Jahr 2015 betrug sie im Schnitt 735 Euro im Monat – zu wenig, um Miete, Lebensmittel, Kleidung u.a. zu bezahlen.

BU nach einer psychischen Behandlung finden – das wird schwierig

Wenn du frühzeitig eine BU abgeschlossen hast und dann aufgrund von Depressionen irgendwann nicht mehr arbeiten kannst, erhältst du eine monatliche BU-Rente, z.B. 1.000 Euro. Schlimm genug, dass du aufgrund deiner Erkrankung nicht mehr arbeiten kannst – aber mit der BU erhältst du zumindest finanzielle Unterstützung, die dir dabei hilft, den Alltag zu meistern.

Leidest du allerdings bereits an psychischen Erkrankungen und möchtest eine BU abschließen, wird es schwierig. Eine Berufsunfähigkeits­versicherung nach Burnout oder Depressionen zu erhalten, ist nämlich fast unmöglich. Weil Depressionen ein häufiger Grund für Berufsunfähigkeit sind, zieren sich die Versicherer, dich mit einer psychischen Vorerkrankung oder nach einer Psychotherapie zu versichern. Klar: Das Risiko, dass du wegen schon bestehender Depressionen irgendwann nicht mehr arbeiten kannst, ist ihnen zu hoch. Trotzdem lohnt es sich für dich immer, einen Berufs­unfähigkeits­versicherungs-Vergleich zu machen. Bei Antragstellung auf eine BU wird deine Krankengeschichte abgefragt, wobei der Betrach­tungs­zeitraum wichtig ist. Jeder Versicherer erkundigt sich nach verschiedenen Krankheitszeiträumen; manche erfragen Erkrankungen der letzten 3 bis 5 Jahre, manche erkundigen sich nach den letzten 10 Jahren. Liegt deine Depression, psychische Erkrankung oder Psycho­therapie also länger zurück und fällt nicht mehr in die vom Versicherer abgefragte Krankheitshistorie, sollte es kein Problem für dich sein, eine Berufs­unfähig­keits­versicherung zu erhalten. Ist die Depression allerdings aktuell, erhältst du keine BU.

Wie Versicherer mit psychischen Vorer­krankungen umgehen

Es ist sehr schwierig – wenn nicht unmöglich – eine BU nach einer psychischen Vorerkrankung oder einer Reha nach Depressionen zu bekommen. Wir haben beispielhaft für unseren Modell­kunden Ben anonym bei 11 verschiedenen Versicherern angefragt. Bens Eckdaten sind:

  • Geboren im August 1985 – 31 Jahre alt, Versicherungsbeginn 01.10.2016
  • Depression als Vorerkrankung innerhalb der letzten fünf Jahre
  • Kurzzeitige Behandlung der Depressionen mit Medikamenten
  • Nichtraucher
  • Anwendungsprogrammierer
  • 100% Bürotätigkeit
  • Garantierte monatliche BU-Rente 1.000 €
  • Vertragslaufzeit 36 Jahre zum 01.10.2052 mit 67

Ergebnisse der Voranfrage und Anzahl der Versicherer (Stand: 10/2016)

Ärztlicher Bericht 4
Weitere Unterlagen nötig 2
Fragebogen Psychische Erkrankungen 2
Ablehnung 2
Zurückstellung um 3 Jahre 1

Bei keiner der abgefragten Versicherungen erhält Ben eine Berufsun­fähigkeits­versicherung. Zwei Anbieter lehnen direkt ab, vier Versicherer fordern weitere ärztliche Berichte an und zwei verlangen das Ausfüllen spezieller Fragebögen. Zwei weitere Versicherer verlangen weitere Unterlagen, die mehr Aufschluss über den Gesund­heits­zustand und die Kranken­geschichte der zu versichernden Person geben sollen. Auch wenn nicht alle verfügbaren Ver­sicherer geprüft wurden – das Ergebnis gibt einen guten Einblick darüber, wie Versicherungsunternehmen mit Depressionen umgehen. Bist du an Depressionen erkrankt, wird es leider sehr schwer für dich, eine Berufsun­fähigkeitsver­sicherung abzuschließen. Die Sicht der Versicherer ist nachvollziehbar: Leidet eine Person bereits an psychischen Erkrankungen, ist das Risiko, später deswegen berufsunfähig zu werden, stark erhöht. Und dieses Risiko wollen die Versicherer dann auch nicht eingehen.

Risikovoranfrage bei den Versicherern

Wenn du schon einmal wegen einer Depression in Behandlung warst, ist die Risikovoranfrage wichtig um zu überprüfen, ob und zu welchen Bedingungen du dich versichern lassen kannst. Diese Anfrage an verschiedene Versicherer kannst du mit Hilfe eines Versicherungs­maklers stellen. Hintergrund: Stellst du einen offiziellen Antrag auf eine BU (ohne Risikovoranfrage) bei einem Versicherer und dieser lehnt dich ab, wirst du in eine Liste (“HIS”) eingetragen. Wenn du dann bei anderen Versicherern nach einer BU anfragst, können diese die Liste einsehen, was dazu führen kann, dass sie deine Kranken­geschichte kennen und dich dann ebenfalls nicht versichern. Daher ist die Risikovoranfrage, insbesondere bei psychischen Vorerkrankungen, unbedingt notwendig.

 

bu rechner 2

 

Bei den Gesundheitsfragen niemals lügen

Ob Alte Leipziger, Allianz oder Nürnberger Versicherung – eine Berufsunfähigkeits­versicherung ohne Gesundheitsfragen gibt es nicht. Möchtest du eine BU abschließen, musst du Fragen zu deinem Gesundheits­zustand und deiner Kranken­geschichte beantworten. Damit kalkuliert der Ver­sicherer nämlich dein Risiko, neben anderen Faktoren wie Alter oder Beruf. Beachte: Hier solltest du niemals schummeln! Wenn du beim Abschluss der Versicherung Erkrankungen weglässt, hast du später praktisch keine Chance auf eine Berufsunfähigkeitsrente, weil der Versicherer sie dir wegen falscher Angaben verweigern kann. Deswegen darfst du auf keinen Fall Depression verschweigen – es sei denn, sie liegen außerhalb des vom Versicherer abgefragten Krankheitszeitraums (wie oben beschrieben). Sprich vor dem Abschluss einer Berufsunfähigkeits­versicherung mit deinen Ärzten. Ist die Erkrankung eine chronische Depression, dann solltest du ganz offensiv damit umgehen: Lege die Einschätzung des Arztes und die Diagnose vor und mache auch genaue Aussagen zu den Aussichten auf eine Heilung.

Unterschied zwischen Depressionen und Burnout bei Berufsunfähigkeit:
Es muss genau unterschieden werden zwischen Depression und Burnout. Vielleicht leidest du an einem Burnout. Das kann entscheidend sein bei den Gesundheitsfragen: Denn Depres­sionen, die arbeitsunfähig machen, sind häufig sehr lang anhaltend und haben vielfältige private oder berufliche Ursachen. Ein Burnout hingegen hat seine Ursachen meist im beruflichen Umfeld und ist durch einen Erschöp­fungs­zustand definiert, der mit dem Gefühl des Versagens zusammen kommt. Beim Burnout kann es sein, dass du nach der Behandlung wieder fit bist und dann auch die Störungen für alle Zeiten abgeklungen sind. Eine Depression hingegen kann sich mitunter Monate oder Jahre ziehen.

Mögliche Alternativen zur BU

Wenn du an Depressionen erkrankt bist oder warst, wird es sehr schwierig für dich, eine Berufsunfähigkeits­versicherung abzuschließen. Wenn du aufgrund deiner psychischen Erkrankung keine BU erhältst, dann wirst du höchstwahrscheinlich auch keine Erwerbsunfähigkeits­versicherung (EU) bekommen. Diese würde mit einer monatlichen Rente einspringen, wenn du nur noch weniger als drei Stunden pro Tag in irgendeinem Beruf arbeiten kannst (Vergleich zur BU: Die BU zahlt schon, wenn du nur in deinem eigentlichen Beruf nicht mehr arbeiten kannst). Bei der EU sind die Gesundheitsfragen aber ähnlich wie bei der BU und die EU-Versicherer werden dich auch mit bestehenden Depressionen oder durchgeführter Psychotherapie nicht versichern.

Eine Möglichkeit, deine Arbeitskraft abzusichern, wenn du bereits an Depressionen erkrankt bist, ist die Grundfähigkeitsversicherung. Sie zahlt dir eine monatliche Rente, wenn du grundlegende Fähigkeiten wie Sprechen, Greifen, Laufen oder Orien­tierungs­vermögen verlierst. Je nach Tarif bekommst du hier eine monatliche Rente, wenn du mehrere oder auch nur eine Grundfähigkeit verlierst. Du bekommst diese Versicherung zwar meistens, wenn du psychisch angeschlagen bist, sie sichert dich aber nicht ab, wenn du aufgrund psychischer Erkrankungen nicht mehr arbeiten kannst. Eine Ausnahme ist der „Vitalschutz“ der Swiss Life, welcher im Premium-Tarif auch schwere Depressionen und Schizophrenie als Auslöser mit einschließt. Diesen Tarif wirst du mit einer psychischen Vorerkrankung dann aber eher nicht bekommen.

Eine andere Alternative ist die Dread-Disease-Versicherung, die einmalig bei schweren Krank­heiten wie Krebs, Alterskrankheiten oder Herzinfarkt eine bestimmte Summe zahlt. Du kannst sie in der Regel abschließen, wenn du bereits an Depressionen erkrankt bist. In den meisten Fällen gelten psychische Leiden bei dieser Vorsorgeversicherung dann aber nicht als Leistungsgrund. Außerdem besteht die Möglichkeit, eine Multi-Risk-Versicherung abzuschließen. Dabei werden verschiedene Versicherungsbausteine zusammen­gefasst, zum Beispiel aus der Unfall- oder Grundfähigkeits­versicherung. Auch diese Versicherung leistet in der Regel nicht bei psychischen Krankheiten als Ursache der Berufsfähigkeit.

Häufige Fragen

  • Was kostet eine Berufsunfähigkeitsversicherung?

    Wer gesund und jung ist, keine körperliche Arbeit verrichtet, nicht raucht und keine Vorer­krankungen hat, für den ist eine Berufsunfähigkeits­versicherung sinnvoll und eine günstige Sache. So kann ein 26-jähriger, gesunder Mann mit Monatsbeiträgen in Höhe von 30€ bis 40€ rechnen und hat damit eine garantierte BU-Rente von 1000 Euro abgesichert. Dagegen verteuert sich der Beitrag enorm für einen 51-jährigen Mann, der körperlich schwer arbeitet und raucht. Mehr als 200€ muss er auf alle Fälle pro Monat für eine BU ausgeben.
  • Kann ich wegen Depressionen in Rente gehen?

    Ja. Wirst du vor deinem 67. Lebensjahr, dem regulären Renteneintrittsalter, wegen Depressionen berufs- oder erwerbsunfähig, erhältst du vom Staat eine Erwerbsminderungs­rente. Sie ist aber sehr niedrig; 2015 lag sie im Schnitt bei 735 Euro im Monat. Hast du aber eine private Berufsunfähigkeits­versicherung abgeschlossen, zahlt sie dir zusätzlich Geld. Wenn du in Frührente wegen Depressionen gehen musst und nicht arbeitsfähig bist, dann ist das Ausmaß der Berufsunfähigkeit der entscheidende Faktor. Wenn die Einschränkung bei mindestens 50% ist und dein Arzt der Ansicht ist, dass das auch noch sechs Monate lang mindestens der Fall sein wird, dann bekommst du die Rente aus der Berufsunfähigkeits­versicherung. Es gibt übrigens verschiedene Varianten der BU. Eine Version der BU ist die Berufsunfähigkeits­versicherung mit Beitragsrückgewähr. Das bedeutet, dass am Vertragsende ein Teil der Beiträge zurückgezahlt wird. Darüber hinaus kann auch eine Berufs­unfähigkeits­zusatzversicherung (BUZ) abgeschlossen werden. Diese BUZ Versicherung kombiniert eine BU mit anderen Versicherungen, zum Beispiel mit einer Risikolebens­versicherung.
  • Kann ich eine Berufsunfähigkeitsversicherung trotz Depressionen abschließen?

    Das ist nur sehr schwer möglich. Vor allem, wenn du akut an einer Depression erkrankt bist, wird dich kaum ein Versicherer nehmen. Liegt die Depression aber länger zurück und ist vollständig ausgeheilt (5-10 Jahre), dann kannst du eine Berufs­unfähigkeits­versicherung bekommen. Du musst aber genau auf die Klauseln schauen, ob wichtige Dinge für dich ausgeschlossen sind.
  • Was bewirken die abstrakte Verweisung und andere Klauseln?

    Musst du wegen einer Depression eine Rente beantragen, dann ist die wichtigste Klausel die abstrakte Verweisung. Sie bewirkt, dass dich die Versicherung, wenn du deinen jetzigen Beruf nicht mehr ausüben kannst, auf einen anderen Beruf verweisen kann. Diese Klausel gibt es heutzutage aber nur noch selten. Eine weitere Klausel im Vertrag kann sein, dass der Versicherer eine Depression von der BU-Versicherung ausschließt. Dann würdest du keine BU-Rente erhalten, wenn du an einer Depression erkrankst.
  • Können die Beiträge zur BU steuerlich abgesetzt werden?

    Grundsätzlich sind die Beiträge zu einer Berufsunfähigkeitsversicherung steuerlich absetzbar. Die Ausgaben zählen als Vorsorgeaufwendungen, die in der Steuererklärung geltend gemacht werden können. Damit reduzierst du dein zu versteuerndes Einkommen und somit deine Steuerbelastung.
  • Gibt es einen Unterschied zwischen Frauen und Männern bei Depressionen?

    Ja. Frauen sind häufiger von Depressionen betroffen als Männer. Nach Zahlen des Robert-Koch-Institutes leiden 10,2 Prozent aller Frauen in Deutschland im Laufe ihres Lebens an Depressionen, bei den Männern sind es nur 6,1 Prozent.
  • Gibt es bei Beamten andere Regelungen?

    Es gibt auch Berufsunfähigkeit bei Beamten. Die Berufsunfähigkeits­versicherung für Beamte nennt sich Dienstunfähigkeits­versicherung. Diese zahlt im Fall der Dienstunfähigkeit eine monatliche Rente. Auch als junger Beamtenanwärter kannst du bereits eine Dienstunfähigkeits­versicherung abschließen – auch hier gilt: je jünger, desto günstiger.

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