Berufsunfähigkeitsversicherung für Berufseinsteiger: 4 gute Gründe

Quelle: 123rf.com, Dmitriy Shironosov, ID: 7409249
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Berufsunfähigkeitsversicherung für Berufseinsteiger: 4 gute Gründe
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Hast du ge­rade deinen ersten Job be­kommen? Herz­lichen Glück­wunsch! Dann freust du dich bestimmt über dein erstes rich­tiges Ein­kommen, das jeden Monat auf dein Konto fließt. Bei aller Freude solltest du je­doch daran denken, dieses Ein­kommen abzu­sichern – mit einer Berufs­unfähig­keits­ver­siche­rung (BU) für Berufs­ein­steiger. Wir er­klären dir hier 4 gute Gründe für eine solche Ab­siche­rung.

Bereits in jungen Jahren kannst du berufs­unfähig werden – und würdest dann vom Staat ent­weder gar keine Unter­stützung oder nur wenig Geld er­halten.

Eine Berufs­un­fähig­keits­ver­siche­rung für Berufs­anfänger zahlt dir in dem Fall eine Rente aus. Sie ist außer­dem güns­tiger als in spä­teren Jahren – weil jüngere Men­schen gene­rell nie­dri­gere Bei­träge zahlen.

Mit einer Nach­ver­siche­rungs­garantie kannst du deinen Ver­siche­rungs­schutz später er­höhen, wenn du mehr ver­dienst oder deine Fami­lie besser ab­sichern möch­test – ohne noch ein­mal eine Gesund­heits­prüfung machen zu müssen.

1. Auch Berufs­ein­steiger können berufs­unfähig werden

Viel­leicht denkst du, dass du als junger, ge­sunder Mensch nichts zu be­fürchten hast und auf eine BU erst ein­mal ver­zichten kannst. Doch von Berufs­unfähig­keit können schon Berufs­ein­steiger be­trof­fen sein. Um berufs­unfähig zu werden, musst du deinen Körper nicht erst jahre­lang mit Schwerst­arbeit be­lasten. Schon ein Unfall im Straßen­verkehr reicht aus, um auf den Roll­stuhl ange­wiesen zu sein – und du kannst deinen Beruf als Event­manager an den Nagel hängen. Oder du ver­fällst in eine Depres­sion, so dass dich be­reits ein­fache Büro­arbeiten über­fordern.

Du siehst: Berufs­un­fähig­keit kann jeden treffen – auch schon junge Leute. Deshalb ist eine Berufs­unfähig­keits­ver­siche­rung bereits für Berufs­ein­steiger wichtig. Wenn du deiner bis­heri­gen Arbeit nicht mehr nach­gehen kannst, zahlt sie dir jeden Monat Geld aus – die soge­nannte Berufs­unfähig­keits­rente. Sie dient als Ersatz für dein bis­heri­ges Ein­kommen, das dir dann ent­geht. In der Regel be­kommst du die volle Rente schon dann, wenn du deinen Beruf nur noch zu 50 Prozent aus­üben kannst. Dies ist bei­spiels­weise dann der Fall, wenn du bisher 40 Stunden pro Woche gear­beitet hast und nun nur noch dazu in der Lage bist, 20 Stun­den zu ar­beiten.

2. In jungen Jahren zahlt der Staat oft nichts

Viel­leicht denkst du, dass der deu­tsche Staat dich schon nicht hängen lässt, wenn du berufs­unfähig wirst – schließ­lich gilt unser Sozial­system im welt­weiten Ver­gleich als sehr gut. Geht es um Berufs­unfähig­keit, ist das aber nicht der Fall: Für Men­schen, die 1961 oder später gebo­ren sind, gibt es keine staat­liche Berufs­unfähig­keits­rente mehr, sondern nur noch die Erwerbs­minde­rungs­rente. Die kann eine BU je­doch nicht er­setzen, da sie nur unter be­stimmten Bedin­gungen ausge­zahlt wird:

  1. Du be­kommst die volle Erwerbs­minde­rungs­rente erst dann, wenn du gar keiner Arbeit mehr für 3 Stunden oder länger am Tag nach­gehen kannst. Ist es dir noch mög­lich, zwischen 3 und 6 Stun­den am Tag zu arbei­ten, bekommst du nur die halbe Erwerbs­minde­rungs­rente.
  2. Du musst min­destens 5 Jahre lang in die Renten­ver­siche­rung einge­zahlt haben. Als Berufs­einstei­ger ist das eher unwahr­scheinlich, dass du mehrere Bei­trags­jahre vor­weisen kannst.
  3. Außer­dem ist es nötig, dass du wäh­rend der letzten 5 Jahre min­des­tens 3 Jahre lang Bei­träge an die Deut­sche Renten­ver­siche­rung gezahlt hast.

Des­halb ist eine Berufs­unfähig­keits­ver­siche­rung gerade für junge Leute sinn­voll – sie er­halten nicht mal dann die Erwerbs­minde­rungs­rente, wenn sie gar keinen Beruf mehr au­süben können! Und selbst wenn sie in den Genuss staat­licher Zah­lungen kommen: Diese fallen oft nur gering aus und können das ver­lorene Ein­kommen nicht er­setzen.

3. Eine Berufs­unfähig­keits­ver­siche­rung für Berufs­ein­steiger ist gün­stig

Auch wenn du in deinen ersten Ar­beits­jahren ge­sund und fit blei­bst: Es lohnt sich trotz­dem, schon früh eine BU abzu­schlie­ßen. Denn für junge Men­schen ver­langen Ver­siche­rer gene­rell nie­dri­gere Bei­träge als für ältere. Außer­dem hast du in deinen Zwan­zigern wahr­schein­lich noch keine Vor­erkran­kungen, die bei vielen An­bietern einer Berufs­unfähig­keits­ver­siche­rung die Kosten steigen lassen.

Um dir zu zeigen, was eine BU für Berufs­anfänger kostet, haben wir Tarife für unseren Modellkunden Philipp aus­ge­rechnet. Er ist 24 Jahre alt und hat ge­rade seinen ersten Beruf als Soft­ware­ent­wickler gefun­den. Er möchte bis zum Alter von 65 Jahren 1.000 Euro Rente pro Monat er­halten, falls er berufs­unfähig wird. Hier siehst du als Bei­spiel, was er bei Get­surance für eine BU zahlen müsste:

Preise für die Berufs­un­fähig­keits­ver­siche­rung Get­surance Job

Leistungspaket Monatlicher Beitrag
Getsurance Job Basic 4,35 Euro
Getsurance Job Comfort 22,72 Euro
Getsurance Job Premium 30,61 Euro

Quelle: Getsurance (Stand: 09/2017)

Aus diesem Grund ist eine Berufs­un­fähig­keits­ver­siche­rung auch schon als Stu­dent sinn­voll, weil sie für Stu­denten auf­grund ihres jungen Alters noch güns­tiger ist. Außer­dem zahlen einige An­bie­ter be­reits dann die Rente aus, wenn Studis wegen eines Un­falls oder einer Krank­heit nicht mehr stu­di­eren können, z.B. Get­surance.

Sind Einsteigertarife sinnvoll?

Oft bieten Ver­siche­rer spe­zielle Ein­stei­ger­tarife für junge Kunden an. Diese sind deut­lich güns­tiger als nor­male Tarife – zu­nächst! Denn der Ein­steiger­tarif gilt nur für die ersten Jahre der Ver­siche­rung. Danach stei­gen die Kosten an – und zwar über das Niveau eines nor­malen Tarifes. So kann eine spe­zielle Berufs­un­fähig­keits­ver­siche­rung für Berufs­ein­steiger später zur Kosten­falle werden, weil ihre Bei­träge über die gesamte Lauf­zeit hinweg höher sind als bei einem nor­malen Ver­trag.

4. Eine Berufs­un­fähig­keits­ver­siche­rung für Berufs­ein­steiger lässt sich spä­ter er­höhen

Stehst du noch auf der ersten Spro­sse deiner Karri­ere­leiter, so verdienst du noch nicht viel Geld und kannst auch keine BU mit hoher Rente ab­schlie­ßen. Später wirst du jedoch sicher einen um­fang­reiche­ren Schutz brauchen, wenn du mehr ver­dienst und viel­leicht eine Familie grün­dest. Des­halb solltest du darauf achten, dass in den allge­meinen Ver­siche­rungs­bedin­gungen eine Nach­ver­siche­rungs­garantie steht. Deine BU kannst du damit er­höhen – und zwar, ohne dass du noch einmal die Gesund­heits­fragen beant­worten musst. Dies sind die An­lässe, zu denen üblicher­weise eine Nach­ver­siche­rungs­garan­tie einge­räumt wird:

  • Geburt oder Adop­tion von Kindern
  • Heirat oder Ein­tragung einer Lebens­partner­schaft
  • Erwerb einer Immo­bilie
  • Ab­schluss von Aus­bildung oder Studium
  • Stei­gerung des Ein­kommens
  • Auf­nahme einer Finan­zierung für Selbst­ständige

Bei deiner Berufs­unfähig­keits­ver­siche­rung für Berufs­anfänger kannst du daher ruhig eine nie­dri­gere Rente ver­ein­baren – und diese zu gege­benen An­lässen ganz be­quem er­höhen. Generell ist es jeder­zeit mög­lich, deinen Ver­siche­rungs­schutz zu er­weitern. Aller­dings musst du ohne Nach­ver­siche­rungs­garantie noch einmal die kom­plette Gesund­heits­prüfung machen. Je nach­dem, welche Krank­heiten du in der Zwischen­zeit be­kommen hast, kann es dann je­doch sein, dass deine Er­höhung abge­lehnt wird.

Die Berufs­unfähig­keits­ver­siche­rung Get­surance Job bei­spiels­weise bietet beson­ders um­fang­reiche Nach­ver­siche­rungs­garantien. So kannst du deinen Ver­siche­rungs­schutz nicht nur er­höhen, wenn du heira­test oder Kinder be­kommst, sondern auch bei 12 weite­ren An­lässen.

Häufige Fragen

Ganz klar: Ja, eine Berufs­unfähig­keits­ver­siche­rung ist be­reits wich­tig für junge Leute! Schon als Berufs­anfänger soll­test du dein Ein­kommen ab­sichern. Denn in deinen ersten Arbeits­jahren hast du in der Regel noch nicht lange genug in die staat­liche Renten­ver­siche­rung ein­ge­zahlt, um im Ernst­fall eine Erwerbs­minde­rungs­rente zu kriegen. Und selbst die be­kommst du nur, wenn du gar keiner Arbeit mehr nach­gehen kannst – eine pri­vate BU hin­gegen zahlt dir schon dann Geld aus, wenn du ledig­lich nicht mehr in der Lage bist, deinen jetzigen Beruf auszu­üben. Außer­dem ist eine BU in jungen Jahren gene­rell güns­tiger zu be­kommen als später. Du kannst also bares Geld sparen, wenn du dich schon als Berufs­anfänger ab­sicherst.

Um eine geeignete BU zu finden, soll­test du die Preise, aber auch die Leis­tungen von ver­schie­denen An­bietern einem Ver­gleich unter­ziehen. In vielen Bedin­gungen befinden sich nämlich Klauseln, die für dich von Nach­teil sein können, wie bei­spiels­weise die ab­strakte Ver­weisung. Wenn du eine Ver­siche­rung mit spe­ziellem Ein­steiger­tarif suchst, ist deine Aus­wahl geringer – denn nicht alle Ver­siche­rer bieten diese an. Wir raten jedoch von solchen Ein­steiger­tarifen ab, da sie unterm Strich teurer sind als normale Tarife.

Eine BU mit Nach­ver­siche­rungs­garantie hat den Vor­teil, dass du zu­nächst eine nie­drige Berufs­unfähig­keits­rente und niedrige Beiträge ver­ein­baren kannst, wenn du als Berufs­anfänger noch wenig ver­dienst. Bei be­stimm­ten Ereig­nissen kannst du dann später deinen Ver­siche­rungs­schutz erhöhen, ohne dass du die Gesund­heits­prüfung vom Abschluss der Ver­siche­rung wieder­holen musst. Das sind in der Regel Ereig­nisse, nach denen du tat­sächlich einen umfang­reiche­ren Schutz br­auchen kannst – bei­spiels­weise deine Hoch­zeit oder die Geburt deines Kindes.

Besonders wichtige Ver­siche­rungen für Berufs­anfänger sind – neben dem Berufs­unfähig­keits-Schutz – die Haftpflicht– und die Kranken­ver­siche­rung. Auf die beiden sollte nie­mand ver­zich­ten. In der Regel ist es so, dass Kinder so lange über die Haft­pflicht­ver­siche­rung ihrer Eltern mit­ver­sichert sind, bis diese ihre erste Berufs­ausbil­dung be­ziehungs­weise ihr Studium abge­schlossen haben. Die Kranken­ver­siche­rung deiner Eltern schützt dich immer­hin wäh­rend deines Studiums, nicht aber, wenn du Azubi bist. In jedem Fall brau­chst du als Berufs­anfänger eine eigene Haft­pflicht- und Kranken­ver­siche­rung. Auch eine pri­vate Alters­vor­sorge kann sinn­voll sein, weil die gesetz­liche Rente für deine Gene­ration nur noch nie­drig aus­fallen wird.

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